Willkommen bei unserem großen Alarmanlage Haus Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Alarmanlagen fürs Haus. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Alarmanlage fürs Haus zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Alarmanlage fürs Haus kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Alarmanlagen ermöglichen es einen Einbruch sofort zu entdecken und den Täter schnell möglichst zu fangen. Sollte es zu einem Einbruch in den eigenen vier Wänden, schläft die Alarmanlage sofort an.
  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen kabelgebundenen Alarmsystemen und Funkalarmanlagen, wobei die beide Varianten in verschiedener Form des Melders zu erwerben ist. In der Regel sind Kabelgebundene Anlagen etwa teurer. Die drahtlosen Varianten lassen sich meistens mit dem Handy durch eine App verbinden.
  • Es gibt verschiedene Arten von Meldern, mit denen du das Haus sichern kannst. Mit einem sehr lauten Signal werden die Täter von einer Alarmanlage abgeschreckt und somit vertrieben. Mit dem stillen Alarm wird eine Notrufzentrale oder direkt die Polizei gerufen, sodass der Täter auf frischer Tat ertappt wird.

Alarmanlage Haus Test: Das Ranking

Platz 1: Thustar Alarmanlage

Die Thustar Alarmanlage ist ein kabelloses Alarmsystem. Sie unterstützt sechs voreingestellte Alarmrufnummer und zwei Hilfe-SMS-Nummer. Im Falle von Alarmerfolg, wählt das Gerät die voreingestellte Nummer und sendet automatisch die Nachricht.

Duplex-Gegensprechanlage Funktion und eine Zehn Sekunden Sprachaufzeichnung sind auch unterstützt. Diese Alarmanlage kann ohne Netzwerk und ohne SIM-Karte verwendet werden. Wenn eine GSM-SIM-Karte eingelegt wird, können Alarme weltweit über das Mobiltelefon gesteuert werden.

Der eingebaute Not-Akku kann bei einem Stromausfall für ca. 6-8 Stunden weiterarbeiten. Diese Anlage enthält auch eine konfigurierbare kabelgebundene Sirene von einer bis zu 110 dB Lautstärke, die potenzielle Eindringlinge abschreckt.

Zubehör bis zu 433MHz ist bei diesem Produkt möglich, es sind auch 99 drahtlose Sicherheitszonen und 8 drahtgebundene Sicherheitszonen erlaubt sowie 5 Fernbedienungen und 2 kabelgebundene Sirenen.

Die Alarmanlage hat ein eingebautes GSM-Modul und unterstützt folgende Frequenzen: 2G GSM: 850/900/1800/1900 MHz. Zusätzlich kann die Alarmanlage als Festnetztelefon, zum Telefonieren oder als Gegensprechanlage verwendet werden.

Platz 2: Safe2Home® Funk Alarmanlagen

Die Safe2Home Funkanlage ist eine kompletter set von Alarmsystem, das individuell erweiterbar ist. Es kann jederzeit mit vielen weiteren kompatiblen Sensoren erweitert werden: Außen Sirene, Bewegungsmelder, RFID CHIP oder beispielsweise Überwachungskamera.

Bei diese Gerät enthält man Schutz für das Haus mit GSM/ SMS Funktion, inkl. Zubehör. Laut dem Verkäufer ist dieses Sicherheitssystem für die Selbstmontage geeignet. Jeder Schritt der Alarm Anlage ist im Handbuch ausführlich in Deutsch und Englisch erklärt.

In dem Safe2Home SP110 Set erhältst du eine Basiseinheit, eine Solar Außensirene, acht Fenster-/ Türsensoren, zwei Fernbedienungen, zwei RFID Karten/CHIP, zwei Bewegungsmelder und einen Netzteil für die Basis.

Platz 3: Logitech Circle 2 Sicherheitskamera

Die Logitech Circle 2 Sicherheitskamera ist eine kabelgebundene oder 100% kabellose Kamera für das Haus oder Büro, die für Draußen- sowie für Innengebrauch geeignet ist. Diese Kamera kann auch mit Alexa, HomeKit oder Google verbunden werden.

Die 1080p HD Kamera startet mit der Aufnahme, sobald eine Bewegung erkannt wurde. Sie ist mit der Nachtsicht-Funktion und einem Sichtfeld bis zu 180° ausgestattet. Mit den Mobil- und Web-Apps können Nutzer unbegrenzt Video streamen und herunterladen, von jedem beliebigen Standort aus.

Das kostenlose Cloud-basierte Speichersystem speichert 24 Stunden bewegungsaktivierter Überwachungsaufnahmen.

Dieses Gerät unterstütz auch reichweite zusätzliche Funktionen und extra Speicherplatz direkt von dem Hersteller. Diese umfassen Personenerkennung, Bereiche für die Bewegungserkennung, benutzerdefinierte Zeitraffer-Tagesresümees und Speicherung der Bilder für mehrere Tage.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Alarmanlage für das Haus kaufst.

Wie funktioniert eine Haus Alarmanlage?

In vergangener Zeit war eine Alarmanlage nichts übliches für Häuser, sondern eher nur etwas für Gewerbeimmobilien, die für Einbrecher besonders interessant erschienen.

Heutzutage ist dies anders. Die Einbruchzahlen haben sich auch in Privatgebäuden erhöht und damit ist auch die Zahl der elektronischen Schutzsysteme entsprechend gestiegen.

Alarmanlagen sollen an erster Stelle Einbrüche und den Hausfriedensbruch verhindern. Sie geben dir dabei ein Gefühl von Sicherheit und sind deshalb unersetzlich. (Bildquelle: unsplash.com / Bernard Hermant)

Dank der erhöhten Anfrage nach Alarmanlagen ist der Preis im Laufe der Jahre gesunken, sodass wenn du dir gerade eine effektive Alarmanlage kaufen möchtest, musst du kein Vermögen mehr dafür ausgeben. So eine Vorrichtung kann man problemlos aus dem Haushaltsbudget bestreiten.

Eine Alarmanlage besteht in der Regel aus drei verschiedenen Bestandteilen:

  • Sensor/ Kontaktmelder
  • Zentrale
  • Signalgeber

Der Sensor funktioniert anhand von Bewegungen. Dieser meldet also einen Alarm an die Zentrale, sobald ein Einbrecher in dein Grundstück eintritt. In der Zentrale wird dadurch die gewünschte Reaktion ausgelöst.

Es gibt auch magnetische Kontaktmelder, die einen Signal an die Zentrale geben, sollte der Magnetkreis unterbrochen werden. Viele Einbrüche passieren auch durch den Bruch des Glasfensterfüllers und dabei gibt es auch den so genanten Glasbruchmelder.

Dieser ist ein akustischer Melder, der auf das klirrende Scherbe reagiert. In der Zentraleder Alarmanlage wird die Vorrichtung gesteuert und es können verschiedene Einstellungen, wie z. B. Lautstärke,  vorgenommen werden.

Hier kannst du beispielsweise einen stillen Alarm einstellen, durch welchen, wenn ausgelöst, werden direkt die Polizei und man selber durch das eigene Smartphone alarmiert.

Der Signalgeber führt den gewünschten Alarmvorgang durch ein visuelles oder akustisches Signal aus. Je nach verschiedenen Faktoren, wie Art des Hauses, der Anlage und den individuellen Bedürfnissen des Nutzers, können die Signale hierbei variieren.

Es kann die heulende und blinkende Außensirenesein, die an der Außenwand des Gebäudes befestigt ist und die Nachbarschaft alarmieren soll, oder aber auch ein stiller Alarm, der eine aufgeschaltete Notrufzentrale über eine integrierte SIM Karte selbst dann kontaktiert, wenn die Internet-Leitung gestört ist.

Was kannst du aber tun, sollte es ein übermotivierter Einbrecher trotz der Sicherung der „Außenhaut“ des Gebäudes ins Haus schaffen? Dafür gibt es so genante Bewegungsmelder, die an Stellen platziert werden können, die der Eindringling in jedem Fall passieren muss um sich durch den Haus zu bewegen.

Es ist besonders wichtig die „Außenhaut“ des Hauses zu sichern. Außer Türen und Fenstern sind Außensirenen und Überwachungskameras dabei auch sehr effektiv und sinnvoll. (Bildquelle: unsplash.com / Josh Shaw)

Wenn du deine Sicherheit noch erhöhen möchtest, kannst du dein Alarmsystem mit einem Brand- und Rauchschutzergänzen. Zudem gibt es spezielle Gefahrenmelder, die die Alarmanlage erweitern, sodass dein Haus auch von anderen Risiken, wie z. B. Wasserschaden, geschützt ist.

Wie funktioniert die Installation einer Alarmanlage für das Haus?

Du solltest bei dem Kauf und Installation der Alarmanlage besonders darauf achten, dass sie sich in deine alltägliche Abläufe integrieren lässt.

Es soll so einfach wie möglich sein, die Anlage zu aktivieren und schnell auch zu deaktivieren wenn du nach Hause kommst. Auch die Kinder sollten die Bedienung der Anlage leicht übernehmen können.

Die Schwierigkeit der Installation variiert nach dem Art deiner Anlage. Eine Funkalarmanlage lässt sich relativ einfach einzubauen. Meistens sind diese Produkte auch direkt mit Installationsanweisungen verkauft. Dennoch ist es ratsam sich lieber an einen Fachmach zu drehen.

Im Prinzip geht es darum, was für Melder oder Sensor du dir ausgewählt hast. Magnetische Kontaktmelder lassen sich direkt in den Fenstern und Türen montieren. Anders wird es bei den Bewegungssensoren, da du dir bestimmte Stellen aussuchen musst.

Wenn du eine Anlage beispielsweise als Rundumschutz fürs Zuhause haben möchtest lässt sich das Gerät ganz leicht selbst im Haus installieren.

Für die Montage des zentralen Systems, der Melder, des Signalgebers und Anlagen, die mit Kabel verbunden sind, kann man aber auch ein Sicherheitsunternehmen beauftragen.

Für die Montage einer kabelgebundenen Alarmanlage empfehlen wir dir ein Sicherheitsunternehmen zu beauftragen, die eine sichere und professionelle Installation gewährleistet.

Grundsätzlich gilt, dass eine professionelle Alarmanlage immer von einem Fachmann installiert werden sollte. Der Profi kennt sich mit den Komponenten und anderen Eigenschaften aus, sodass Montage und Einrichtung ohne Schwierigkeiten verlaufen.

Er arbeitet täglich mit den Geräten und ist mit der Technik namhafter Hersteller vertraut.

Ein Fachmann kann eventuell auch vorhandene Sichereheitslücken am Haus erkennen und deren Gefahrenpotential abschätzen. Falls es sicherheitstechnische Schwachstellen am Gebäude gibt, kann er Vorschläge zur Lösung des Problems geben.

Wo kann ich eine Haus Alarmanlage kaufen?

Alarmanlagen kannst du sowohl im Elektro-Fachhandel, als auch direkt beim Hersteller kaufen. Zusätzlich gibt es heutzutage Alarmanlagen in vielen Online-Shops zu erwerben. So kannst du die Alarmanlage ganz entspannt von zu Hause bestellen.

Es gibt auch unzählige Fach-Firmen, die sich mit Verkauf und Installierung von Alarmanlagen beschäftigen. Bei einem Fachmann kriegst du nicht nur die fachliche Beratung, eventuell ist auch die Installation im Verbund mit der Hardware lohnend.

Unseren Recherchen zufolge werden über diese Online-Shops die meisten Alarmanlagen fürs Haus verkauft:

  • Amazon
  • Ebay
  • Saturn
  • Media Markt
  • Reichelt
  • Bauhaus

Alle Alarmanlagen für ein Haus, die wir dir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen. Wenn du ein Gerät gefunden hast, das dir gefällt, kannst du gleich zuschlagen.

Was kostet eine Haus Alarmanlage?

Zwischen den verschiedenen Alarmanlagen gibt es eine große Preisspanne. Je nach Ausstattung, Hersteller, Kabel-Variante und anderen Faktoren ist der Kostenpunkt unterschiedlich. Die Spanne kann von circa 10 bis 500 Euro reichen.

Ob du eine verkabelte Anlage  haben möchtest oder doch einen Funk-Alarm suchst, ist dementsprechend ausschlaggebend.

Typ Preisspanne
Funkalarmanlage ca. 10 – 500 €
Kabelgebundene Alarmanlage ca. 180 – 400 €
Professionelle Alarmanlage ca. 2000 – 7300 €

Die ganz einfachen Funkalarmanlagen sind bereits ab 10 Euro zu erwerben. Wenn du mehr Wert auf Austattung, Qualität und Funktionen legst, steigt der Preispunkt bis zu 500 Euro.

Die kabelgebundenen Varianten kannst du nicht ab so einem niedrigen Preis kaufen – Die Preisspanne dieser Anlagen bewegt sich zwischen 180 und 400 Euro.

Eine professionelle Alarmanlage von einer Sicherheitsfirma ist natürlich etwa teurer. Der Preis bewegt sich zwischen 1600 und 6400 Euro für kleine, bzw. größere Häuser.

Du solltest dabei auch mit den Kosten der Installation rechnen, da eine professionelle Alarmanlage immer von einem Fachmann installiert werden sollte.

Wohnungen und kleine Häuser sind meistens innerhalb eines Tages gesichert, bei einem größeren Haus können auch zwei Tage Arbeit anfallen. Dabei wird man ca. 400 bis 900 Euro für die Arbeitszeit ausgeben.

Welche Alternativen gibt es zu Alarmanlagen für ein Haus?

Es gibt auch andere Möglichkeiten, wie du dich vor Einbrecher schützen kannst, zum Beispiel mit einem Stangenschloss. Du solltest erst daran denken, wie dein Haus selbst geschützt ist, bevor du dir eine Alarmanlage kaufst.

Hier geben wir dir ein paar Tipps dazu, wie du dein Haus sicher machen kannst:

Stelle Sicherheitsmaßnahme
Fenster Fenster absichern
Tür Tür stabilisieren
Keller Kellerfenster- und Lichtschachtsicherung
Rolläden Einbruchshemmende Rollläden
Terrassentüren Einbruchshemmende Verglasungen
Außenbeleuchtung Halogenscheinwerfer ab 3,6 m Höhe
Klingel Gegensprechanlagen
Beweis Videoüberwachung
Smart Home Smartphone als Schlüssel, Statusinformation der Alarmanlage

Ein extra Einbruchschutz eis besonders wichtig in der Urlaubszeit. Gerade in der Urlaubszeit stehen viele offensichtlich Wohnungen und Häuser leer und sind deshalb ein beliebtes Ziel der Einbrecher.

Wir geben dir dabei diese Hinweise, die du beachten solltest, wenn du im Urlaub bist:

  • Briefkasten von Nachbarn leeren lassen
  • Licht über eine Zeitschaltuhr steuern lassen
  • Alle Fenster und Türen abschließen
  • Keine Ersatzschlüssel im Außenbereich verstecken
  • Keine Kletterhilfen, wie Leitern oder Gartenstühle, stehen lassen

Hierbei ist es auch wichtig zu notieren, dass seit über zehn Jahren steigt der prozentuale Anteil der Einbruchsversuche (also der nicht erfolgreichen Einbrüche) immer weiter an.

Diese Entwicklung zeigt eine verbesserte Sicherheitstechnik. Es lohnt sich dein Haus gut zu sichern, denn je mehr Häusern und Wohnungen effektiv gesichert werden, desto schwerer wird es für die Diebe.

Entscheidung: Welche Arten von Haus Alarmanlagen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du dich für eine professionelle Lösung entschieden hast, bleibt die Frage: Lieber ein kabelgebundenes oder ein Funksystem?

Wenn du die Einbaukosten berücksichtigst, wird es schnell klar, dass ein funkbasiertes System oft günstiger ist, da du dich die aufwendige Verlegung von Kabeln sparst.

Außerdem lässt sich eine Funkanlage wesentlich einfacher zu installieren als die kabelgebundene Variante, sodass auch eine Selbstmontage möglich ist.

Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile. Im Prinzip bieten dennoch beide Varianten den gleichen Funktionsumfang.

Was zeichnet eine Funkalarmanlage für ein Haus aus und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Eine Funkalarmanlage wird in dem Haus ganz kabellos installiert. Die Stromversorgung läuft bei dem Sensor über eine eingesetzte Batterie und die Zentrale wird meistens direkt in der Steckdose eingesetzt.

Funkalarmanlagen sind meist günstiger zu installieren, können problemlos große Reichweite bedecken und Nachrüstungen sind ohne großen Aufwand möglich.

Vorteile
  • Aus der Ferne steuerbar
  • Leichte Installation
  • Selbstmontage möglich
  • Kostengünstiger
Nachteile
  • Stromversorgung per Akku oder Batterie
  • Leichter manipulierbar

Das neue zusätzliche Gerät wird einfach in der Zentrale per Funk registriert. Außerdem ist heutzutage eine große Vielfalt von den kabellosen Alarmanlagen vorhanden.

Der wichtige Vorteil einer Funkalarmanlage ist, dass diese Modelle lassen sich meistens mit deinem Handy verbinden. So kannst du Benachrichtigungen und Status der Alarmanlage auch im Urlaub oder bei der Arbeit kriegen. (Bildquelle: pixabay.com / Geralt)

Viele von diesen Funkgeräten kannst du per deinem Smartphone oder Tablet steuern. Eine Steuerung und einfache Bedienung ermöglicht oft eine eigene App die für iOS und Android Betriebssysteme geeignet ist. Bist du mal nicht zu Hause, ist die Alarmanlage auch aus der Ferne sehr leicht zu steuern.

Im Falle eines Alarms wirst du oder eine Notrufzentrale direkt benachrichtigt.

Was zeichnet eine kabelgebundene Alarmanlage für ein Haus aus und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Jede Komponente muss bei einer kabelgebundenen Alarmanlage per Kabel mit der Zentrale verbunden werden. Diese lässt sich in der Regel nur von einem Fachmann installieren. Energieversorgung der Anlage wird über eine fixe Stromleitung erfolgt.

In generell der sinnvolle Einsatzbereich einer kabelgebundenen Alarmanlage ist dort, wo keine Funkanlage eingesetzt werden kann. Das kann beispielsweise dann vorkommen, wenn starke elektromagnetische Felder oder dicke Stahlbetonwände eine Funkübertragung verhindern.

Vorteile
  • Einmaliger Aufwand bei der Installation
  • Stromversorgung durch Hausstrom
  • Verbindung mehrerer Alarmanlagen
Nachteile
  • Komplexe Installation
  • Schwer nachzurüsten
  • Kann mehr kostenaufwendig sein

Anderseits der wichtige Vorteil dieser Variante ist, dass dieses Produkt ohne wiederholende Wartungen auskommt. Wenn du dir also eine Alarmanlage im Haus installieren möchtest und dich nicht mehr um anderes kümmern willst, kann die drahtgebundene Alarmanlage für dich interessant sein.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Haus Alarmanlagen vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Alarmanlagen fürs Haus vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich eine bestimmte Haus Alarmanlage für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Beschaffenheit des Hauses
  • Art des Melders und Einsatzbereich
  • Benachrichtigungsart
  • Ausstattung
  • Notstromversorgung

Beschaffenheit des Hauses

Je nach Größe und Art des Hauses ändern sich verschiedene Faktoren beim Einkauf und Einsatz der Alarmanlage. Beispielsweise für eine Wohnung im Mehrfamilienhaus benötigt man nur ein Innenraum-Alarmsystem.

Falls die ganze Gesellschaft des Mehrfamilienhauses sich für eine gemeinsame Alarmanlage entscheidet, kann das Haus auch von draußen beim Fenstern und Türen gesichert werden.

Grundsätzlich kann man dabei auch verschiedene zusätzliche Funktionen installieren, wie Rauch- und Gasmelder oder Überwachungskamera für Hof.

Der Vorteil dabei ist, dass die einmaligen Kosten der Montage und des Geräts werden unter der Bewohnerschaft verteilt und dadurch werden sie günstiger, als beim Einfamilienhaus.

Gerade bei einem Einfamilienhaus sind die Kosten eines Alarmsystems höher. Anderseits benötigt man beim verschiedenen Signalgebern weniger Inneneinheiten (beispielsweise die Anlagetastatur um an- und auszumachen). Außerdem ist die Auswahl und Installation einfacher, wenn man unabhängig und allein entscheidet.

Art des Melders und Einsatzbereich

Grundsätzlich gilt, dass du Alarmanlagen entweder für Draußen- oder für Innengebrauch erwerben kannst. Je nach Art und Funktionen der Anlage ist der Einsatzbereich anders.

Grundsätzlich gilt, dass je mehr Bereiche von innen sowie von außen des Hauses deine Alarmanlage abdecken kann, desto höher wird die Sicherheit. (Bildquelle: pixabay.com / Fbhk)

  • Öffnungsmelder: Öffnungsmeldersind im Grunde Sensoren, die man an Türen und Fenstern montiert. In der Regel funktionieren sie mit einem Magnet und einem Kontaktmelder. Man bringt den Öffnungsmelder direkt am Rahmen des Fensters oder der Tür an, wobei der Abstand zwischen den zwei Teilen darf nicht größer als 2 cm sein. Wenn es zu einer Kontaktunterbrechung zwischen dem Magnet und dem Kontaktmelder kommt, erfolgt die Auslösung des Alarms.
  • Außenhautsicherung: Die so genannte Außenhautsicherung, die mit Funksignal arbeitet, funktioniert auf der Basis von sämtlichen Öffnungskontakten und Glasbruchsensoren. Dabei werden alle Fenster und Türen im Rahmen der Außenhautsicherung gesichert. Bei einem Einbruchsversuch von draußen wird der Alarm sofort ausgelöst. Bei der Außenhautsicherung sollte man auf alle mögliche Lücke denken, auch z. B. die Dachfenster, sodass das Haus ganz geschützt ist.
  • Bewegungsmelder: Ein Bewegungsmelder ist eine ganz oft angewendete Variante. Diese Anlagen funktionieren entweder mit elektromagnetischen Schwingungen oder durch das Wahrnehmen von Veränderungen über Ultraschall oder Infrarot. Besonders hoch ist die Sicherheit bei den Infrarot-Bewegungsmeldern, weil diese Technologie nichts übersieht und ist auf der Erkennung von Wärmequellen basiert. Die Bewegungsmelder sollten immer von einem Profi installiert werden.
  • Überwachungskamera: Zusätzlich zu den Bewegungsmeldern, kannst du noch Überwachungskameraseinbauen lassen. Sinnvoll ist die Kamera hauptsächlich als ein Beweis, sodass der Einbrecher nach seiner Tat gefasst wird. Es gibt dennoch bestimmte Richtlinien, die bei der Montage der Sicherheitskamera beachten werden müssen. Ausschließlich auf deinem eigenen Grundstück dürfen die visuellen Aufnahmen gemacht werden, sodass die Kamera nicht auf das Nachbargrundstück gerichtet ist.
  • Glasbruchmelder: Intelligente und moderne Glasbruchmelder wurden dafür konstruiert, einen Glasbruch zu erkennen. Deshalb werden diese Geräte in der direkten Nähe zu Fenstern oder Glasterrassenfenstern montiert. Falls eine Fensterscheibe zerbrochen werden soll, nimmt der Melder dieses Geräusch wahr und gibt ein Signal an die Zentraleinheit weiter. Allerdings ist es wichtig zu notieren, dass ein solcher akustischer Melder einen Fehlalarm verursachen kann, sollte ein Trinkglas oder eine Flasche zerbrechen.

Benachrichtigungsart

Im Grunde gibt es drei verschiedene Varianten, wie man Benachrichtigung von der Alarmanlage kriegen kann:

  • Sirene
  • Stiller Alarm
  • Elektronische Benachrichtigung

Die heulende und blinkende Außensirene ist der Klassiker. Sie ist an der Außenwand des Gebäudes befestigt und soll die Nachbarschaft alarmieren. Oft ist aber dies nicht eine effektive Art von Alarm. Manchmal reagieren die Nachbarn nicht schnell genug oder sind beispielsweise nicht zu Hause.

Es kann die heulende und blinkende Außensirene sein, die an der Außenwand des Gebäudes befestigt ist und die Nachbarschaft alarmieren soll, oder aber auch ein stiller Alarm, der eine aufgeschaltete Notrufzentrale über eine integrierte SIM Karte selbst dann kontaktiert, wenn die Internet-Leitung gestört ist.

Mit einem stillen Alarm erhältst du einen Anruf oder es wird eine Benachrichtigung an eine festgelegte Rufnummer und/oder eine E-Mail-Adresse gesendet.

Was heutzutage ganz üblich geworden ist, ist eine Benachrichtigung auf dem Handy. Je nach Modell kriegst du Benachrichtigungen über Anrufe, SMS, Sprachnachrichten, Push-Benachrichtigungen oder auch E-Mails.

Viele Alarmsysteme haben sogar eine eigene App, die direkt mit dem Handy oder Tablet verbunden wird. Dies ist besonders praktisch beim Smart Home, da du das Gerät direkt mit deinem bestehendem System verbinden kannst.

Ausstattung

Meist können die Funkalarmanlagen bequem über Smartphone und andere Geräte gesteuert werden. Für den Eindringling wird es also immer schwieriger, da hier fast schon Hacker-Kenntnisse gefragt sind, um die Hürden des Alarmsystems zu überwinden.

Die smarten Anlagen haben den Vorteil, dass die die Sicherheit im Haus besteht auch dann, wenn man unterwegs oder bei der Arbeit ist. Bei vielen Modellen gibt es eine entsprechende Smartphone-App.

Diese erhältst du durch das Einscannen des dazugehörigen Barcodes oder über die Homepage des Herstellers. Meistens ist diese App ganz kostenfrei und kann durch einen Code geschützt werden.

Sehr praktisch ist, dass sich auch Rauch- und Gasmelder in professionellen Alarmsystemen integrieren lassen. Diese Melder sind im Grunde Sensoren für Rauch und Gas und lösen das Signal aus, sollte Rauchgas austreten oder wenn ein Feuer unbemerkt bleibt.

Auch Überwachungskameras können sinnvoll in einer Alarmanlage integriert werden. Hierzu ist eine Kombination mit anderen Meldern von der Anlage möglich. Die Kamera kann sehr hilfreich nach dem Bruch für potenzielle Beweise für die Polizei sein.

Notstromversorgung

Bei den drahtgebundenen Alarmanlagen funktionieren die Zentraleinheiten über den Stromanschluss, wohingegen müssen die Melder durch Batterien oder Akkus mit Energie versorgt werden. Was passiert aber, wenn es zu einem Stromausfall kommt?

Die kabelgebundene Alarmanlagen sind das ganze Jahr über in der Steckdose eingesteckt und brauchen deswegen nur einen zusätzlichen Notstrom-Akku.

Dieser Akku sorgt dafür, dass die Alarmanlage während des Stromausfalls weiterhin funktioniert und  nicht schwächelt.

Je nachdem, welches Modell der Anlage du hast, hat der Notstrom-Akku Kapazität für bis zu 72 Stunden.

Die meisten kabellosen Alarmanlagen haben eine interne Stromversorgung in Form von Batterien oder Akkus. Üblicherweise können diese eine Dauer von c.a einem Jahr aufweisen.

Du solltest aber vor dem Kauf zur Kenntnis nehmen, was für eine Dauer das Gerät hat. Falls die Anlage nur kurzfristig ohne Akkuwechsel laufen würde, gibt es ein zu hohes Einbruchsrisiko, sollte der Akku oder Batterie leer sein.

Manche Hersteller bieten die Funktion vom Bescheid geben, sobald das Gerät zu geringe Akku hat. Damit kannst du ruhig eine Wartung durchführen ohne, dass dein Haus nicht gesichert wird.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Alarmanlage Haus

Kann ich eine Alarmanlage im Haus mit Hund oder Katze installieren?

Sicherheit ist uns allen wichtig. Wir sichern unsere Häuser mit Alarmanlagen und mit Bewegungsmelder außer- und innerhalb des Hauses. Nun hast du aber einen Hund oder eine Katze, die sich frei in dem Haus bewegt. Auch hier gibt es eine Lösung.

Haustiere können bei den Alarmanlagen die auf Bewegungsmelder-Basis funktionieren ein unerwünschter Auslöser werden. Manche Hersteller bieten aber auch Tierimmune-Melder an, sodass dein Haustier frei durch das Haus treten kann. (Bildquelle: unsplash.com / Justin Veenema)

Viele Hersteller bieten die Tierimmune-Melder an, die so installiert werden können, dass die Haustiere unbeachtet werden können.

Meine Haus Alarmanlage geht ohne Grund los.

Es kann auch vorkommen, dass deine Alarmanlage ohne offensichtlichen Grund losgeht. Manche Modelle können einen Fehlalarm verursachen.

Beispielsweise ein Glasbruchmelder könnte zu sensitiv zu anderen akustischen Auslösern sein (z. B. wenn ein Trinkglas oder eine Flasche zerbrochen wird) und ohne dass es einen Einbruch gibt das Signal zu Alarm weitergeben.

Gleichfalls kann es auch bei Bewegungsmelder passieren. Oft wenn man ein Fester auflässt oder eine Klimaanlage nicht ausschaltet, können leichte Objekte, wie Papier, wegen der Luftzug auf den Boden fallen und die Alarmanlage auslösen.

Solche ähnliche Geschichten passieren bei verschiedenen Modellen von Alarmanlagen und meistens geht es um einen Fehlalarm. Wenn du aber das Gefühl hast, dass deine Anlage ohne Auslösung losgeht, solltest du dich auf einen Fachmann oder direkt den  Hersteller drehen.

Kann ich meine Haus Alarmanlage mit der Polizei verbinden?

Bei den verschiedenen Modellen kannst du entscheiden, ob der Einbruchalarm an die verantwortliche Sicherheitsfirma, dich selbst oder an die Polizei geleitet wird.

Dies ist besonders praktisch bei einem stillen Alarm. Hier merkt der Einbrecher nicht, dass er entdeckt wurde, doch der Sicherheitsdienst oder die Polizei ist schon unterwegs, um ihn zu stellen.

Bei einer Alarmanlage, die mit der nächsten Polizeidienststelle verbunden ist, landen die Diebe schnell hinter Gittern.

In vielen Städten in Deutschland bietet die Polizei sogar eine gezielte Beratung an und informiert über moderne Sicherheitstechnik oder empfiehlt hochklassige Testsieger der Alarmanlagen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.ikz-online.de/leben/mein-dienstag/niederrhein/gefaehrliche-sicherheit-id226490013.htmlhttps://www.waz.de/leben/mein-dienstag/niederrhein/nachbarschaftshilfe-gelebter-einbruchschutz-id226489859.html

[2] https://www.securando.de/ratgeber/alarmanlagen/

[3] https://www.waz.de/leben/mein-dienstag/niederrhein/nachbarschaftshilfe-gelebter-einbruchschutz-id226489859.html

Bildquelle: flickr.com / Detlef Krause

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