Funk Rauchmelder
Zuletzt aktualisiert: 6. Juli 2020

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Funkrauchmelder sind nicht nur eine gesetzliche Pflicht, sondern auch ein lebenswichtiger Teil deiner Wohnung- bzw. Hausausstattung. Kleine Melder an der Decke warnen vor entstehendem Brand und Giftrauch. Richtige Montage und jährliche Wartung kosten dich nur einige Minuten, dafür gewinnst du mehr Sicherheit für dich und deine Familie.

Mit unserem großen Funkrauchmelder Test 2020 wollen wir dir helfen, dich im Thema Funkrauchmelder zurecht zu finden. Funkrauchmelder mit oder ohne Zentrale, mit wechselhafter Batterie oder eingebautem Lithium-Akku, mit akustischem oder visuellem Signal: die Auswahl ist groß. Wir haben die Vorteile und Nachteile jeweiliger Rauchmelder-Ausführung für dich bereitgestellt, damit du deine Kaufentscheidung sorgfältig treffen kannst.




Das Wichtigste in Kürze

  • Funkrauchmelder sind mit anderen Rauchmeldern über den Funk gekoppelt: löst ein Rauchmelder aus, werden alle mit ihm verbundenen Geräte aktiviert. Dadurch entsteht in einem mehrstöckigen Haus ein Alarmsystem.
  • Beim Kauf eines Funkrauchmelders sollte man auf die Qualitätssiegel besonders achten. Zertifizierte und geprüfte Brandmelder bewähren sich im Einsatz und sind weniger störungsanfällig.
  • Montage und Wartung von Funkrauchmeldern sind nicht kompliziert und können von jedermann und -frau durchgeführt werden. Fachkräfte können gerne zur Beratung und Hilfe gerufen werden.

Funkrauchmelder Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Allround-Funkrauchmelder


Letzte Preis-Updates: Amazon.de (27.11.20, 16:13 Uhr), Sonstige Shops (27.11.20, 05:41 Uhr)

Den Funkrauchmelder von Ei Electronics kann man einzeln oder im Set kaufen. Dieser Warnmelder erfüllt die hohen Prüfstandards Deutschlands: er ist nach VdS und DIN geprüft und trägt das Qualitätszeichen „Q“. Die Lithium-Mangan-Dioxid-Batterie hält bis zu 12 Jahre, somit fällt der lästige Batteriewechsel aus. Der Rauchmelder kann leicht mit einem Klebepad an der Decke montiert werden.

Der Rauchmelder ist eine absolute Kaufempfehlung für alle, die nach einem simplen, dennoch hochwertigen Helfer für zu Hause suchen. Große Reichweite, unkomplizierte Vernetzung und beste Qualität machen diesen Funkrauchmelder unschlagbar.

Das beste Funkrauchmelder-Set

Mit diesem Set bekommt man 10 Funkrauchmelder, die miteinander drahtlos verkoppelt werden können. Die Kombination aus Rauch-Erkennung und Hitze-Sensor sorgt für perfekte Überwachung, so dass z.B. Schwelbrände rechtzeitigt erkannt werden können. Die Rauchmelder warnen vor einer Gefahr nicht nur mit einem akustischen Signal, sondern zusätzlich mit einem optischen Zeichen: ein roter LED-Ring leuchtet beim Alarm.

Dieses Set ist ideal für ein großes Haus. Vernetzt man alle Melder miteinander, ist man auf der sicheren Seite. Die Warnung wird in jedem Winkel zu hören und zu sehen sein.

Der bester Funkrauchmelder als Smart-Home-System


Diese Funkraucher, die miteinander und einer Zentrale vernetzt sind, können über die entstehende Rauchentwicklung direkt via einer App informieren. Das Rauchmelder-System ist nach DIN 14604 zertifiziert und enthält das Qualitätssiegel „Q“. Die eingebaute Batterie hat 10 Jahre Lebensdauer.

Ist dir ein umfassendes und intelligentes Smart-Home-System wichtig, dann hast du mit diesem Funkrauchmelder die richtige Wahl getroffen. Er lässt sich ganz einfach in ein größeres System integrieren, und du hast damit ein zertifiziertes Smart-Home-System, welches für die Sicherheit deines Zuhauses arbeitet.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Funkrauchmelder kaufst

Rauchmelderpflicht: was gibt’s zu beachten?

Die Rauchmelderpflicht ist seit 2017 eine gesetzlich vorgeschriebene Installation von Rauchmeldern in Wohnräumen. Das Gesetzt meint es gut: die kleinen Geräte sind dafür da, um die Bewohner rechtzeitig über die Rauchentwicklung zu informieren. Laut Rauchmelder retten Leben e.V. sterben in Deutschland über 300 Menschen durch Brände. Auch in Österreich brennt es fast alle 20 Minuten und 2011 hat 30 Brandopfer zu Folge, so Brandschutzforum Austria.

Die Rauchmelderpflicht für private Wohnräume – vor allem im Schlafzimmer und im Flur – gilt in allen deutschen Bundesländern unabhängig davon, ob es sich um einen Alt- oder Neubau handelt. Fristen dafür stellt die jeweilige Landesbauordnung. In Österreich ist die Situation entspannter. Rauchmelder sollen nur in Neubauten und in Aufenthaltsräumen wie Wohnzimmer, Hobbyraum oder Arbeitszimmer verpflichtend installiert werden. Nur Kärnten hat die Nachrüstung für bestehende Räume rechtsgültig veranlasst.

Was ist ein Funkrauchmelder?

Funkrauchmelder (Funkrauchwarnmelder oder Funkmelder) im Vergleich zu einem einfachen Rauchmelder kann mit den anderen Funkrauchmeldern kommunizieren. Solche Geräte sind insbesondere für große Wohnfläche bzw. Häuser sinnvoll. Die Rauchmelder sind miteinander über Funk verbunden und sobald eine Rauchentwicklung in einem Raum notiert wird, geht das Signal an alle vernetzten Geräte. Brennt es im Keller, so bekommst du es auch im Schlafzimmer mit und kannst das Haus rechtzeitig verlassen und die Feuerwehr alarmieren.

Wir haben für dich ein Video herausgesucht, im welchem das Thema klar und kompakt nochmal erklärt wird.

Worauf reagiert der Funkrauchmelder?

Die meisten Funkrauchmelder arbeiten nach dem gleichen foto-optischen Prinzip wie die herkömmlichen Rauchmelder. In der optischen Kammer leuchtet der Prüf-Lichtstrahl. Solange die Luft rein und klar ist, wird der Strahl nicht unterbrochen. Der Rauch zerstreut dagegen das Licht und löst den Alarm aus. Der Rauchmelder reagiert auf starke Rauch- und Qualmentwicklung, es kann also bei Zigaretten, E-Zigaretten, Dampf oder Shisha zu einem Fehlalarm kommen. Kleine Partikel wie Staub oder winzige Insekten können den Rauchmelder ebenso auslösen, daher ist die regelmäßige Wartung ein absolutes A und O.

Der Thermo-optischer Funkrauchmelder reagiert nicht nur auf Rauch, sondern auch auf die rasche Erhöhung der Umgebungstemperatur. Wird ein gewisser Maximalwert überschritten, meldet sich der Rauchmelder. Solche Geräte sind insbesondere für die Räume, wo regelmäßig Dampf entsteht, wie Küche oder Bad sinnvoll.

Funk Rauchmelder-1

Rauchmelder reagieren auf Rauchentwicklung. Zigarettenqualm kann den Alarm ebenfalls auslösen.
(Bildquelle: Unsplash.com / Irina Iriser)

Vermieter oder Mieter: wer ist für den Rauchmelder zuständig?

In Deutschland ist die Sache klar geregelt: Für Installation eines Rauchmelders ist in allen deutschen Bundesländern der Eigentümer und damit auch der Vermieter verantwortlich. Für die Wartung kann sowohl der Vermieter als auch der Mieter zuständig sein: das ist in den jeweiligen Landesverordnungen vorgeschrieben.

Aber Achtung: der Mieter kann die Wartung auf den Vermieter verträglich übertragen, muss aber sicherstellen, dass diese auch zuverlässig durchgeführt wird.

In Österreich sind die Richtlinien noch nicht in allen Bundesländern umgesetzt. In 6 von 9 Bundesländer ist die Situation ähnlich: für die Montage kommt der Vermieter auf, die Wartung übernimmt der Mieter.

Was kostet der Funkrauchmelder?

Die Preise für Funkrauchmelder variieren zwischen 20 und 500 Euro. An dieser Stelle musst du genau vor Augen haben, welche Extras dir wichtig sind und auf welche Funktionen du verzichten kannst. Brauchst du tatsächlich ein Smart Home Funkrauchmelder-Set in einer 4-Zimmer-Wohnung?

Allerdings solltest du auch nicht zu sparsam sein. Genau hier gilt das Prinzip: Geiz zahlt doppelt. Achte vor allem nicht nur auf dem Preis, sondern die Qualität des Rauchmelders.

Hier ist die Preisübersicht:

Funkrauchmelder Preis
Funkrauchmelder ab 20 Euro
Funkrauchmelder 5er-Set ab 50 Euro
Funkrauchmelder mit Zentrale ab 150 Euro

Wo kann ich einen Funkrauchmelder kaufen?

Funkrauchmelder in allen Variationen kann man in den gängigen Baumärkten wie OBI oder Baumarkt, aber auch online auswählen und erwerben: amazon.de oder rauchmelder-shop.de.

Welche Alternativen gibt es zu Funkrauchmelder?

Statt eines Funkrauchmelders kann man einen Stand-Alone Rauchmelder erwerben. Für kleinere Wohnungen sind diese sinnvoll und reichen völlig aus.

Entscheidungsteil: Welche Arten von Funkrauchmelder gibt es und welche ist der richtige für dich?

Was zeichnet einen guten Funkrauchmelder aus?

Achte bei den Funkrauchmeldern auf folgende Qualitätssiegel. Hat der Rauchmelder diese, so kannst du beruhigt sein, dass es sich um ein hochwertiges Gerät mit Garantie handelt.

Qualitätssiegel Erläuterung
DIN EN 14604 DIN stellt technische Anforderungen an die Melder. Hier ist vor allem die Zertifizierung nach DIN EN 14604 zu beachten. Liegt diese vor, so steht seit 2008 die CE Kennzeichnung drauf.
VdS Siegel Erfüllen die Funkrauchmelder weitere aus DIN EN 14604 hinausgehende Anforderungen, werden sie mit dem VdS Siegel markiert. VdS Schadenverhütung GmbH ist eine unabhängige Prüfstelle, die sich mit dem Motto „Vertrauen durch Sicherheit“ einen Namen gemacht hat.
„Q“ Das „Q“ ist ein unabhängiges Qualitätszeichen für hochwertige Rauchmelder. Geprüft wird hier die Langlebigkeit und Sicherheit von Fehlalarmen. Technisch wird das Q-Zeichen durch die Richtlinie 14/01 der vfdb – Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes – gewährleistet. Heutzutage wird das „Q“ zunehmend von der deutschen Feuerwehr gefordert.

Wie wird der Funkrauchmelder vernetzt?

Willst du viele Funkrauchmelder im Haus mit einander koppeln, solltest du davor wissen, ob dies mit oder ohne einer Zentrale möglich ist.

Die App sagt dir, wann die nächste Wartung fällig ist.

Gewöhnliche Funkrauchmelder kommen ohne solche Basisstationen aus. Die Modelle mit einer Zentrale sind deutlich teurer, bieten aber einige Vorteile. Alle Rauchmelder, die über den Funk verbunden sind, schlagen gleichzeitig Alarm, so dass man oft nicht weiß, wo die tatsächliche Gefahr besteht. Durch die Zentrale kann man das schnell feststellen. Darüber hinaus lässt das Alarmsystem mit Zentrale sich als eine SmartHome Anwendung nutzen: verbindet man diese mit einer übergeordneten Zentrale, wird der Besitzer in seiner Abwesenheit oder auch direkt die Feuerwehr alarmiert. Die Funkrauchmelder mit Basisstation kann man teilweise durch eine App kontrollieren: Diese sagt wann der nächste Batteriewechsel oder die jährliche Wartung stattfindet.

Wie lange hält die Batterie?

Funkrauchmelder können mit einer Wechselbatterie oder mit einer so genannten 10-Jahre-Batterie oder Lithium-Ionen-Akku ausgestattet sein.

Die meist verbreiteten Rauchmelder enthalten die 9V Blockbatterien. Diese halten im Normalfall 2 bis 3 Jahre. Umständlich dabei ist nur der Wechsel der Batterien: Auf die Leiter klettern, Rauchmelder abschrauben, Batterie austauschen, Rauchmelder zurück anbringen. Und das im ganzen Haus.

Vergiss nicht die alten Batterien vorschriftmäßig zu entsorgen. Besser aber: der Umwelt zuliebe sollte man den unnötigen Batterie-Abfall vermeiden.

Ein Lithium- Ionen-Akku ist im Rauchmelder festangebaut und hält ca. 10 Jahre. Der Austausch ist unmöglich und nicht notwendig, da die Lebensdauer solch einer Batterie die maximale Nutzungsdauer des Funkrauchmelders abdeckt. Anschaffungspreis ist etwas höher, dafür spart man den Batteriewechsel.

Welchen Alarm schlägt der Funkrauchmelder?

Alle Funkrauchmelder geben einen akustischen Signalton mit einer minimalen Lautstärke von 85 dB. Einige Modelle bieten aber auch ein optisches Signal via mehrfarbige LED-Lampe als zusätzliche Warnung an. Das ist eine gute Lösung für Familien mit schwerhörigen Personen und mit Kindern, die oft den Signalton im Brandfall nicht wahrnehmen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Kriterien kannst du die Funkrauchmelder vergleichen und bewerten

Bevor du dir einen Funkrauchmelder holst, achte auf ein paar weitere Details dazu. Es mag keine große Sache sein, dennoch ärgert man sich im Nachhinein darüber. Also schaue beim Stöbern auf folgende Kriterien:

Montage

Die Montage von Funkrauchmeldern ist meist unkompliziert und ist in paar Minuten erledigt. Die Melder kann man in zwei Weisen an die Decke anbringen:

  • Mithilfe von Schrauben und Dübeln
Vorteile
  • Eine sehr stabile Befestigung
  • Schrauben und Dübel werden mitgeliefert
Nachteile
  • Nicht alle Decken dürfen gebohrt werden
  • Nicht jeder hat eine Bohrmaschine und passende Bohrer zu Hause
  • Mithilfe von Klebepads oder Magnetbefestigung
Vorteile
  • Schnelle Installation ohne zusätzliche Geräte
  • Kein Lärm oder Dreck
Nachteile
  • Kann mit der Zeit abgehen
  • Einige Hersteller schließen diese Montageart aus

Einzel/Set

Hast du vor, die ganze Wohnung bzw. das ganze Haus mit den Funkrauchmeldern abzusichern, ist es ratsam, gleich ein Set zu holen, weil die Verbindung zwischen den Geräten unterschiedlicher Marken und Hersteller nicht immer möglich ist. Außerdem kriegt man die Brandmelder im Set billiger.

Dauer-Blinklicht

Solche Geräte sind als „schlafzimmertaugliche“ oder „Silent-Standby“ gekennzeichnet.

Viele Funkrauchmelder sind mit einer Status-LED versehen. Üblicherweise blinkt eine Lampe alle 40 bis 60 Sekunden, um die Funktionstüchtigkeit zu erweisen. Bekommt dieses Licht eine andere Frequenz oder Farbe, kann es auf Funktionsstörung oder Batterieschwäche hindeuten.

Im Schalzimmer kann jedoch dieses dauernd blinkende LED-Licht sehr störend sein. Achte bei dem Kauf darauf, dass der Funkrauchmelder für Schlaf- oder Kinderzimmer keine Status-LED, oder die Funktion für zeitgesteuerte Lichtintensität hat.

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Bereits bei der Rauchentwicklung lösen die Rauchmelder den Alarm aus.
(Bildquelle: pixelio.de / Bernd Kasper)

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Funkrauchmelder

In welchem Raum ist der Funkrauchmelder anzubringen?

In Deutschland schreibt das Gesetzt vor, die Rauchmelder in Schlafzimmern, Kinderzimmern und Fluren, die zu Fluchtwegen führen, zu installieren. Darüber hinaus solltest du die Rauchmelder in allen Aufenthaltsräumen anbringen, wenn du in Berlin oder Brandenburg lebst. In Österreich sollen die Funkrauchmelder in Schlafzimmern, Kinderzimmern, Aufenthaltsräumen und in Gängen montiert werden.

Auch im Bad oder in der Küche sind die Melder sinnvoll. Laut Statistik entstehen die meisten Brände in der Küche.

Eigene Sicherheit sollte hier aber die oberste Priorität haben, besonders wenn du in einem mehrstöckigen Haus oder in einer mehrgeschossigen Wohnung lebst: bringe die Funkrauchmelder im Keller, Dachboden, Arbeits- und Wohnzimmer, Garage und im Treppenhaus an.

Wie installiert man der Funkrauchmelder richtig?

Die Montage von Funkrauchmelder ist meist unkompliziert und kann gemäß der Installationsanweisung selbstständig durchgeführt werden. Dabei sind einige Hinweise laut DIN 14676 zu berücksichtigen:

  • Der Rauchmelder soll zentral im Raum an der Decke untergebracht werden. Der Abstand zu den Wänden, sowie zu den anderen Einrichtungsgegenständen (wie Lampen, Schränke usw.) soll mindestens 50 cm betragen.
  • Nicht in direkter Nähe zu Heizungen oder Klimaanlagen oder dort, wo starker Luftzug entsteht, montieren.
  • In den Räumen, die größer als 60 m2 sind, soll man zwei Rauchmelder befestigen.
  • In den Räumen mit Dachschrägen sollen die Brandmelder mindestens 50 cm bis 1 m Abstand zu der Deckenspitze – dort entsteht so genannte Wärmepolster – montiert werden.

Bist du dir nicht sicher, dass du die Montage selbst schaffst, frage die Fachkräfte. Keine Scheu: die Sicherheit geht vor!

Schaue dir das Video an: hier wird die richtige Montage von einem Rauchmelder nochmal erklärt:

Wie wird der Funkrauchmelder gewartet?

Wie jedes Gerät müssen auch Funkrauchmelder regelmäßig und sorgfältig gewartet werden. Verunreinigungen wie Staub oder Spinnweben (oder sogar die Farbe beim „drüberstreichen“) können die Öffnungen blockieren, so dass im Notfall der Rauch nicht durchdringen kann. In Folge: es wird keinen Alarm beim Feuer ausgelöst. Neben den Verschmutzungen können auch schwere Mängel im Zuge einer Wartung festgestellt und beseitigt werden.

Wie die Wartung aussehen muss, schreibt uns die DIN 14676 vor:

  • Die Wartung muss mindestens einmal pro Jahr durchgeführt werden.
  • Zuerst beseitige vorsichtig die sichtbare Verunreinigung mit einem nassen Tuch oder Stabsauger.
  • Checke, ob die Geräte keine Beschädigungen, Risse oder Kratzer aufweisen. Diese können entstehen, wenn sämliche Gegenstände auf Brandmelder prallen z.B. wenn Kinder Fußball im Zimmer spielen.
  • Führe den Funktionstest aus. Auf jedem Rauchmelder gibt es einen Knopf, durch welchen einen manuellen Alarm ausgelösen kann. Betätige diesen und überzeuge dich, dass der Alarm funktioniert. Ist das nicht der Fall, musst du die Ursache finden oder das Gerät austauschen.
  • Wechsle die Batterie, falls notwendig. Bei den Geräten mit austauschbaren Batterien könnte die Batterie schwach oder leer sein: wechsle die alte bitte aus. Die Funkrauchmelder mit Lithium-Ionen-Akku müssen direkt ersetzt werden.
  • Schaue dich in dem Raum nochmal um. Mit der Zeit können sich die Nutzung und Funktion einzelner Räume ändern: aus dem Arbeitszimmer wird ein Kinderzimmer, große Räume werden geteilt. Prüfe hier, ob der Rauchmelder an seinem Ort laut DIN-Vorschriften angebracht ist.

Alarm geht los: wie ist die wichtigste Verhaltensweise?

Löst der Rauchmelder den Alarm aus, hast du 120 Sekunden, um dich selbst und andere in Sicherheit zu bringen. Die meisten Menschen kennen die richtige Verhaltensweise im Brandfall. Wird man aber durch den lauten Ton aus dem Schlaf gerissen, muss man sich oft erst orientieren.

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Es ist wichtig, im Notfall nicht in Panik zu geraten. Bewahre die Ruhe und alarmiere die Feuerwehr.
(Bildquelle: Unsplash.com / Arny Mogensen)

Präge dir diese Regel noch mal ein:

  • Es brennt bei mir: Verlasse die Wohnung umgehend. Sollte noch jemand daheim sein, helfe anderen, ohne dich selbst in Gefahr zu bringen.
  • Es brennt beim Nachbarn: Gehe schnell raus. Sollte das Treppenhaus bereits verraucht sein: bleibe in deiner Wohnung.
  • Schnappe dir Handy und Schlüssel, wenn diese griffbereit sind.
  • Schließe die Zimmer- und Wohnungstüren hinter sich.
  • Nie den Fahrstuhl benutzen! Flüchte über das Treppenhaus.
  • Rufe von draußen die Feuerwehr unter dem Notruf 112 an.
  • Alarmiere die Nachbarn über die Sprechanlage.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.jk-rauchmelder.de/rauchmelder-piept-nachbar-nicht-da/

[2] https://www.rauchmeldertest.net/brandursachen/

[3] https://www.t-online.de/digital/id_76271310/funkende-rauchmelder-der-feind-an-meiner-decke.html

[4] https://www.allianzdirect.de/hausratversicherung/wohnungsbrand-ratgeber/

Bildquelle: Serezniy / 123rf.com

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