Willkommen bei unserem großen IP Cam Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten IP Cams. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste IP Kamera zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine IP Cam kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine IP Cam bietet viele Vorteile. Sie sind meist einfach zu installieren und zu steuern, bieten Schutz vor ungebetenen Gästen und man ist stets informiert, wenn sich im eigenen Zuhause etwas ereignet. Selbst dann, wenn man gerade unterwegs ist.
  • Grundsätzlich kannst du zwischen IP Kameras für den Indoor- und Outdoor-Bereich unterscheiden.
  • Indoor und Outdoor Netzwerkkameras unterscheiden sich in ihrer Funktionalität und dem Aufbau. Die Wahl für eine der Alternativen sollte je nach Anwendungsbereich und gewünschten Funktionen getroffen werden.

IP Cam Test: Das Ranking

Platz 1: WLAN IP Kamera

Bei der KAMTRON IP Kamera handelt sich um eine Indoor Kamera mit einer Auflösung von 1280x720P. Die Kamera verfügt über eine Schwenk-, Neig- und Zoomfunktion und kann mühelos per App gesteuert werden.

Integriert ist auch eine hochpräzise Bewegungserkennung, welche eine Benachrichtigung an das Mobiltelefon sendet, die anzeigt, wann, wo und welche Bewegung erfasst wurde.

Durch die Zwei-Weg-Audio Funktion und die hohe Videoqualität auch bei Nacht, eignet sich die Kamera auch als Babyphone. Gespeichert werden können die Aufnahmen auf eine SD Card oder via Cloud. Dieses Modell ist bei seinen Käufern sehr beliebt – diese schätzen vor allem die einfache Installation und Bedienung der Kamera.

Platz 2: Wansview WLAN IP Kamera

Die Wansview WLAN IP Kamera bietet eine Bildauflösung von 1920x1080P und eine Bildrate von max. 30 Bildern pro Sekunde. Die Kamera ist wasserdicht und wetterfest, wodurch sie für den Outdoor-Bereich geeignet ist.

Mittels App können die Live-Aufahmen von jedem Ort aus angesehen werden. Daueraufnahmen werden auf einer lokalen Festplatte gespeichert.

Durch 36 Infrarot-LEDs ist eine Nachtsicht bis zu 12 m möglich. So enstehen selbst bei völliger Dunkelheit solide Aufnahmen. Die Kamera verfügt auch über eine Bewegungserkennung und sendet Push-Nachrichten mit Alarmfotos an dein Handy oder deine E-Mail.

Kunden dieser IP Kamera schätzen vor allem das gute Preis-Leistungs-Verhältnis.

Platz 3: YI IP Home Kamera

Die YI Überwachungskamera ist für den Indoor-Bereich gedacht und liefert hochauflösende Videos. Ein 180° Weitwinkel-Objektiv mit Verzerrungskorrektur ermöglicht einen vollständigen Panorama-Schnappschuss. Die Aufnahmen können bequem per App angesehen werden, auch wenn du gerade unterwegs bist.

Mit den Infrarot-LEDs und der Zwei-Weg-Audio Technologie wird Sicherheit in der Nacht garantiert. Die Kamera verfügt über eine Bewegungserkennung und eine spezielle Babygeschrei Erkennung ist ebenfalls integriert.

Das Weinen eines Babys wird erkannt und eine Push-Benachrichtigung an dein Handy gesendet. Kunden schätzen vor allem die einfache Bedienung der IP Kamera.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine IP Cam kaufst

Was ist eine IP Cam?

Eine IP Cam ist eine Netzwerkkamera für ein in sich geschlossenes System und wird in der Regel als digitale Überwachungskamera eingesetzt.

Es gibt IP Kameras für den Außen- und den Innenbereich. Daher solltest du dir vor dem Kauf im Klaren darüber sein, wo du deine Kamera anbringen möchtest. (Quelle: unsplash.com / Rob Sarmiento)

Die Abkürzung „IP“ steht für „Internet Protokoll“. Das bedeutet, dass die aufgezeichneten Fotos und Videos von anderen Endgeräten wie dem PC, Smartphone oder Tablet abgerufen werden können.

Die IP Kamera wird über ein Netzwerkkabel oder WLAN mit einem Router verbunden, um die Kamera mit dem Internet zu verbinden. Dadurch ist es nicht notwendig die Kamera zusätzlich mit einem Computer zu verbinden.

Eine IP Cam bietet so die Möglichkeit mit verschiedenen Geräten von überall auf der Welt auf die Daten zuzugreifen.

Eine IP Kamera kann auch mehreren Nutzern zugänglich gemacht werden. Die Netzwerkkamera kann so eingestellt werden, dass die Aufzeichnungen beispielsweise live an eine App oder ein beliebiges Online-Portal gesendet werden.

Dadurch unterscheidet sich die IP Cam von der herkömmlichen Webcam. Diese kann als Vorläufer der IP Kamera betrachtet werden. Eine Webcam benötigt eine Verbindung zum Computer. Die aufgezeichneten Daten können dann nur über diesen PC abgerufen werden.

Wie funktioniert eine IP Cam?

Für die Installation älterer IP Kameras waren noch Computer- und Internetkenntnisse notwendig. Mittlerweile ist die Nutzung von IP Cams sehr einfach und kann im Grunde von jeder Person umgesetzt werden.

Die IP Kamera verfügt über eine eigene Netzwerkschnittstelle und eine eigene Stromversorgung. Die Benutzeroberfläche ist unabhängig und kann von jedem Gerät, das über einen Browser verfügt, schnell und bequem von überall abgerufen werden.

Um Android- oder iOS-Geräte für das Abrufen der Daten zu nutzen, werden vom Hersteller Apps zur Verfügung gestellt. Diese Benutzeroberfläche enthält die aktuellen Video- und Bildaufnahmen der IP Cam. Über die Benutzeroberfläche können auch alle Einstellungen vorgenommen werden.

Netzwerkkameras verfügen über eine Ein- und Ausgangskontaktstelle, die auf digitaler Basis arbeitet und mit anderen Komponenten verbunden werden kann. Beispielsweise, kann eine IP Cam mit einem Alarm oder anderen Sensoren verbunden werden.

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Die Kamera sendet dann z.B. eine Warnung oder ein Bild per SMS oder E-Mail, wenn das Grundstück von Unbefugten betreten wird. Abhängig von der Komprimierung, der Auflösung und Bildrate können Aufnahmen eines ganzen Monats gespeichert werden.

Viele Nutzer möchten jedoch nicht, dass die Netzwerkkamera ständig im Betrieb ist. Daher gibt es auch die Möglichkeit die Kamera von Ereignissen oder Zeit abhängig zu steuern, beispielsweise, über Bewegungs- oder Geräuschsensoren.

Welche Funktionen erfüllt eine IP Cam?

Die Hauptfunktion einer Netzwerkkamera ist die Überwachungsfunktion. Sie wird aber auch vermehrt in kommerziellen Bereichen wie beispielsweise dem Tourismus genutzt, um einen „Live-Stream“ von Hotels, Stränden oder Orten zu zeigen.

Aber auch auf Baustellen können mithilfe einer IP Cam die Fortschritte besser im Auge behalten werden. Eine IP Kamera dient auch dem Umweltschutz. Sie wird von Förstern oder Naturschützern genutzt, um das Wild oder die allgemeinen Vorgänge im Wald zu beobachten.

In erster Linie bleibt die Kamera eine Problemlösung im Bereich der Überwachung und zum Schutz vor Diebstahl. Um dies zu gewährleisten verfügen IP Cams oftmals über verschiedene Funktionen:

Bewegungserkennung

Eine integrierte Bewegungserkennung in Kombination mit einem professionellen Warn-System gehört zu den wichtigsten Funktionen einer fortschrittlichen Netzwerkkamera. Diese grundlegende Funktion dient dazu, sich bewegende Personen oder Objekte wahrzunehmen, aufzuzeichnen und den Besitzer der Kamera zu informieren.

Nachtsicht

Die meisten Verbrechen ereignen sich bei Dunkelheit. Deshalb sind die meisten IP Cams mit einer Nachtsicht-Funktion ausgestattet. Dadurch entstehen auch bei völliger Dunkelheit gestochen scharfe Bilder.

Gegensprechfunktion

Viele IP Kameras verfügen über ein integriertes Mikrofon sowie eine Lautsprecherfunktion. Durch diese Einrichtungen wird eine bidirektionale Kommunikation ermöglicht.

Witterungsschutz

Witterungsschutz spielt vor allem bei Outdoor Kameras eine wichtige Rolle. Der Witterungsschutz gewährleistet deutlich erkennbares Bild- und Videomaterial trotz Regen, Schnee oder Nebel.

Was kostet eine IP Cam?

Zwischen den verschiedenen IP Cams gibt es eine große Preisspanne. Je nach Wünschen und Anforderungen an die Kamera und in Abhängigkeit vom Hersteller, Modell und den jeweiligen Funktionen ist der Kostenpunkt unterschiedlich.

Die Spanne kann bei Netzwerkkameras für den privaten Gebrauch von circa 15 bis 350 Euro reichen. Kameras für den professionellen Einsatz wie in Banken oder Museen liegen in höheren Preisregionen.

Die Preisunterschiede der IP Kameras für den privaten Nutzen sind logisch erklärbar. Outdoor Kameras die den Wetterbedingungen trotzen müssen sind viel aufwändiger in der Konstruktion und in der Herstellung und somit auch teurer als Indoor Kameras.

Typ Preisspanne
Indoor IP Cam 15€-200€
Outdoor IP Cam 35€-350€

Bei den Outdoor Cams ist den Preisbeträgen nach oben hin keine Grenze gesetzt. Indoor Kameras im Hochpreissegment bekommst du aber schon für 200 Euro.

Wo kann ich eine IP Cam kaufen?

IP Kameras gibt es sowohl im Fachgeschäft und in Kaufhäusern, als auch in vielen Online-Shops zu kaufen. Die wichtigsten Informationen findest du in Fachzeitschriften oder auf speziellen Internetplattformen.

Der Kauf einer IP Kamera über einen Online-Shop bietet den Vorteil, dass die Händler meist ausführliche Informationen zu den verschiedenen Modellen anführen und du dir Kundenmeinungen zu den Produkten durchlesen kannst.

Unseren Recherchen zufolge werden über diese Online-Shops die meisten Netzwerkkameras verkauft:

  • amazon.de
  • avware.de
  • pearl.at
  • hornbach.de
  • obi.de
  • ebay.de

Alle IP Cams, die wir dir auf unserer Seite verlinken, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen. Wenn du eine Kamera gefunden hast, die für deine Ansprüche in Frage kommt, kannst du gleich zuschlagen.

Worauf muss ich beim Kauf einer IP Cam achten?

Bevor du eine IP Kamera kaufst und installierst, solltest du dir überlegen, welche Aufgaben die Kamera erfüllen soll. Erst wenn du dir über den Anwendungszweck und die gewünschten Funktionen im Klaren bist, kann gezielt nach einer passenden IP Cam gesucht werden. Die Auswahl an Modellen ist dabei sehr vielfältig.

Es gibt sehr kleine und unauffällige Netzwerkkameras, oftmals auch getarnt. Diese Kameras kommen häufig im Innenbereich zur Anwendung. Es gibt aber auch etwas größere Netzwerkkameras.

Diese kommen meistens im Außenbereich zum Einsatz und erfüllen den Zweck einer Abschreckung. Der Einbrecher ist dadurch informiert, dass das Grundstück überwacht wird.

Viele IP Cams besitzen einen integrierten Bewegungssensor. Die Bildwiederholungsrate sollte daher für den Kauf auch beachtet werden und bei mindestens 12 Bildern pro Sekunde liegen. Das bewirkt, dass kleinste Bewegungen festgehalten werden können oder das Gesicht einer bestimmten Person gut erkannt werden kann.

Bei der Verwendung von IP Kameras musst du auch immer die rechtlichen Bestimmungen beachten, die bis in die Privaträume hineinreichen.

Wie sicher ist eine IP Cam?

Eine IP Cam ist mit dem Netzwerk verbunden. Um nicht Gefahr zu laufen, dass sich eine unautorisierte Person Zugriff auf die Kamera verschafft, solle immer ein Schutz installiert werden.

Die meisten Hersteller bieten beim Kauf einer Netzwerkkamera ein dazugehöriges Passwort an, das vor solchen Gefahren schützt.

Zum anderen besteht die Alternative, das gesamte Bild- und Videomaterial der IP Kamera über SSL oder TLS zu verschlüsseln. SSL ist die Abkürzung für „Secure Sockets Layer“. Dieses System ist heute durch „Transport Layer Security“ verbessert und sichert die Datenübertragung im Netz.

Dritten ist es dadurch nicht möglich die Daten der Kamera auszulesen oder zu manipulieren.

Welche Alternativen gibt es zur IP Cam?

Es gibt verschiedene Arten von Überwachungskameras. Jedes Modell hat seine eigenen Vor- und Nachteile. Als Alternativen zu IP Cams können folgenden Überwachungskameras gesehen werden:

  • Webcam
  • PTZ Kamera
  • Minikamera
  • Überwachungskamera Attrappe

Im folgenden Abschnitt werden wir dir eine kurze Übersicht über die Alternativen zu IP Cams geben.

Typ Beschreibung
Webcam Webcams sind die Vorläufer der modernen Netzwerkkamera. Eine klassische Webcam benötigt immer eine Verbindung zu einem Computer. Diese Kamera kann nicht von anderen Endgeräten angesprochen werden, sondern nur von dem Rechner, an den sie angeschlossen ist.
PTZ Kamera PTZ steht für „pan, tilt and zoom“ (engl.) und bedeutet soviel wie „schwenken, neigen und zoomen“. Es handelt sich dabei um eine steuerbare Kamera, die stehende oder sich bewegende Objekte erfassen und zur besseren Identifizierung Bildausschnitte vergrößern kann.
Minikamera Minikameras sind sehr kleine Kameras, die mit dem bloßen Auge nur schwer zu erkennen sind. Sie dienen in erster Linie der verdeckten Videoüberwachung. Minikameras können entweder freistehend eingesetzt oder in anderen Gegenständen platziert werden, beispielsweise, in Rauchmeldern oder Kugelschreibern.
Überwachungskamera Attrappe Eine Attrappe stellt die kostengünstigste Variante dar. Sie kann Spontantäter und Vandalen abschreckt. Der Erfolg von Attrappen kann jedoch nicht garantiert werden, da die wichtigsten Funktionen einer echten Überwachungskamera fehlen.

Entscheidung: Welche Arten von IP Cams gibt es und welche ist die richtige für dich?

Entscheidend ist auch die Wahl zwischen einer IP-Kamera für den Innen- und den Außenbereich, da sich die Funktionen der Geräte und ihr Aufbau unterscheiden.

Wenn du dir eine IP Kamera anschaffen möchtest, gibt es zwei Alternativen, zwischen denen du dich entscheiden kannst:

  • Outdoor IP Cam
  • Indoor IP Cam

Was zeichnet eine Outdoor IP Cam aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Die beiden Kameraarten unterscheiden sich in ihrem Aufbau. Netzwerkkameras für Außenüberwachung sind rein funktionell gestaltet und fast ausnahmslos für die Wandmontage konzipiert. Bei den Outdoor Überwachungskameras für die private Nutzung sind Modelle mit einem Bewegungsmotor eher selten. Das hat vor allem rechtliche Gründe.

Mit Outdoor Kameras darf nur Privatgelände gefilmt werden und auch dort muss ein Hinweisschild auf die Überwachung hinweisen.

IP Kameras für den Außenbereich sind im Normalfall auch wetterfest. Das heißt, diese Kameras können Regen, Sturm oder auch große Hitzewellen überstehen. Outdoor IP Kameras sind daher eine beliebte Wahl für Personen, die die Kamera zum Einbruchsschutz am Haus einsetzen. Die meisten Outdoor Kameras sind aber auch für den Einsatz drinnen geeignet.

Bei IP Kameras die draußen angebracht sind, muss beachten werden, dass je nach Distanz das Signal der Überwachungskamera in Mitleidenschaft gezogen werden kann. In der Regel sollte eine IP Outdoor Kamera nicht mehr als 60-70 Meter vom Router entfernt sein. Bei größeren Distanzen müssen  Qualitätseinbußen in Kauf genommen werden.

Eine konstante Bildrate von 25 Bildern pro Sekunde ist dann gegeben, wenn zwischen Kamera und Router so wenig Hindernisse wie möglich sind. Ein Gebüsch, Bäume, ein Auto oder das Vordach können sich zusammen merkbar auf das Bildergebnis auswirken.

Man muss daher bei der Montage auf eine möglichst freie Luftlinie zwischen der IP Outdoor Kamera und dem häuslichen WLAN Router achten. Im Außenbereich müssen häufig breitere Flächen oder schwer einsehbare Bereiche abgedeckt werden.

Dazu ist es vorteilhaft, wenn die Outdoor Kamera schwenkbar ist, anders ausgerichtet werden kann und der Blickwinkel und die Richtung veränderbar sind. Einige Modelle bieten dafür auch eine Fernsteuerung, so dass die Kamera auch individuell gelenkt werden kann.

Vorteile
  • Kann sowohl innen als auch außen angebracht werden
  • Wetterfest
  • Einige Modelle bieten eine Fernsteuerung, um die Kamera individuell steuern zu können
Nachteile
  • Kamera ist rein funktionell gestaltet
  • Hindernisse können sich negativ auf die Bildqualität auswirken
  • In der Regel teurer als Indoor IP Cams

Was zeichnet eine Indoor IP Cam aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Die beiden Kameraarten unterscheiden sich in ihrem Aufbau. Indoor Kameras gibt es häufig mit einem schwenkbaren Kopf und in attraktivem Design.

Diese Kameras eignen sich sowohl zum Aufstellen als auch zum Anbringen an der Wand oder Decke. Wegen des mangelnden Wetterschutzes kann man Indoor Kameras jedoch nicht draußen anbringen.

Wer im Besitz einer Indoor IP Cam ist, muss beachten, dass selbst in den eigenen vier Wänden alle dort verkehrenden Personen über Einsatz und Standort der Überwachungskameras informiert werden müssen.

Viele nutzen Indoor IP Überwachungskameras, um Eindringlinge abzuschrecken und das eigene Zuhause vor potenziellen Einbrüchen zu schützen. Manche Eltern nutzen diese aber auch nur, um jederzeit ihre Kinder im Blick zu halten.

Vorteile
  • In attraktivem Design erhältlich
  • Kamera kann entweder aufgestellt oder an der Wand befestigt werden
  • Meist auch als Babyphone verwendbar
Nachteile
  • Kann nicht außen angebracht werden
  • Selbst in den eigenen  vier Wänden muss auf rechtliche Aspekte geachtet werden

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du IP Cams vergleichen und bewerten

Nachfolgend werden wir dir zeigen, anhand welcher Aspekte du dich zwischen der Vielzahl an möglichen IP Cams entscheiden kannst.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du die Netzwerkkameras vergleichen kannst, umfassen:

  • Auflösung
  • Art der Datenübertragung
  • Audioübertragung
  • Nachtsicht
  • Bewegungserkennung
  • Speichermedium
  • Brennweite und Blickwinkel

Auflösung

Die Auflösung einer IP Kamera ist wichtig, da sie darüber entscheidet, wie scharf die aufgezeichneten Bilder oder Videos sind und somit auch wie viele Details darauf erkennbar sind.

Auch die Farbeinstellungen sind durch die Auflösung unterschiedlich. Wer die IP Cam zu Überwachungszwecken verwendet, sollte eine Auflösung ab 720p wählen. Vorteilhaft ist auch immer eine HD-Auflösung, damit die Bilder noch schärfer sind.

Geräte mit VGA-Niveau (Auflösung von 640 x 480 Pixel), sind eher ungeeignet und nicht mehr auf dem neusten Stand.

Art der Datenübertragung

Die IP Cam kann entweder über ein Netzwerkkabel (LAN) oder WLAN mit einem Router verbunden werden. Dadurch ist es nicht notwendig die Kamera zusätzlich mit einem Computer zu verbinden.

Eine IP Kamera muss mit dem Router verbunden werden, um über das Internet Daten zu übertragen. Die Verbindung kann entweder über WLAN oder ein LAN-Kabel hergestellt werden. (Bildquelle: unsplash.com / Misha Feshchak)

WLAN bietet den Vorteil einer kabellosen Verbindung mit dem Router. Beim Anschluss über WLAN wird lediglich ein Stromkabel benötigt. Bei der Datenübertragung über ein Netzwerkkabel sind zwei Kabel nötig. Ein Kabel zum Router und eines für die Stromversorgung.

Audioübertragung

Es sind vor allem die Indoor IP Cams, die mit einem Mikrofon und Lautsprecher ausgestattet sind. Somit verfügen diese Kameras über eine funktionierende Gegensprechanlage, mit der bidirektionale Kommunikation möglich wird. Sie verfügen meist auch über eine überzeugende Tonqualität.

Mithilfe eines Mikrofons können beispielsweise Räume überwacht werden. Die Lautsprecher können dazu verwendet werden, um jemanden anzusprechen. Die Einsatzmöglichkeiten sind jedoch recht unterschiedlich.

Beispielsweise lässt sich eine Warnung an den ungebetenen Besucher aussprechen, es kann aber auch ein Baby getröstet und beruhigt werden. Diese Funktion erweist sich somit als nützlich und sorgt für ein Plus an Sicherheit.

Hierbei muss aber besonders auf gesetzliche Normen geachtet werden. Die gesetzlichen Vorgaben sollten demnach eingehalten werden. Der Gebrauch einer IP Kamera unterliegt dem BDSG.

Nachtsicht

Heutzutage sind fast alle IP Cams, ob für Indoor oder Outdoor, mit einer Nachtsichtfunktion ausgestattet. Diese Funktion ermöglicht auch eine Überwachung in der Dunkelheit.

Eine herkömmliche IP Kamera für den privaten Gebrauch erlaubt überzeugende Bildqualität bei Nacht noch bei Entfernungen von 8 – 12 Metern. In den meisten Fällen ist dieser Radius vollkommen ausreichend.

Möglich ist dies durch Infrarot-Lichtdioden, mit denen diese Kameras ausgestattet sind. Die Infrarotlichtquellen werden vom Bewegungsmelder oder mittels Fernsteuerung aktiviert und leuchten die Umgebung aus.

Für das menschliche Auge ist die Infrarotstrahlung nicht erkennbar.

Bewegungserkennung

Verfügt eine IP Cam über eine Bewegungserkennung, wirst du beispielsweise durch eine Warnung oder ein Bild per SMS oder E-Mail über Ereignisse auf dem eigenen Grundstück informiert. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn du gerade nicht Zuhause bist.

Hersteller bieten hier oft verschiedene Möglichkeiten, wie eine IP Cam reagiert. Nutzer können auch einstellen, dass bei der Erkennung von Bewegungen ein Gefahrenton oder die Beleuchtung auf dem Grundstück eingeschaltet werden soll.

Bei guten Kameras kann der Nutzer auch kritische Stellen aus dem sensiblen Bereich ausschließen, sodass beispielsweise Tiere im Bodenbereich nicht erfasst werden.

Speichermedium

Die Aufzeichnungen einer IP Überwachungskamera können auf verschiedene Medien gespeichert werden. Hier gibt es jedoch nicht die eine richtige Wahl. Die Entscheidung für ein Speichermedium hängt ganz von deinen Vorlieben ab.

Diese Möglichkeiten der Speicherung stehen dir zu Verfügung:

  • SD-Speicherkarten
  • Festplatte des NVRs/DVRs
  • PC/Laptop
  • NAS
  • Cloud

Überwachungskameras mit Aufnahmefunktion auf der SD-Karte ist eine sehr beliebte Möglichkeit für Hauseigentümer, die Orte überwachen wollen, die keine 24h Aufzeichnungen erfordern.

Ein Vorteil einer SD-Aufzeichnung ist, dass alle Aufnahmen sicher und vor fremden Augen geschützt sind. Das ist besonders wichtig, wenn unverhoffte Ereignisse eintreten.

Wenn du eine Überwachungskamera mit langer Aufnahmezeit möchtest, beispielsweise mit 24 Stunden ununterbrocher Speicherung, oder du möchtest die Aufnahmen von mehr als drei IP Kameras auf einer Festplatte speichern, dann sind NVRs und DVRs als externe Lösung empfehlenswert.

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Das Bild- und Videomaterial deiner Überwachungskamera auf einem PC zu speichern ist die günstigste Methode. Wenn du keinen zusätzlichen Rekorder kaufen möchtest, kannst du mithilfe einer kostenlosen Software versuchen die Aufnahmen der IP Kamera auf den PC zu speichern.

Möchtest du die Aufzeichnungen auf einen Computer speichern, der sich nicht im selben Netzwerk befindet, kannst du die Aufnahmen auf einen FTP-Server speichern.

Wenn du die IP Kamera ohne PC aufzeichnen und speichern möchtest, ist die Aufzeichnung auf NAS die beste Lösung für dich. Nachdem du die IP Cam in die NAS hinzugefügt hast, werden die Aufnahmen der Kamera automatisch auf NAS gespeichert.

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Es kommen immer mehr Cloud-Dienst basierende IP Kameras auf den Markt. Cloud-basierte Speicher sind praktisch und relativ sicher. Cloud Speicher erfordern jedoch eine monatliche Abo-Gebühr.

Brennweite/Blickwinkel

Die Brennweite und der Blickwinkel der Kamera spielen eine entscheidende Rolle für den toten Winkel und den Raum, den die Kamera erfasst.

Die Aufnahme ist weitwinkeliger, d.h. breiter und höher, je kürzer die Brennweite ist. Aufgenommene Objekte erscheinen dadurch kleiner auf dem Monitor. Ist die Brennweite größer bzw. länger, dann ist der Blickwinkel der Kamera enger und der Aufnahmebereich entsprechend kleiner. Die aufgenommenen Objekte erscheinen dadurch größer.

Kurze Brennweiten eignen sich für die Überwachung großer Plätze wie Gärten, Lagerhallen, Straßen und allgemein für Überblicksaufnahmen. Lange Brennweiten eignen sich für Aufnahmen aus größerer Entfernung, wenn das aufgenommene Objekt groß auf dem Bildschirm erscheinen soll.

Eine mögliche Lösung sind auch Objektive mit Motorzoom. Ihre Brennweite lässt sich per Software oder App verändern. Sie decken so einen ganzen Brennweitenbereich ab.

IP Cams mit einstellbarem Blickwinkel haben sich durchgesetzt. Diese sind kaum teurer, als Kameras mit festem Blickwinkel. Dadurch müssen die Entfernungsbereiche nur noch ungefähr bekannt sein, da sich die Kamera einstellen lässt:

Nahbereich

Nahbereich wird alles in einer Entfernung von 1 bis 10 Metern genannt. Hierfür eignen sich weitwinklige Überwachungskameras mit 30 – 100 Grad Blickwinkel. Sie werden direkt vor der videoüberwachten Fläche installiert.

Fernbereich

Der Fernbereich umfasst alles in einer Entfernung von 9 bis 30 Metern. Hier empfehlen wir eine Kamera mit 15 – 30 Grad Blickwinkel.

Super-Fernbereich

Der Super-Fernbereich liegt dann bei einer Entfernung von 20 bis 100 Metern. Hier empfehlen wir Tele-Überwachungskameras mit 5 bis 15 Grad Blickwinkel. Diese Tele-Überwachungskameras filmen „im Tunnelblick“ bis zum Ziel.

Somit können bei entsprechender Platzierung Grenzen, Zäune und Wege miterfasst werden. Je nach Blickwinkel der Installationshöhe sind die ersten 5 bis 30 Meter im Nahbereich nicht oder zu schmal erfasst.

Mit einem Blickwinkel von kleiner als 100 Grad kann ein ganzer Raum aus einer Ecke erfasst werden.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema IP Cam

Wie richte ich meine IP Cam richtig ein?

Je nach Modell der Kamera erfolgt die Montage entweder über WLAN oder über ein Netzwerkkabel.

  1. Um eine IP Kamera zu installieren, musst diese als erstes an ein vorhandenes Stromnetz angeschlossen werden.
  2. Die Kamera sollte dann so ausgerichtet werden, dass sie alle Bereiche einfängt, die überwacht werden sollen.
  3. Als nächstes muss eine Verbindung zu einem IP-Netzwerk hergestellt werden. Das ist durch ein Netzwerkgerät möglich, das die Kamera durch ein Netzwerkkabel verbindet. Das Netzwerkkabel ist meistens Teil der Lieferung. Der Ethernet-Port der Kamera wird dann mit dem Ethernet-Port eines Netzwerkgeräts verbunden. Zu den Netzwerkgeräten zählen neben dem Modem auch Computer-Netzwerkkarten, Router oder Switch.
  4. Sind alle Geräte angeschlossen, kann die IP-Kamera eingerichtet werden.

WLAN bietet den Vorteil einer kabellosen Verbindung. Beim Anschluss über WLAN wird lediglich ein Stromkabel benötigt. Bei der Ethernet-Verbindung sind zwei Kabel nötig.

Damit du dir das besser vorstellen kannst, haben wir für dich ein passendes Video herausgesucht. Das Video bietet auch einen Einblick in die möglichen Funktionen einer IP Kamera.

Was tun, wenn ich das Passwort meiner IP Cam vergessen habe?

Wenn du das Passwort deiner IP Cam vergessen hast, ist es am einfachsten, wenn du deine Netzwerkkamera auf Werkseinstellungen zurücksetzt.

Die meisten IP Kameras verfügen über einen Reset-Knopf, der meist leicht im Gehäuse versenkt ist. Damit du diesen drücken kannst, wird ein Spitzer Gegenstand, wie beispielsweise ein Kugelschreiber oder ein Zahnstocher benötigt.

Je nach Kamera-Modell muss dieser Knopf unterschiedlich lange gedrückt werden. In der Regel muss die Kamera auch an den Strom angeschlossen sein, damit dies funktioniert.

Ist die Kamera auf Werkseinstellungen zurückgesetzt, kannst du das Passwort und den Benutzernamen aus der Anleitung nehmen. Manchmal stehen diese Daten auch auf der Unterseite der Netzwerkkamera.

Was darf ich mit meiner IP Cam und was ist verboten? (Rechtliche Aspekte)

Bei der Verwendung von IP Cams gibt es viele rechtliche Bestimmungen die du beachten musst. Es ist erlaubt das eigene Grundstück mit der IP Kamera zu filmen. Öffentliches Gelände wie den Bürgersteig oder auch das Grundstück des Nachbarn darf nicht ohne Weiteres überwacht werden.

Die Aufzeichnungen dürfen ausschließlich für den privaten Gebrauch verwendet werden. Als Bewohner einer Eigentumswohnung darfst du beispielsweise den Eingangsbereich, der von mehreren Familien genutzt wird, nicht überwachen.

Eine Ausnahme besteht dann, wenn sich die Eigentümergemeinschaft darin einig ist einen bestimmten Bereich zu überwachen. Überwachte Bereiche müssen mit aussagekräftigen Hinweisschildern gekennzeichnet und in Augenhöhe angebracht werden.

Selbst in den eigenen vier Wänden darf nicht willkürlich gefilmt werden. Betroffene Personen müssen ihre Zustimmung geben. (Bildquelle: unsplash.com / Sylwia Pietruszka)

Sobald Bilder von identifizierbaren Personen festgehalten wurden, stehen diese unter dem Schutz des Urheberrechts. Aufnahmen mit Personen öffentlich zu machen ist streng verboten. Hast du einen Dieb oder Randalierer mit der IP Cam erfasst, darfst du das Material ausschließlich der Polizei zur Verfügung stellen.

Im Inneren der eigenen Wohnung oder des eignen Hauses darf gefilmt werden, jedoch müssen betroffene Personen wie Reinigungskräfte, Babysitter oder Gäste darüber informiert werden. Nur mit ausdrücklicher Zustimmung dürfen diese Personen überwacht werden.

Eine Ausnahme besteht dann, wenn es einen dringenden Verdacht gibt, weil beispielsweise Bargeld verschwunden ist.

Wie kann ich das Bild meiner IP Cam auf den TV übertragen?

Du hast mehrere Möglichkeiten die Daten deiner IP Kamera auf deinen Fernseher zu übertragen.

NVR

  • Schritt 1: Verbinde deine Überwachungskamera via Ethernet Kabel mit NVR.
  • Schritt 2: Verbinde den NVR via HDMI Kabel mit dem TV Gerät.
  • Schritt 3: Schließe den NVR an das Stromnetz an.
  • Schritt 4: Öffne den Fernseher und du kannst das Livebild der IP Kamera auf dem Fernseher sehen.

Alles was dazu benötigt wird ist die IP Cam, ein NVR, ein Fernseher und einige Kabel, die meist schon mit der Überwachungskamera mitgeliefert werden. Deine Überwachungskamera via NVR an den TV anzuschließen ist definitiv die einfachste und zuverlässigste Methode.

IP Cam-to-HDMI Converter/Decoder

Mit dem sogenannten NetcamViewer Monitor kann jede IP Netzwerkkamera live auf den Fernseher oder übertragen werden. Die IP Kamera wird einfach über ein Ethernet-Kabel an dieses Gerät und an den HDMI-Anschluss des Fernsehers angeschlossen.

Dann kannst du den Kanal umschalten, um den Livestream der IP Cam auf dem TV anzuzeigen.

DLNA Server auf dem PC

Es besteht auch die Möglichkeit einen DLNA Server (Digital Living Network Alliance) auf dem PC einzurichten und dann die Daten der IP Cam auf den TV Monitor zu streamen.

Normalerweise komprimieren Netzwerkkameras die Videodaten in MPEG-, MJPEG- oder H.264-Codecs. Fernseher können solche Videos jedoch nicht über das lokale Netzwerk decodieren und übertragen. Daher muss der Fernseher DLNA fähig und die IP Kamera in der Lage sein, Daten über RTSP/RTP zu übertragen.

Dann können die Daten der IP Kamera mithilfe eines PCs und der Software „Serviio“ erfolgreich auf ein TV Gerät übertragen werden.

Google Chromecast oder Apple TV

Google Chromecast oder Apple TV können dann eine gute Lösung sein, wenn du kein Kabel an deinen Fernseher anschließen möchtest. Außerdem muss die Streaming App der IP Cam Google Chromecast bzw. Apple TV unterschützen.

Wie verbinde ich meine IP Cam direkt mit dem Handy?

Die meisten IP Cams können bereits über das Smartphone gesteuert werden. Es ist auch möglich vom Handy aus auf die aufgenommenen Daten zuzugreifen.

Hersteller bieten für gewöhnlich eine entsprechende Handy App für die IP Cam an.

  1. Lade die Überwachungskamera-App auf dein Handy herunter.
  2. Starte die App und füge deine IP Kamera hinzu.
  3. Klicken dann auf die IP Kamera, die gerade in der App hinzugefügt wurde, um die Live-Ansicht zu sehen.

Wie kann ich meine IP Cam zurücksetzen?

Grundsätzlich gibt es hier zwei Möglichkeiten. Entweder du setzt die Kamera über das Menü auf Werkseinstellungen zurück oder per Reset-Knopf.

Wenn du dein Passwort noch weiß und du dich in die IP Cam einloggen kannst, dann kannst du über das Menü (Reset Settings) die Kamera auf Werkseinstellungen zurücksetzen. Je nach Hersteller sieht das Menü etwas anders aus.

Hast du dein Passwort vergessen, kannst du die Kamera über den Reset-Knopf zurücksetzen. Dieser ist meist leicht im Gehäuse versenkt.

Wie finde ich die IP Adresse meiner IP Cam heraus?

In der Anleitung nachlesen

In der Anleitung der IP Cam steht die IP Adresse die, falls diese nicht geändert wurde, standardmäßig dem Gerät zugeteilt ist. Wenn die IP Adresse geändert wurde hilft uns das leider nicht weiter.

IP Kamera zurücksetzen

Jede Netzwerkkamera kann auf Werkeinstellungen zurückgesetzt werden. Die IP Adresse entspricht nach dem zurücksetzen wieder der in der Anleitung angegebenen IP.

Im Router nachsehen

Einige Router zeigen die IP Adressen von angeschlossenen Geräten an. Die IPs der einzelnen Geräte können dann aus einer Liste ausgelesen werden. Dazu muss die IP Kamera eventuell mit einem Kabel an den Router angeschlossen werden.

Das Netzwerk scannen

Es ist möglich das eigene Netzwerk nach Geräten zu scannen. Möglich gemacht wird dies durch diverse Online-Scanner. Zwei kostenlose Online-Scanner kannst du auf diesen Websites finden.

  • https://angryip.org/
  • https://www.softperfect.com/products/networkscanner/

Damit du dir das besser vorstellen kannst, haben wir hier für dich noch ein passendes Video zu den Netzwerkscannern rausgesucht:

Wie kann ich E-Mail Benachrichtigungen für meine IP Cam einrichten?

Öffne zuerst die E-Mail Einstellungen in der Weboberfläche der IP Kamera. Dort müssen dann einige Daten eingegeben werden:

  • SMTP Server: Gib hier den SMTP Server deines E-Mail Provider ein. Meistens kannst du die Daten auf der Webseite deines E-Mail Providers finden.
  • SMTP Port: Gib den Port an, den dein E-Mail Provider nutzt. Im Normalfall ist das Port 25, 465 oder 587.
  • Verschlüsselung: Aktiviere diese Option, wenn dein Account SSL-Verschlüsselung nutzt.
  • Benutzername: Gib den Benutzernamen deines E-Mail Accounts an.
  • Kennwort: Gib das Passwort deines E-Mail Accounts an.

Bei vielen IP Kameras gibt es eine Vorauswahl dieser Daten, die im Vorauswahl Menü ausgewählt werden können. Dadurch werden diese Felder automatisch ausgefüllt.

Speichere anschließend alle Einstellungen mit Bestätigen. Wechsel danach auf den Empfänger Tab um deine persönliche E-Mail Adresse, einen E-Mail Betreff und Text einzugeben. Bestätige die Eingabe und klicke auf Testen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.ip-kamera-test.net/wie-geht-die-ueberhaupt-funktionsweise-von-ip-ueberwachungskameras/

[2] http://www.ip-kamera-test.net/ip-kamera-rechtliches/

[3] https://www.schieb.de/763484/ip-kameras-zentral-verwalten-homey-cameras

Bildquelle: flickr.com / Manfred

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