Willkommen bei unserem großen Überwachungskamera Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Überwachungskameras. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Überwachungskamera zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Überwachungskamera kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Überwachungskameras unterscheiden sich in Bautyp und Funktionsumfang. Je nach gewünschtem Zweck der Kamera sind verschiedene Eigenschaften des jeweiligen Produkts besonders wichtig.
  • Überwachungskameras dienen in erster Linie dem Schutz des persönlichen Eigentums oder dem Schutz von Personen. Dabei bieten die verschiedenen Typen sowohl Vor-, als auch Nachteile.
  • Beim Einsatz von Überwachungskameras muss sich an die vom Gesetzgeber festgelegten Regelungen gehalten werden. Diese Vorschriften gelten sowohl bei privater, als auch bei gewerblicher Nutzung.

Überwachungskamera Test: Das Ranking

Platz 1: INSTAR IN-6014HD Überwachungskamera

Bei der INSTAR IN-6014HD Überwachungskamera für den Innenbereich handelt es sich um eine Indoor Minikamera. Ihren für Minikameras recht stolzen Preis rechtfertigt sie besonders durch eine hochwertige und vielfältige Ausstattung.

Redaktionelle Einschätzung

Einsatzgebiet / Größe der Kamera / Auflösung / Reichweite / Blickwinkel

Diese Überwachungskamera von INSTAR ist wie nahezu alle Minikameras für den Indooreinsatz vorgesehen. Die kompakte Kamera ist schwenkbar und bietet Bilder in hochauflösender Qualität.

Die Kamera ist kompakt designt und erinnert an eine klassische externe Webcam für PCs. Sie erzeugt Bilder in HD Qualität und besitzt ein Minikamera-Weitwinkelobjektiv, was ihr einen Blickwinkel von ca. 90 Grad ermöglicht.

Zusätzlich ist die Kamera mit einem Bewegungsmotor ausgestattet, die Schwenken und Neigen ermöglicht. In der horizontalen Ebene ist die Kamera um 350 Grad drehbar. Vertikal kann sie in einem Winkel von 100 Grad bewegt werden. Die Überwachungskamera ist zudem in der Lage, sich bis zu 16 gespeicherte Positionen zu merken, zwischen denen sie sich automatisch in vorgegebenen Routen bewegen kann.

Ihre maximale Nachtsichtreichweite beträgt ca. 10 Meter, was für eine Innenkamera angemessen ist. Die empfohlene maximale WLAN Reichweite beträgt ca. 8-12 Meter.

Verbindungstyp / Installationsaufwand

Bei dieser Kamera handelt es sich um eine Netzwerkkamera, die über LAN oder WLAN mit einem bestehenden Netzwerk verbunden wird.

Die Überwachungskamera besitzt eine WLAN Antenne, die zur Verbesserung des Empfangs dient. Sie wird über das bestehende Heim- oder Firmennetzwerk eingerichtet und funktioniert anschließend als eigenes Gerät.

Zur Installation liefert INSTAR ein Handbuch, eine App, sowie eine Software CD mit. Ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist eine Wandhalterung, falls eine Montage an einer Wand gewünscht ist. Der Bewegungsmotor kann entweder vom PC oder von einem mobilen Endgerät über die App bedient werden.

Nachttauglichkeit / Videoaufzeichnung / Live Stream / Mikrofon

Die INSTAR IN-6014HD Überwachungskamera für den Innenbereich ist wie nahezu alle guten Überwachungskameras in der Lage, dank Infrarottechnik auch bei Dunkelheit klare Bilder zu erzeugen. Weiterhin verfügt sie auch über Videospeicherung und Liveüberwachung. Ein Mikrofon rundet die gute Ausstattung der Minikamera ab.

Im Nachtmodus wird die Kamera von 12 Infrarot LEDs unterstützt.  Videoaufzeichnungen werden auf der internen Micro SD Karte gespeichert, die ein Speichervolumen von 8 GB besitzt.

Wahlweise kann die Kamera auch mit einer Speicherkarte von maximal 32 GB ausgerüstet werden. Optional können die Dateien auch per FTP auf eine externes Speichermedium exportiert werden. Den Livestream seiner Kamera kann man sowohl vom PC, als auch von mobilen Endgeräten beobachten.

Das eingebaute Mikrofon besitzt eine integrierte Rauschunterdrückungsfunktion, die unerwünschte Nebengeräusche intelligent von der Aufzeichnung ausblendet.

Bewegungserkennung / Alarm

Wie fast alle Überwachungskameras wurde auch die INSTAR IN-6014HD Überwachungskamera für den Innenbereich mit einer Bewegungserkennungs- und Alarmfunktion ausgestattet. Diese hebt sich aber beispielsweise mittels PIR von vielen Konkurrenzprodukten ab.

Die INSTAR IN-6014HD Überwachungskamera für den Innenbereich verfügt über eingebaute Passiv-Infrarot-Sensoren (PIR). Sie registrieren Temperatur-Unterschiede innerhalb ihres Überwachungsbereichs.

Wenn beispielsweise ein Mensch sich vor einer Wand bewegt, erkennen die PIR den Wechsel von Raum- zu Körpertemperatur. Die Sensoren können ebenfalls Veränderungen in der Oberflächenstruktur ihres Überwachungsbereichs erkennen.

Die Alarmfunktion übermittelt bei Bedarf entweder eine E-Mail und/ oder eine Push-Mitteilung auf die App samt Bild, welches zum Alarmzeitpunkt von ihr aufgenommen wurde.

Kundenbewertungen
Die INSTAR IN-6014HD Überwachungskamera für den Innenbereich wird derzeit von rund 94 % aller Rezensenten mit einer positiven Wertung, also entweder mit vier oder sogar mit fünf Sternen, bewertet.

Besonders hervorgehoben werden dabei:

  • Umfangreiche Ausstattung
  • Zuverlässige Alarmfunktion
  • Vielfältige Einstellmöglichkeiten

Die INSTAR IN-6014HD Überwachungskamera für den Innenbereich bietet für eine Minikamera wirklich eine außergewöhnlich umfangreiche Ausstattung.

Die Alarmfunktion arbeitet dank passiver Infrarotsensoren sehr zuverlässig. Dank des Weitwinkelobjektivs und des Bewegungsmotors bleibt der Kamera nahezu kein Bereich verborgen.

Negativ wird die Überwachungskamera von gerade einmal 3 % aller Rezensenten bewertet.

Die häufigsten Kritikpunkte lauten dabei:

  • Schwankende Bildqualität
  • Geräusch des Bewegungsmotors ist deutlich zu hören

Die schwankende Bildqualität kann mehrere Ursachen haben. Beispiele, die nichts mit der Qualität der Kamera zu tun haben, sind Schmutz auf der Linse, zu niedrige Auflösung auf dem mobilen Endgerät oder schwaches WLAN Signal.

Dass der Bewegungsmotor Geräusche während der Bewegung macht, halten wir für kein großes Problem. Einige Kunden wollten die Kamera offensichtlich als Babycam nutzen, wobei das Geräusch des Motors als störend empfunden wurde.

Da dies aber nicht der primäre Einsatzzweck einer Überwachungskamera ist halten wir diesen Kritikpunkt für nicht besonders relevant bei der Beurteilung der Qualität der Kamera.

“FAQ”
Hat die Kamera eine Zoomfunktion?

Nein, zumindest keine optische Zoomfunktion (sonst würde es sich um eine PTZ Kamera handeln). Digitaler Zoom der Bilder ist möglich (vergleichbar mit der Ausschnittvergrößerung bei Bildern, zu Lasten der Bildqualität).

Funktioniert die Bewegungserkennung auch durch eine Scheibe?

Nein, das funktioniert nicht. Die Infrarotsensoren würden sich darin spiegeln und eine zuverlässige Überwachung unmöglich machen.

Muss die Kamera ständig mit Strom versorgt werden oder funktioniert sie auch über einen Akku?

Prinzipiell muss die Kamera zur Dauerüberwachung ständig über ihr Netzteil mit dem Strom verbunden sein. Theoretisch ist der Anschluss an einen externen 5V Akku möglich, dies stellt allerdings nur eine kurzfristige Lösung dar.

Platz 2: INSTAR IN-5907HD Sicherheitskamera Outdoor

iese Überwachungskamera wird vom Hersteller INSTAR als Flaggschiff der Marke bezeichnet. Sie ist in der Außenüberwachung eine der meistgekauften Kameras und bietet für einen akzeptablen Preis eine hochwertige Verarbeitung und eine gute Ausstattung.

Redaktionelle Einschätzung

Einsatzgebiet / Größe der Kamera / Auflösung / Reichweite / Blickwinkel

Bei dieser Überwachungskamera handelt es sich um eine klassische Kamera, die für den Einsatz im Außenbereich konzipiert wurde. Sie bietet alle Ausstattungsmerkmale, die eine gute Outdoor Kamera auszeichnen.

Die Abmessungen der Kamera betragen ca. 25 x 10 x 10 cm. Sie ist in der Lage, hochauflösende Bilder mit bis zu 1280 x 720 Pixeln zu erzeugen. Ihr Blickwinkel liegt bei 45 Grad, schwenkbar ist dieses Modell nicht.

Damit ist der Blickwinkel der Kamera im Vergleich zu anderen von uns bewerteten Produkten vergleichsweise niedrig. Allerdings bietet der Hersteller  ein passendes Weitwinkelobjektiv zum Nachzurüsten an. Die Kamera hält in der Standardversion nur Temperaturen von maximal -5° C aus.

Es kann aber eine entsprechende Heizung zugekauft werden, wodurch die Kamera auch für den Einsatz bei bis zu -20° C geeignet ist. Laut Hersteller liegt die maximale Nachtsichtreichweite bei ca. 20 Meter. Die empfohlene maximale WLAN Reichweite liegt im Normbereich von ca. 8-12 Metern.

Verbindungstyp / Installationsaufwand

Die INSTAR IN-5907HD Sicherheitskamera Outdoor wird entweder mit einem LAN Kabel oder über WLAN mit einem bestehenden Netzwerk verbunden. Bei der Einrichtung unterstützen die INSTAR App, sowie eine mitgelieferte Anleitung.

Da es sich auch bei dieser Überwachungskamera um eine Netzwerkkamera handelt, muss sie im Heim- oder Firmennetzwerk registriert werden. Für besseren WLAN Empfang liefert der Hersteller eine Antenne mit.

Die Installation erfolgt mithilfe der herstellereigenen App. In nur wenigen Schritten ist die Kamera im Netzwerk registriert und kann eingesetzt werden. Die Montage der Wandhalterung und der Kamera wird in der papierbasierten Anleitung erklärt.

Die zusätzlichen Features wie Heizung oder Weitwinkelobjektiv kannst du entweder selbst einbauen, oder für 14,99 € vom Einbauservice von INSTAR einbauen lassen.

Nachttauglichkeit / Videoaufzeichnung / Live Stream / Mikrofon

Die Außenkamera ist mit drei Hochleistungs-Infrarot LEDs ausgestattet, was die Kamera auch für den Einsatz bei Dunkelheit eignet. Die Aufzeichnung erfolgt über eine interne SD Karte, ein Mikrofon wurde nicht eingebaut.

Trotz ihrer im Vergleich zu anderen Außenkameras relativ geringen Anzahl an Infrarot LEDs verspricht die INSTAR IN-5907HD Sicherheitskamera Outdoor hochauflösende Bilder auch bei Nacht.

Die von Werk eingebaute, interne SD Karte kann mit bis zu 4 GB Datenmaterial gefüllt werden. Dieses Speichervolumen ist vergleichsweise gering, INSTAR komprimiert aber die aufgezeichneten Videodateien so, dass die 4 GB SD-Karte ausreichend ist.

Optional kann auch eine Karte mit größerem Speichervolumen nachgerüstet werden. Achte hierbei nur auf die Kompatibilität der SD Karte zu Überwachungskameras von INSTAR. Alternativ lassen sich die Videodaten auch über FTP (File Transfer Protocol) auf ein externes Speichermedium übertragen.

Der Livestream kann wie bei den meisten Netzwerkkameras entweder an einem PC/Notebook oder mobil über Smartphone oder Tablet abgerufen werden. Für eine Liste kompatibler Endgeräte lohnt sich ein Besuch auf der Website von INSTAR.

Wie bei den meisten Außenkameras wurde auch bei der INSTAR IN-5907HD Sicherheitskamera Outdoor auf den Einbau eines internen Mikrofons verzichtet.

Bewegungserkennung / Alarm

Auch diese Außenkamera verfügt über eine Bewegungserkennungsfunktion und ist in der Lage, im Alarmfall Benachrichtigungen und Bildmaterial an den Nutzer zu senden.

Die Bewegungserkennung erfolgt innerhalb der bis zu vier vom Nutzer voreingestellten Alarmbereiche. Über die Nutzerkonsole kannst du einstellen, wie die Kamera sich im Alarmfall verhalten soll.

Sie kann entweder nur eine Benachrichtigung über E-Mail oder Push Benachrichtigung auf dein Mobilgerät senden, oder gleichzeitig eine Bilderserie ab dem Zeitpunkt des Alarms mitschicken.

Kundenbewertungen
91% aller Rezensenten bewerten diese Kamera mit vier oder sogar fünf Sternen.

Besonders von den Kunden gelobt werden dabei:

  • Hohe Bildqualität
  • Viele Einstellmöglichkeiten
  • Hochwertige Verarbeitung

Die Kamera liefert sowohl tagsüber, als auch nachts, hochwertiges Bildmaterial. Durch die INSTAR App lassen sich einige Einstellungen personalisieren, wie zum Beispiel die Definition der vier individuellen Alarmbereiche.

Gerade einmal 4% aller Bewertungen fallen negativ aus.

Kritisiert werden dabei folgende Aspekte:

  • Minderwertige Qualität der Wandhalterung
  • Häufige Fehlalarme

Die von einigen Kunden kritisierte, mangelhafte Qualität der Wandhalterung ist kein häufig auftretendes Problem dieses Modells. Natürlich kann es mal vorkommen, dass ein Produkt bereits bei Lieferung beschädigt ist. Wir möchten aber an dieser Stelle anmerken, dass viele Schäden erst bei Montage der Kamera entstehen.

Die häufigen Fehlalarme sind ein bekanntes Problem bei der Bewegungserkennung von Überwachungskameras. Dies stellt jedoch kein spezifisches Problem der INSTAR IN-5907HD Sicherheitskamera Outdoor dar, sondern kann bei nahezu jedem Hersteller beobachtet werden.

“FAQ”
Auf welche Speichergröße ist der SD Karten-Slot maximal erweiterbar?

Die Kamera kann maximal mit einer 32 GB SD Karte aufgerüstet werden.

Geht die Garantie verloren, wenn ich die Kamera zum Wechsel der SD Karte aufschraube?

Nein, die Garantie bleibt in diesem Fall erhalten. Ebenso bleibt sie erhalten, wenn du ein Weitwinkelobjektiv oder die Heizplatine nachrüstest.

Welchen Videoplayer sollte ich nutzen, um die Videos der Überwachungskamera abzuspielen?

INSTAR empfiehlt hierfür den VLC Player.

Platz 3: INSTAR IN-5905HD Sicherheitskamera für Außen

Bei der INSTAR IN-5905HD handelt es sich um eine top ausgestattete Außenkamera. Sie liefert tagsüber und nachts hochauflösende Bilder und ist angenehm einfach einzurichten.

Redaktionelle Einschätzung

Einsatzgebiet / Größe der Kamera / Auflösung / Reichweite / Blickwinkel

Die INSTAR IN-5905HD ist eine klassische Außenkamera. Sie ist besonders zur Überwachung von Grundstücksabschnitten oder Einfahrten geeignet. Mit ihrem Blickwinkel von 90 Grad erfasst sie im Vergleich zu anderen Geräten einen überdurchschnittlichen Überwachungsbereich.

Mit ihren Maßen von 26,3 x 8,7 x 8 cm ist die INSTAR IN-5905HD Sicherheitskamera für Außen eine kompakte Variante einer klassischen Überwachungskamera.

Sie wird mit einer praktischen Wandhalterung und wetterfestem Schutzgehäuse geliefert, sodass die Kamera auch bei starkem Wetter einwandfrei funktionieren kann. Ein kleines Manko ist die für eine Außenkamera doch sehr geringe maximale Betriebstemperatur von -5° C.

Die Kamera liefert Bilder in HD und sorgt auch dank ihres relativ großen Blickwinkels von 90 Grad für eine gute Überwachung von Grundstücksabschnitten (wie beispielsweise Einfahrten oder Eingängen).

Laut Hersteller liegt die maximale empfohlene WLAN Reichweite zwischen 8 und 12 Metern. Im Nachtsichtmodus liefert die Kamera eine maximale Reichweite zwischen 12 und 20 Metern.

Verbindungstyp / Installationsaufwand

Die INSTAR IN-5905HD ist eine Netzwerkkamera und kann sowohl mit einem LAN Kabel verbunden werden, als auch kabellos im WLAN funktionieren. Die Installation erfolgt per LAN Anschluss an den Router oder alternativ über die WPS Taste am Router und einer App.

Mitgeliefert wird bei dieser Kamera eine abnehmbare Antenne, welche den WLAN Empfang der Kamera verstärken soll. Die Kamera muss mithilfe ihrer Wandhalterung montiert werden, wobei auch auf die zu verlegenden Kabel (Strom) geachtet werden muss.

Der Hersteller liefert dafür sowohl eine Montageanleitung, als auch eine Anleitung zur Einrichtung in dein Heimnetzwerk mit. Zusätzlich gibt es, wie bei den meisten Netzwerkkameras, eine App, welche bei der Installation behilflich sein kann.

Nachttauglichkeit / Videoaufzeichnung / Live Stream / Mikrofon

Diese Kamera ist mit fünf Infrarot LEDs ausgestattet, um auch bei Dunkelheit eine vollkommene Überwachung zu ermöglichen. Dies ist besonders bei Außenkameras ein wichtiges Leistungskriterium. Zusätzlich besitzt die Kamera ein Speichermedium, liefert Livebilder über eine App und ist auch in der Lage Töne aufzunehmen.

Eigentlich ist es für Außenkameras eher ungewöhnlich, mit einem Mikrofon ausgestattet zu sein, da die Umwelteinflüsse die Tonaufnahmen oft zu sehr stören, als dass sie wirklich nützlich sein könnten.

Die Möglichkeit der internen Speicherung auf einer SD Karte ist dagegen sehr praktisch, da nicht zwingend ein PC oder Notebook zur Speicherung angeschlossen sein muss. Ebenfalls kannst du per App live auf die Bilder dieser Überwachungskamera zugreifen.

Bewegungserkennung / Alarm

Wie alle gut ausgestatteten Überwachungskameras verfügt auch die INSTAR IN-5905HD über eine integrierte Bewegungserkennung. Innerhalb vier definierbarer Alarmbereiche sendet die Kamera bei Bedarf automatisch eine Mail oder Push Benachrichtigung inklusive Schnappschuss, wenn sie Bewegungen registriert.

Die Alarmbereiche kannst du individuell auswählen. Zusätzlich zu der gängigen Mail-Benachrichtigung kannst du dir von dieser Kamera auch eine Push Mitteilung auf dein Smartphone senden lassen, wenn die Kamera einen Alarm auslöst. Einstellungen zur Benachrichtigung kannst du über die App vornehmen.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten ca. 95 % aller Rezensenten die Überwachungskamera positiv, also entweder mit vier oder sogar mit fünf Sternen.

Besonders positiv geschätzt wird folgendes von den Kunden:

  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Einfache Einrichtung
  • Hochwertige Verarbeitung

Die Kamera ist für ihren Preis wirklich sehr gut ausgestattet. Die Menüführung ist einfach und die Einrichtung dank kundenorientierter Anleitungen unkompliziert und schnell durchführbar.

Negativ, also mit einem oder zwei Sternen, wird das Produkt aktuell von rund 3 % aller Rezensenten bewertet.

Negativ angemerkt werden dabei folgende Aspekte:

  • Häufige Fehlalarme
  • Schlechtes Bild

Häufige Fehlalarme sind kein spezifisches Problem dieser Kamera, sondern können bei allen Kameras mit Bewegungserkennung auftreten. Oft sind vorbeifahrende Autos oder starke Lichtreflexionen die Ursache des Problems. Das Problem kann manchmal bereits durch bessere Eingrenzung der Alarmbereiche behoben werden.

Die minderwertige Bildqualität muss nicht zwangsläufig das Problem der Kamera sein. Gerade bei der Übertragung der Überwachungsbilder auf mobile Endgeräte können deutliche Qualitätseinbußen entstehen. Prüfe deshalb am besten vorher, ob dein Smartphone oder Tablet leistungsfähig genug zum Empfangen von HD-Bildern ist.

“FAQ”
Kann man mehrere Kameras miteinander verbinden?

Ja, du kannst bis zu vier Kameras gleichzeitig über die INSTAR App einrichten.

Ist diese Überwachungskamera schwenkbar?

Nein, diese Kamera kann nur bei der Montage individuell ausgerichtet werden. Danach ist sie statisch.

Aus welchem Material besteht das Schutzgehäuse?

Das Gehäuse besteht aus Aluminium.

Platz 4: D-Link DCS-932L Überwachungskamera

Bei der D-Link DCS-932L Überwachungskamera handelt es sich um eine Minikamera in einem schlichten, unauffälligen Design. Für ihren niedrigen Preis bietet sie zudem eine vielfältige Ausstattung, die allerdings kein Spitzenreiter in ihrer Funktionalität ist.

Redaktionelle Einschätzung

Einsatzgebiet / Größe der Kamera / Auflösung / Reichweite / Blickwinkel

Wie die meisten Minikameras wird auch diese aus dem Hause D-Link für den Inneneinsatz empfohlen. Die vergleichsweise geringe Größe schränkt den Blickwinkel ein – solltest du also einen größeren Bereich überwachen wollen solltest du dich nach Alternativen umsehen.

Die Kamera ist mit ihren Maßen von 6,5 x 6,6 x 12,6 cm sehr handlich und deshalb auch örtlich flexibel einsetzbar. Leider bietet sie lediglich eine VGA Auflösung von 640 x 480 Pixeln, wodurch die Bildqualität gering ausfällt. Der Blickwinkel von 45 Grad ist für eine Minikamera durchschnittlich, beschränkt sie aber definitiv auf den reinen Indoor Gebrauch.

Positiv hervorheben möchten wir an dieser Stelle die integrierte Zoomfunktion der Kamera. Vier verschiedene Vergrößerungseinstellungen ermöglichen es, bestimmte Objekte oder Plätze noch näher zu überwachen.

Über die maximale WLAN Reichweite macht der Hersteller keine Angaben. Im Nachtsichtmodus liefert die Kamera eine maximale Reichweite bis zu 5 Metern.

Verbindungstyp / Installationsaufwand

Die D-Link DCS-932L ist eine IP Kamera, was bedeutet, dass sie in einem bestehenden Netzwerk angemeldet wird. Dazu hat D-Link ein hauseigenes Portal programmiert, durch welches Nutzer ihre Kamera in nur drei Schritten bequem einrichten können.

Diese Überwachungskamera lässt sich lediglich über WLAN einrichten. Dazu müssen sich Nutzer auf der Website von D-Link registrieren, wo sie wiederum eine Schritt-für-Schritt Anleitung finden, die sie durch den Einrichtungsprozess führt. Im sogenannten „mydlink“ Portal können Nutzer dann alle zentralen Einstellungen vornehmen.

Ebenfalls liefert D-Link eine kostenlose Software „D-ViewCam“ mit, über die du festlegen kannst, wann und was genau deine Kamera aufnehmen soll.

Nachttauglichkeit / Videoaufzeichnung / Live Stream / Mikrofon

Die Kamera ist mit vier Infrarot-LEDs ausgestattet. Aufzeichnung und Livestreaming sind ebenso wie Tonaufnahmen möglich.

Die Infrarot-LEDs sorgen bei einer Reichweite von maximal 5 Metern für Nachtsichtbilder in VGA Qualität. Die D-Link DCS932L verfügt nicht über eine eigene SD Karte zur Speicherung von Aufnahmen. Diese erfolgt über eine Remote-Aufnahme Funktion direkt im Webbrowser.

Livebilder der Kamera sind jederzeit über die mydlink App oder direkt über das mydlink Portal abrufbar. Weiterhin ist die Kamera mit einem Mikrofon ausgestattet, welches Tonaufnahmen ermöglicht.

Ebenfalls liefert D-Link eine kostenlose Software „D-ViewCam“ mit, über die du festlegen kannst, wann und was genau deine Kamera aufnehmen soll. Du kannst hier beispielsweise die Bewegungserkennung ein- und ausschalten oder einen Timer einrichten, sodass die Kamera zu einer bestimmten Zeit automatisch mit der Aufnahme beginnt.

Bewegungserkennung / Alarm

Auch die D-Link DCS-932L Überwachungskamera verfügt über eine eingebaute Bewegungserkennungsfunktion. Diese sendet bei Bedarf im Alarmfall eine Mailbenachrichtigung.

Die Bewegungserkennung kann, wie bereits beschrieben, auch deaktiviert werden. Das ist praktisch, wenn die Gefahr von Fehlalarmen (beispielsweise eine Hauskatze) relativ hoch ist. Das Alarmprogramm sendet bei aktivierter Bewegungserkennung eine E-Mail an dich, von welchem aus du bei Bedarf sofort live auf die Überwachungsbilder zugreifen kannst um zu sehen, was vor der Kamera vor sich geht.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten ca. 56 % aller Rezensenten die Überwachungskamera positiv, also entweder mit vier oder sogar mit fünf Sternen.

Besonders positiv geschätzt wird folgendes von den Kunden:

  • Sehr preiswert
  • Einfache Installation

Die Kamera punktet vor allem mit ihrem sehr niedrigen Preis. Ausgestattet ist sie zwar grundsätzlich gut, muss aber Abzüge aufgrund der Umsetzung der Funktionen hinnehmen. Die einfache Einrichtung ist der eigens designten App zu verdanken, was aber auch von anderen Herstellern so praktiziert wird.

Negativ, also mit einem oder zwei Sternen, wird das Produkt aktuell von rund 32 % aller Rezensenten bewertet.

Negativ angemerkt werden dabei folgende Aspekte:

  • Unscharfes Bild
  • Instabile WLAN Verbindung

Die niedrige Bildqualität ist der niedrigen Auflösung der Kamera geschuldet. Zusätzlich können dann noch Qualitätseinbußen entstehen, wenn das Bild auf ein mobiles Endgerät übertragen wird. Solltest du eine detaillierte Überwachung wünschen, empfehlen wir dir ein Gerät mit mindestens HD Auflösung.

Eine instabile WLAN Verbindung kann auch die Ursache deines Routers sein. Einige Router werden durch die registrierte Kamera überlastet, wenn sich schon zu viele Geräte in deinem Netzwerk befinden.

“FAQ”
Kann die Kamera auch regelmäßige Standbilder hochladen?

Ja, über „D-ViewCam“ kannst du einstellen, dass die Kamera in definierten Zeitabständen Schnappschüsse macht.

Kann ich die Videos der Überwachungskamera auch ein paar Tage später anschauen?

Ja, das ist ebenfalls über „D-ViewCam“ möglich. Da die Aufnahmen allerdings direkt im Browser gespeichert werden, muss dein PC für den gewünschten Überwachungszeitraum eingeschaltet bleiben.

Kann man die Infrarot-LEDs ausschalten?

Ja, das geht.

Platz 5: HiKam S5 Überwachungskamera

Diese Minikamera ist schlicht designt und erinnert an eine Webcam. Sie bietet eine gute Ausstattung, wenngleich diese sich nicht auf demselben Niveau wie die ihrer „großen Schwester“, der HiKam Q7 Überwachungskamera für Smartphone/PC, bewegt.

Redaktionelle Einschätzung

Einsatzgebiet / Größe der Kamera / Auflösung / Reichweite / Blickwinkel

Diese Überwachungskamera von HiKam ist, wie nahezu alle Minikameras, für den Indooreinsatz vorgesehen. Die Kamera ist nicht schwenkbar, bietet aber Bilder in HD-Auflösung.

Die Abmessungen der HiKam S5 Überwachungskamera betragen ungefähr 11 x 6,8 x 6,8. Das macht sie zu einem selbst für Minikameras besonders kleinen Exemplar. Deshalb ist sie sehr gut für den versteckten Einsatz bzw. die getarnte Überwachung geeignet.

In Sachen Auflösung ist diese Überwachungskamera in der Lage, HD-Bilder zu erzeugen. Ihr Blickwinkel liegt bei ca. 70 Grad.

Ihre maximale Nachtsichtreichweite beträgt ca. 10 Meter, was für eine Innenkamera angemessen ist. Über die empfohlene maximale WLAN Reichweite ist von Herstellerseite nichts angegeben.

Verbindungstyp / Installationsaufwand

Bei dieser HiKam handelt es sich um eine reine IP Kamera, die über WLAN mit einem bestehenden Netzwerk verbunden wird. Sie wird durch ein vom Hersteller eigens entwickeltes System nahezu automatisch eingerichtet und ist in kürzester Zeit betriebsbereit.

Die Überwachungskamera wird mittels „HiKam AirLink“ eingerichtet. Es handelt sich dabei laut Hersteller um die einfachste Installation, die es derzeit auf dem deutschen Markt gibt. Man muss lediglich das WLAN Passwort in die von HiKam entwickelte App für die Kamera eingeben.

Anschließend arbeiten Smartphone/ Tablet oder PC automatisch mit der Kamera zusammen und richten die Kamera in nur wenigen Schritten vollkommen unabhängig ein. Sobald der Einrichtungsprozess abgeschlossen ist, fungiert die Kamera wie jede Netzwerkkamera als eigenständiges Gerät in ihrem Heim- oder Firmennetzwerk.

Nachttauglichkeit / Videoaufzeichnung / Live Stream / Mikrofon

Die HiKam S5 Überwachungskamera ist wie nahezu alle guten Überwachungskameras in der Lage, dank Infrarottechnik auch bei Dunkelheit klare Bilder zu erzeugen. Weiterhin verfügt sie auch über Videospeicherung und Liveüberwachung. Ein Mikrofon rundet die Ausstattung der Minikamera ab.

Im Nachtmodus wird die Kamera von 11 Infrarot LEDs unterstützt, die in einem Kreis rund um das Objektiv herum verbaut wurden. Die HiKam Q7 Überwachungskamera für Smartphone/PC erkennt dabei automatisch, wann sie von den Tag- in den Nachtmodus wechseln muss. Dies garantiert stets die optimale Bildqualität zu jeder Tageszeit.

Videoaufzeichnungen können auf einer internen Micro SD Karte gespeichert werden (ACHTUNG: WIRD BEI DIESEM MODELL NICHT MITGELIEFERT!). Es wird eine SD Karte mit maximal 32 GB Speicherplatz empfohlen.

Den Livestream seiner Kamera kann man von jedem Smartphone oder PC aus weltweit abrufen. Dazu sind keine komplexen Einstellungen notwendig, das Starten der App genügt.

Das Mikrofon besitzt, anders als bei der HiKam Q7 Überwachungskamera für Smartphone/PC, keine integrierte Rauschunterdrückungsfunktion. Jedoch verfügt auch diese HiKam über eine Gegensprechanlage, mit der du von deinem Endgerät auch durch die Kamera sprechen kannst.

Bewegungserkennung / Alarm

Wie fast alle Überwachungskameras wurde auch HiKam S5 Überwachungskamera mit einer Bewegungserkennungs- und Alarmfunktion ausgestattet.

Bei diesem Modell hat sich HiKam nur für den Einsatz der klassischen Bewegunserkennungs-Funktion entschieden, bei der die Kamera Änderungen im Bild ihres Überwachungsbereichs untersucht. Anders als die HiKam Q7 Überwachungskamera für Smartphone/PC verfügt sie selbst nicht über passive Infrarotsensoren (PIR).

Die Alarmfunktion übermittelt bei Bedarf entweder eine E-Mail und/ oder eine Push-Mitteilung auf die App samt Bild, welches zum Alarmzeitpunkt von ihr aufgenommen wurde.

Kundenbewertungen
Die HiKam S5 Überwachungskamera wird derzeit von rund 59 % aller Rezensenten mit einer positiven Wertung, also entweder mit vier oder sogar mit fünf Sternen, bewertet.

Besonders hervorgehoben werden dabei:

  • Einfache Installation
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Das von HiKam konzipierte Installationssystem garantiert eine zügige und reibungslose Einrichtung der Kamera. Sie bietet für einen relativ günstigen Preis eine Vielzahl an nützlichen Funktionen.

Negativ wird die Überwachungskamera von ca. 31 % aller Rezensenten bewertet.

Die häufigsten Kritikpunkte lauten:

  • Fragwürdige Sicherheit
  • Mangelhafte Alarmfunktion

Einige Nutzer melden, dass die Überwachungsfilme der Kameras von HiKam über ausländische Server laufen. Sie halten dies für ein Sicherheitsrisiko, da die Daten eventuell abgegriffen werden können.

Der Hersteller äußert dazu, dass ihnen solche Sicherheitsprobleme nicht bekannt sind und sie nach deutschen Datenschutzrichtlinien arbeiten. Da hier leider keine eindeutige Klärung stattfindet solltest du dies trotz guter Funktionen der HiKam Kameras bei der Kaufentscheidung im Hinterkopf behalten.

Weiterhin wird kritisiert, dass die Kamera im Alarmfall sehr spät reagiert und nur ein einziges Bild sendet. Wir empfehlen deshalb, von der Möglichkeit der zusätzlichen Videoaufzeichnung im Alarmfall Gebrauch zu machen.

“FAQ”
Überschreibt die Kamera gespeicherte Videos, wenn die SD Karte voll ist?

Ja, dies geschieht automatisch mit der ältesten vorhandenen Videodatei.

Kann die Kamera auch über LAN-Kabel angeschlossen werden?

Nein, dieses Modell funktioniert ausschließlich über WLAN.

Kann man die Infrarot-LEDs manuell ein- und ausschalten?

Nein, das ist nicht möglich.

Platz 6: HiKam Q7 Überwachungskamera für Smartphone/PC

Diese Minikamera überzeugt mit ihrem besonders einfachen und fast automatisch ablaufenden Einrichtungsprozess. Ihren für ihren Bautyp gehobenen Preis rechtfertigt sie mit einer vielfältigen Ausstattung und einigen für Minikameras nicht üblichen Features.

Redaktionelle Einschätzung

Einsatzgebiet / Größe der Kamera / Auflösung / Reichweite / Blickwinkel

Diese Überwachungskamera von HiKam ist wie nahezu alle Minikameras für den Indooreinsatz vorgesehen. Die kompakte Kamera ist schwenkbar und bietet Bilder in hochauflösender Qualität.

Die Abmessungen von ungefähr 10 cm in Länge, Tiefe und Breite sind typisch für Minikameras. Dies macht die HiKam Q7 Überwachungskamera für Smartphone/PC zu einer dezenten und flexiblen Überwachungslösung für den Innenbereich.

In Sachen Auflösung ist diese Überwachungskamera in der Lage, HD-Bilder zu erzeugen. Ihr statischer Blickwinkel liegt bei ca. 75 Grad, womit sie sogar mit wesentlich größeren Kameras mithalten kann.

Hinzu kommt ihre Schwenk- und Neigefunktion. Horizontal lässt sich die Kamera um volle 360 Grad bewegen, vertikal bis zu 120 Grad. Dies ist für eine Minikamera kein typisches Feature, deshalb möchten wir es an dieser Stelle als besonders positiv hervorheben.

Ihre maximale Nachtsichtreichweite beträgt ca. 10 Meter, was für eine Innenkamera angemessen ist. Über die empfohlene maximale WLAN Reichweite ist von Herstellerseite nichts angegeben.

Verbindungstyp / Installationsaufwand

Bei dieser HiKam handelt es sich um eine reine IP Kamera, die über WLAN mit einem bestehenden Netzwerk verbunden wird. Sie wird durch ein vom Hersteller eigens entwickeltes System nahezu automatisch eingerichtet und ist in kürzester Zeit betriebsbereit.

Die Überwachungskamera wird mittels „HiKam AirLink“ eingerichtet. Es handelt sich dabei laut Hersteller um die einfachste Installation, die es derzeit auf dem deutschen Markt gibt. Man muss lediglich das WLAN Passwort in die von HiKam entwickelte App für die Kamera eingeben.

Anschließend arbeiten Smartphone/ Tablet oder PC automatisch mit der Kamera zusammen und richten die Kamera in nur wenigen Schritten vollkommen unabhängig ein.

Sobald der Einrichtungsprozess abgeschlossen ist, fungiert die Kamera wie jede Netzwerkkamera als eigenständiges Gerät in ihrem Heim- oder Firmennetzwerk.

Nachttauglichkeit / Videoaufzeichnung / Live Stream / Mikrofon

Die HiKam Q7 Überwachungskamera für Smartphone/PC ist wie nahezu alle guten Überwachungskameras in der Lage, dank Infrarottechnik auch bei Dunkelheit klare Bilder zu erzeugen. Weiterhin verfügt sie auch über Videospeicherung und Liveüberwachung. Ein Mikrofon rundet die gute Ausstattung der Minikamera ab.

Im Nachtmodus wird die Kamera von 11 Infrarot LEDs unterstützt, die in einem Kreis rund um das Objektiv herum verbaut wurden. Die HiKam Q7 Überwachungskamera für Smartphone/PC erkennt dabei automatisch, wann sie von den Tag- in den Nachtmodus wechseln muss. Dies garantiert stets die optimale Bildqualität zu jeder Tageszeit.

Videoaufzeichnungen werden auf der internen Micro SD Karte gespeichert, die ein Speichervolumen von maximal 8 GB besitzt. Diese kann im Bedarfsfall auf bis zu 32 GB nachgerüstet werden.

Den Livestream seiner Kamera kann man von jedem Smartphone oder PC aus weltweit abrufen. Dazu sind keine komplexen Einstellungen notwendig, das Starten der App genügt.

Das Mikrofon besitzt eine integrierte Rauschunterdrückungsfunktion, die unerwünschte Nebengeräusche intelligent von der Aufzeichnung ausblendet. Zusätzlich verfügt diese HiKam über eine Gegensprechanlage, mit der sie von ihrem Endgerät auch durch die Kamera sprechen können.

Bewegungserkennung / Alarm

Wie fast alle Überwachungskameras wurde auch die HiKam Q7 Überwachungskamera für Smartphone/PC mit einer Bewegungserkennungs- und Alarmfunktion ausgestattet. Allerdings bietet sie anders als ihre Konkurrenzprodukte verschiedene Funktionstypen innerhalb der Bewegungserkennung.

Zunächst kann die Alarmfunktion in der „Standardfunktionsweise“ genutzt werden. Das bedeutet, die Kamera reagiert auf Bewegung, bzw. Änderungen in ihrem Sichtfeld, und löst daraufhin einen Alarm aus. Der Nachteil dabei ist die Gefahr, viele Fehlalarme zu produzieren.

Die HiKam Q7 Überwachungskamera für Smartphone/PC verfügt deshalb über eingebaute Passiv-Infrarot-Sensoren (PIR). Diese sollen laut Hersteller extrem zuverlässig innerhalb einer Reichweite von vier bis fünf Metern arbeiten. Sie registrieren hierbei Temperatur-Unterschiede innerhalb ihres Überwachungsbereichs.

Wenn beispielsweise ein Mensch sich vor einer Wand bewegt, erkennen die PIR den Wechsel von Raum- zu Körpertemperatur. Die Sensoren können ebenfalls Veränderungen in der Oberflächenstruktur ihres Überwachungsbereichs erkennen.

Die Alarmfunktion übermittelt bei Bedarf entweder eine E-Mail und/ oder eine Push-Mitteilung auf die App samt Bild, welches zum Alarmzeitpunkt von ihr aufgenommen wurde.

Kundenbewertungen
Die HiKam Q7 Überwachungskamera für Smartphone/PC wird derzeit von rund 73 % aller Rezensenten mit einer positiven Wertung, also entweder mit vier oder sogar mit fünf Sternen, bewertet.

Besonders hervorgehoben werden dabei:

  • Einfache Installation
  • Praktische Gegensprechfunktion

Das von HiKam konzipierte Installationssystem garantiert eine zügige und reibungslose Einrichtung der Kamera. Dank der Gegensprechfunktion eignet sich diese Kamera auch gut zur Haustierüberwachung oder als Alternative zu einem klassischen Babyphone.

Negativ wird die Überwachungskamera von 20 % aller Rezensenten bewertet.

Die häufigsten Kritikpunkte lauten dabei:

  • Infrarot-LEDs leuchten relativ hell
  • Instabile Verbindung (häufige Abstürze)

Die zu hellen Infrarot-LEDs in der Nacht sind natürlich ärgerlich, da die Kamera somit einfach erkannt und lokalisiert werden kann. Helfen könnte hier eventuell fachgerechtes Dimmen, beispielsweise durch Bekleben der LEDs mit einer speziellen Verdunkelungsfolie.

Das häufige Abstürzen der Kamera muss nicht immer zwingend das Problem der Überwachungskamera sein. Überlastete WLAN Netzwerke, eine schlechte Übertragungsrate oder ein Störfaktor zwischen Router und Kamera können ebenfalls Ursachen für Abstürze oder nicht einwandfreies Funktionieren der Überwachungskamera sein.

“FAQ”
Wie viele Bilder liefert die Kamera bei einem Alarm?

Die Kamera übersendet ein Bild per E-Mail. Ist die Aufnahmefunktion aktiviert, speichert sie zusätzlich bis zu drei Minuten Videomaterial.

Wo kann ich die gespeicherten Videos ansehen?

Das ist entweder direkt in der App möglich, oder indem du die Videodateien auf den PC exportierst und sie mithilfe eines geeigneten Videoplayers abspielst.

Die Kamera ist durch die App von überall aus einsehbar – wie ist sie vor Fremdnutzung geschützt?

Zum Abrufen der Bilder der Kamera müssen die spezifische Kamera ID und das zugehörige Passwort korrekt eingegeben werden. Sonst gewährt die Kamera keinen Zugriff.

Platz 7: HiKam A7 Überwachungskamera Outdoor

Die klassische Überwachungskamera „HiKam A7 Überwachungskamera Outdoor“ punktet vor allem mit dem für HiKam typischen, einfachen Installationsverfahren. Sie bietet außerdem alle Vorteile einer gut ausgestattenen Außenkamera.

Redaktionelle Einschätzung

Einsatzgebiet / Größe der Kamera / Auflösung / Reichweite / Blickwinkel

Diese klassische Überwachungskamera von HiKam ist auf den Einsatz im Außenbereich spezialisiert. Die Kamera erzeugt Bilder in hochauflösender Qualität und ist durch ihre robuste Bauart gegen nahezu alle Wetterlagen geschützt.

Die Abmessungen bei diesem Modell betragen ca. 15 x 6 x 8 cm, wobei die WLAN Antenne bei diesen Maßen mit eingerechnet wurde. Trotzdem ist die Kamera damit vergleichsweise klein, was klassische Überwachungskameras betrifft.

In Sachen Auflösung ist diese Überwachungskamera in der Lage, HD-Bilder zu liefern. Ihr statischer Blickwinkel liegt bei 70 Grad. Eine Schwenk- oder Neigefunktion besitzt diese Kamera nicht.

Ihre maximale Nachtsichtreichweite beträgt ca. 15 Meter. Über die empfohlene maximale WLAN Reichweite ist von Herstellerseite nichts angegeben. Allerdings wird beschrieben, dass dank der verbauten Antenne auch dicke Wände zwischen Kamera und Router kein Problem hinsichtlich der Verbindung darstellen sollen.

Verbindungstyp / Installationsaufwand

Bei dieser HiKam handelt es sich um eine Netzwerkkamera, die über WLAN oder LAN-Kabel mit einem bestehenden Netzwerk verbunden werden kann. Sie wird durch ein vom Hersteller eigens entwickeltes Programm nahezu automatisch eingerichtet und ist in kürzester Zeit betriebsbereit.

Die Überwachungskamera wird mittels „HiKam AirLink“ eingerichtet. Es handelt sich dabei laut Hersteller um die einfachste Installation, die es derzeit auf dem deutschen Markt gibt. Man muss lediglich das WLAN Passwort in die von HiKam entwickelte App für die Kamera eingeben.

Anschließend arbeiten Smartphone/ Tablet oder PC automatisch mit der Kamera zusammen und richten die Kamera in nur wenigen Schritten vollkommen unabhängig ein. Sobald der Einrichtungsprozess abgeschlossen ist, fungiert die Kamera wie jede Netzwerkkamera als eigenständiges Gerät in ihrem Heim- oder Firmennetzwerk.

Nachttauglichkeit / Videoaufzeichnung / Live Stream / Mikrofon

Die HiKam A7 Überwachungskamera Outdoor verfügt über Infrarottechnologie, die auch bei vollkommener Dunkelheit klare Bilder ermöglicht. Videospeicherung und Liveüberwachung – beides ist möglich. Ein bei Außenkameras eher selten zu findendes Mikrofon wurde bei diesem Modell ebenfalls eingebaut.

Die Kamera ist mit einer Anzahl von 24 Infrarot LEDs ausgestattet. Damit belegt sie bei den von uns bewerteten Überwachungskameras den Spitzenplatz in dieser Kategorie. Die HiKam erkennt automatisch, wann sie von den Tag- in den Nachtmodus wechseln muss. Dies garantiert stets die optimale Bildqualität zu jeder Tageszeit.

Videoaufzeichnungen werden auf der internen Micro SD Karte gespeichert, die ein Speichervolumen von maximal 16 GB besitzt. Den Livestream seiner Kamera kann man von jedem Smartphone oder PC aus weltweit abrufen. Dazu sind keine komplexen Einstellungen notwendig, das Starten der App genügt.

Das Mikrofon besitzt eine integrierte Rauschunterdrückungsfunktion, die unerwünschte Nebengeräusche intelligent von der Aufzeichnung ausblendet.

Über die Kamera können zwar zu Installationszwecken auch Sprachbefehle ausgeführt werden, als Gegensprechanlage eignet sich diese Funktion allerdings laut Hersteller nicht, da die Tonausgabe nur sehr leise ist.

Bewegungserkennung / Alarm

Wie fast alle Überwachungskameras wurde auch HiKam A7 Überwachungskamera Outdoor mit einer Bewegungserkennungs- und Alarmfunktion ausgestattet. Die Benachrichtigung erfolgt dabei entweder über Mail oder über Push-Mitteilung.

Bei diesem Modell hat sich HiKam nur für den Einsatz der klassischen Bewegunserkennungs-Funktion entschieden, bei der die Kamera Änderungen im Bild ihres Überwachungsbereichs untersucht.

Anders als die HiKam Q7 Überwachungskamera für Smartphone/PC verfügt sie selbst nicht über passive Infrarotsensoren (PIR). Allerdings ist sie kompatibel zu bestimmten externen PIR, die optional mit der Kamera verbunden werden können.

Die Alarmfunktion übermittelt bei Bedarf entweder eine E-Mail und/ oder eine Push-Mitteilung auf die App samt Bild, welches zum Alarmzeitpunkt von ihr aufgenommen wurde.

Kundenbewertungen
Die HiKam A7 Überwachungskamera Outdoor bewerten rund 72 % aller Rezensenten mit einer positiven Wertung, also entweder mit vier oder sogar fünf Sternen.

Folgende Dinge schätzen die Kunden an diesem Produkt besonders:

  • Schnelle und einfache Installation
  • Hohe Video- und Bildqualität
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Das von HiKam konzipierte Installationssystem garantiert eine zügige und reibungslose Einrichtung der Kamera. Für den günstigen Preis bietet die Kamera zudem alle notwendigen Funktionen einer guten Außenkamera.

Negativ wird die Überwachungskamera von 18 % aller Rezensenten bewertet.

Diese Dinge werden dabei von Kunden am häufigsten kritisiert:

  • Sicherheitsprobleme / Datenschutz
  • Instabile Verbindung (häufige Abstürze)

Einige Kunden haben auf amazon Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes geäußert, da Passwörter teilweise in Klartext ins Netz übertragen wurden.

Der Hersteller bekräftigt jedoch, die in Deutschland geltenden Datenschutzbestimmungen einzuhalten und zu wahren. Wir empfehlen generell, nie das gleiche Passwort für mehrere Geräte zu verwenden und diese sicherheitshalber auch regelmäßig auszutauschen.

Das häufige Abstürzen der Kamera muss nicht immer zwingend das Problem der Überwachungskamera sein. Überlastete WLAN Netzwerke, eine schlechte Übertragungsrate oder ein Störfaktor zwischen Router und Kamera können ebenfalls Ursachen für Abstürze oder nicht einwandfreies Funktionieren der Überwachungskamera sein.

“FAQ”
Wie hoch ist der Stromverbrauch der Kamera im Standby Modus?

Im Tagesmodus verbraucht die Kamera im Standby ca. 3 Watt pro Stunde, im Nachtmodus ca. 8 Watt pro Stunde.

Kann man auch mehrere Kameras über die App bedienen?

Ja, dies ist problemlos möglich.

Was passiert, wenn der Speicher der Kamera voll ist?

In diesem Fall zeichnet die Kamera weiterhin auf. Sie überschreibt dann automatisch die älteste vorhandene Aufzeichnungsdatei.

Platz 8: Foscam FI9828P PTZ Videocamera

Diese PTZ Kamera verfügt, wie ihr Name schon sagt, über eine Schwenk- Neige- und Vergrößerungsfunktion. Die Kamera liegt preislich in der höheren Kategorie, wie es für PTZ Kameras üblich ist. Dafür ist sie jedoch hochwertig verarbeitet und bietet einige überdurchschnittliche Features wie beispielsweise 21 Infrarot LEDs für klare Nachtaufnahmen.

Redaktionelle Einschätzung

Einsatzgebiet / Größe der Kamera / Auflösung / Reichweite / Blickwinkel

Die Foscam FI9828P PTZ Videocamera ist eine Außenkamera mit PTZ Funktion – das bedeutet sie ist neig- und schwenkbar und kann außerdem im Bedarfsfall Objekte oder Personen im Bildbereich durch ihre Zoomfunktion vergrößern. Dank ihres Bewegungsmotors ist sie in der Lage, in der Liveüberwachung einen großen Überwachungsbereich abzudecken.

Die Outdoorkamera  liegt mit ihren Maßen von 14 x 16 x 24 cm im Standardbereich für Dome bzw. PTZ Kameras. Sie liefert hochauflösende Bilder in HD mit bis zu 1280 x 960 Pixeln, womit sie sogar noch etwas hochwertigere Bilder als vergleichbare HD Kameras erzeugt.

Der Blickwinkel liegt im Ruhezustand bei durchschnittlichen 70 Grad. Dank des Bewegungsgetriebes kann die Kamera vertikal in einem Winkel von 72 Grad geneigt und horizontal sogar in einem Bereich von 355 Grad gedreht werden.

Damit ist mit dieser PTZ Kamera von Foscam beinahe eine komplette Rundum-Überwachung in der horizontalen Ebene möglich. Zusätzlich verfügt die Kamera über Dreifachzoom, mit dem sie bestimmte Bildausschnitte vergrößern kann.

Die maximale Nachtsichtreichweite liegt laut Foscam für diese PTZ Kamera bei überdurchschnittlichen 20 Metern. Über die empfohlene maximale WLAN Reichweite werden keine exakten Angaben gemacht.

Verbindungstyp / Installationsaufwand

Die Foscam FI9828P PTZ Videocamera ist eine Netzwerkkamera und lässt sich laut Hersteller in nur drei Schritten einrichten. Ermöglicht wird dies durch die „Plug and Play“-Funktion, für die man lediglich die App von Foscam downloaden muss.

Diese Kamera kann sowohl über ein LAN Kabel mit dem Router verbunden, als auch als Gerät im WLAN Netzwerk registriert werden.

Für eine möglichst einfache Einrichtung bietet Foscam eine „Plug and Play“-Lösung an. Installiert man die App auf dem Smartphone ist die Kamera in nur drei Schritten im heimischen oder Firmennetzwerk installiert. Falls die Installation dennoch Fragen aufwirft, ist eine papierbasierte Anleitung ebenfalls im Lieferumfang enthalten. Zudem wird eine Wandhalterung samt benötigten Schrauben ebenfalls mitgeliefert.

Nachttauglichkeit / Videoaufzeichnung / Live Stream / Mikrofon

Diese PTZ Kamera ist mit 21 Infrarot LEDs ausgestattet, was die Außenkamera zur Spitzengruppe in dieser Kategorie zählen lässt. Überwachungsvideos können sowohl aufgezeichnet, als auch live in Echtzeit abgerufen werden. Ein Mikrofon ist bei diesem Modell nicht verbaut.

Die eingebaute Infrarotfunktion ist mittlerweile Standard in der Klasse hochwertiger Außenkameras. Allerdings sticht die relativ hohe Anzahl an Infrarot LEDs bei diesem Produkt hervor. Die LEDs wurden dabei so konzipiert, dass auch schlechte Sicht- und Lichtverhältnisse die Nachtsicht der Kamera nicht beeinträchtigen sollen.

Die interne Videospeicherung erfolgt auf einer vorinstallierten 32 GB Micro SD Speicherkarte. Sie bietet damit wesentlich mehr Speicherplatz als die meisten anderen von Werk verbauten SD Karten in Überwachungskameras.

In Sachen Live-Überwachung bedient sich diese Foscam Kamera einer unter Überwachungskamera-Herstellern beliebten Lösung: man muss lediglich die Foscam App downloaden, um überall von mobilen Endgeräten oder PCs auf die Bilder der Kamera zugreifen zu können.

Bewegungserkennung / Alarm

Diese Outdoor-Kamera verfügt sowohl über die Bewegungserkennungs-Funktion, als auch über die optionale Alarmfunktion. Allerdings bietet sie hierbei im Vergleich zu anderen Kameras weniger Einstellmöglichkeiten.

Die Bewegungserkennung der Kamera funktioniert so, wie es bei den meisten Überwachungskameras üblich ist. Registriert die Kamera eine Bewegung mittels ihres eingebauten Sensors, so wird dies auf dem Überwachungsfilm markiert.

Zusätzlich kann sich der Nutzer auch noch mittels E-Mail über den Alarm samt Schnappschuss-Bild informieren lassen. Voreinstellbare Alarmbereiche oder Push Mitteilungen auf das Smartphone sind mit dieser Kamera aber nicht möglich.

Kundenbewertungen
Leider finden sich für diese Überwachungskamera zu wenige aussagekräftige Rezensionen auf amazon. Deshalb haben wir uns auch auf anderen Seiten nach hilfreichen Bewertungen für die Foscam FI9828P PTZ Videocamera umgesehen.

Das heben Kunden bei der Foscam FI9828P PTZ Videocamera besonders positiv hervor:

  • Gute Verarbeitung
  • Hochwertige Bildqualität

Das Kameragehäuse aus Aluminium sowie die Kuppel sind bei dieser Kamera sehr gut verarbeitet worden. Die HD Auflösung sorgt für klare Bilder, die dank des Bewegungsmotors in einem Rundum-Winkel von nahezu 360 Grad aufgenommen werden können.

Folgende Aspekte kritisieren Kunden bei der Foscam FI9828P PTZ Videocamera:

  • Keine Autotracking Funktion
  • Wenige Informationen über technische Details

Dass die Kamera keine Autotracking Funktion besitzt, ist nicht unbedingt ein Nachteil der Kamera an sich. Die Funktion beschreibt die Möglichkeit einer Überwachungskamera, bestimmte Ziele im Sichtfeld automatisch soweit es ihr möglich ist zu verfolgen.

Da aber fast jede Kamera sehr empfindlich auf Bewegungen reagiert, kann man sich nicht blind auf ein solches Autotracking verlassen. Am zuverlässigsten fungiert die Kamera in der Live-Überwachung von Nutzerhand.

Wenn der Hersteller nur in unzufrieden stellendem Maße Produktdetails über die Anleitung oder die Herstellerwebsite preisgibt besteht beispielsweise die Möglichkeit, direkt beim Support nach den gewünschten Informationen zu fragen.

“FAQ”
Hat die Kamera eine Zoomfunktion?

Ja, die Kamera besitzt eine Dreifach-Vergrößerungsfunktion.

Kann man den PTZ Bewegungsmotor auch mobil über die App bedienen?

Ja, das ist möglich.

Kann die Kamera ihre Aufnahmedaten auch außerhalb der SD Karte speichern?

Ja, da die Kamera im Netzwerk registriert ist kann man ihre Daten auch auf im Netzwerk vorhandene Speichermedien exportieren.

Platz 9: Ctronics CTIPC-224C720PWS Dome Kamera

Diese Domekamera von Ctronics bietet alle notwendigen Funktionen, um eine zuverlässige Indoor-Überwachung zu ermöglichen. Kleiner Nachteil: der Hersteller kommt aus dem englischsprachigen Raum, wodurch Anleitung und Software bisher nur in englischer Sprache geliefert werden können.

Redaktionelle Einschätzung

Einsatzgebiet / Größe der Kamera / Auflösung / Reichweite / Blickwinkel

Bei dieser Überwachungskamera handelt es sich um eine Domekamera für den Innenbereich, die Bilder in HD-Qualität liefert. Über eine Neige- oder Schwenkfunktion verfügt sie nicht.

Die Kamera ist 16,8 x 7 x 8 cm groß. Sie eignet sich als Domekamera besonders für eine abschreckende Überwachung von Haus / Wohnung oder Geschäft / Firma. Die Kamera ist in der Lage, Bilder in HD Qualität bis zu einer Auflösung von 1280 x 720 Pixeln zu generieren. Ihr Blickwinkel beträgt ca. 90 Grad.

Der Hersteller schreibt der Kamera eine maximale Nachtsichtreichweite von ca. 20 Metern zu. Die empfohlene maximale WLAN Reichweite ist nicht bekannt.

Verbindungstyp / Installationsaufwand

Diese Domekamera kannst du einfach über die App in deinem Netzwerk registrieren. Als reine IP Kamera kann sie nur über WLAN verbunden werden.

Laut Hersteller erfolgt die Installation mithilfe der App in nur zwei Schritten. Anschließend können sowohl über PC als auch über die App auf dem Mobilgerät zusätzliche Einstellungen vorgenommen werden.

Der Hersteller bewirbt die Kamera zwar für den Einsatz sowohl im Innen-, als auch im Außenbereich. Allerdings wird bei genauerem Lesen darauf hingewiesen, dass die Kamera von Werk aus nicht gegen Eindringen von Feuchtigkeit geschützt ist! Solltest du die Kamera also im Outdoor-Bereich einsetzen wollen, musst du sie zuerst von Eigenhand wetterfest machen.

Nachttauglichkeit / Videoaufzeichnung / Live Stream / Mikrofon

Die Domekamera ist mit 15 Infrarot LEDs ausgestattet, was eine gute Bildqualität auch bei völliger Dunkelheit ermöglichen soll. Die Aufzeichnung erfolgt über eine interne SD Karte, ein Mikrofon wurde ihr allerdings nicht eingebaut.

Die Infrarot LEDs unterstützen die Kamera bei der Überwachung bei vollkommener Dunkelheit. Die von Werk eingebaute, interne SD Karte kann mit bis zu 16 GB Datenmaterial gefüllt werden.

Optional kann eine Karte mit größerem Speichervolumen (maximal 32 GB) nachgerüstet werden. Alternativ lassen sich die Videodaten auch über FTP (File Transfer Protocol) auf ein externes Speichermedium übertragen.

Der Livestream kann wie bei den meisten Netzwerkkameras entweder an einem PC/Notebook oder mobil über Smartphone oder Tablet abgerufen werden.

Auf den Einbau eines Mikrofons wurde bei dieser Indoor Kamera verzichtet.

Bewegungserkennung / Alarm

Auch diese Domekamera verfügt über eine Bewegungserkennung und ist in der Lage, im Alarmfall Benachrichtigungen und Bildmaterial an den Nutzer zu senden.

Die Bewegungserkennung erfolgt, indem die Kamera optische Veränderungen in ihrem Überwachungsbild registriert. Über die Nutzerkonsole kannst du einstellen, wie die Kamera sich im Alarmfall verhalten soll. Sie kann entweder eine Benachrichtigung via E-Mail oder eine Push Benachrichtigung auf dein Mobilgerät senden.

Kundenbewertungen
Ungefähr 74 % aller Rezensenten vergeben derzeit entweder vier oder sogar fünf Sterne für das Produkt.

Besonders von den Kunden gelobt wird dabei:

  • Einfache Einrichtung
  • Gute Verarbeitung

Die Kamera ist, wie vom Hersteller beschrieben, in nur wenigen Schritten eingerichtet und voll einsatzfähig. Die Verarbeitung ist solide, sodass die Kamera nahezu komplett für den Einsatz auch im Außenbereich geeignet ist. Lediglich die Schraubenlöcher sind nicht wasserdicht, können aber nachträglich wasserfest gemacht werden.

Lediglich 10% aller Bewertungen fielen negativ aus.

Negativ angemerkt werden dabei folgende Aspekte:

  • Gebrauchte Kamera geliefert
  • Schlechte Software

Einige Kunden hatten das Problem, dass ihnen wohl eine bereits gebrauchte Kamera als Neuprodukt geliefert wurde. Das ist natürlich ärgerlich, hat aber in diesem Fall nichts mit der Qualität des eigentlichen Produkts zu tun.

Die Software wird von Ctronics auf einer beigelegten CD mitgeliefert und funktioniert bei den meisten Kunden einwandfrei. Etwaige Probleme könnten auch auf den verwendeten PC oder die nicht sachgemäß durchgeführte Installation zurückzuführen sein.

“FAQ”
Können mehrere Kameras gleichzeitig verbunden werden?

Ja, das ist problemlos möglich.

Stört die Antenne nicht bei der Deckenmontage?

Nein, da diese einfach zur Seite gedreht werden kann.

Ist die Antenne fest verbaut?

Nein, die Antenne ist abschraubbar.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Überwachungskamera kaufst

Wieviel kostet eine Überwachungskamera?

Je nach Bautyp und Funktionsumfang unterscheiden sich Überwachungskameras in ihrem Preis. Günstige Kameras sind schon für einen niedrigen zweistelligen Betrag zu haben, während für Profikameras teilweise mehrere tausend Euro fällig werden.

Eine einfache Minikamera kann man schon für ca. 20 Euro käuflich erwerben. Sie bietet damit eine besonders günstige Möglichkeit der Videoüberwachung. Dome Kameras sind ab ca. 80 Euro erhältlich. Je nach Qualität und Umfang gibt es auch Dome Kameras in höheren Preisklassen bis zu 1.500 Euro.

Hier empfehle ich dir, dein Budget nach dem Wert der zu schützenden Objekte zu richten. PTZ Kameras bewegen sich im oberen Preissegment. Hier gibt es vergleichsweise günstige Modelle ab ca. 150 Euro. Profi Geräte kosten teilweise über 3.000 Euro.

Typ Preis
Mini Kamera ab ca. 20 Euro
Dome Kamera ab ca. 80 Euro
PTZ Kamera ab ca. 150 Euro

Generell sollten vor allem die Ausstattung der Kamera und der gewünschte Verwendungszweck ausschlaggebende Kriterien für dich sein, wieviel du in deine Überwachungskamera investieren willst.

Wo kann man eine Überwachungskamera kaufen?

Überwachungskameras kannst du bei Fachhändlern, in Elektrogeschäften, in Baumärkten oder teilweise auch in Supermärkten kaufen. Zusätzlich zum stationären Handel gibt es auch die Möglichkeit, Überwachungskameras bei Online-Händlern zu kaufen.

Diese bestechen oft durch eine größere Produktauswahl und niedrigere Preise. Hersteller von Überwachungskameras bieten zudem fachkundige Beratungen an, um die beste Überwachungskamera für deine Zwecke zu ermitteln.

Unseren Recherchen zufolge werden die meisten Überwachungskameras in Deutschland derzeit über die folgenden Shops und Märkte verkauft:

  • Amazon
  • Ebay
  • Conrad
  • Saturn
  • Media Markt
  • Pearl
  • Obi
  • Hornbach
  • Lidl
  • real
  • Otto

Kann man eine Überwachungskamera auch mieten?

Ja, du kannst eine Überwachungskamera und sogar ein ganzes Überwachungssystem mieten – allerdings abhängig vom Standort der Verleihfirma.

Verschiedene Sicherheitsfirmen oder auch Detekteien vermieten Überwachungskameras oder Videoüberwachungssysteme. Besonders professionelle Überwachungssysteme sind sehr teuer in der Anschaffung.

Das Leasing ist eine günstige Möglichkeit, wenn du nur eine zeitlich begrenzte Videoüberwachung anstrebst. Sicherheitsfirmen gibt es in nahezu jeder Stadt, erkundige dich daher am besten vor Ort ob die Möglichkeit besteht, eine Überwachungskamera zu mieten.

Worin liegen die Vorteile einer Überwachungskamera?

Eine Überwachungskamera ist natürlich nicht zwingend notwendig, um ein Objekt oder einen Ort zu schützen. Allerdings hast du sicherlich weder Lust, noch Zeit, dich persönlich 24 Stunden am Tag um die Überwachung einer Sache zu kümmern.

Wir möchten dir im Folgenden die größten Vorteile einer Überwachungskamera nennen:

  • Schreckt oft durch bloße Anwesenheit ab
  • Überwacht zuverlässig
  • Überwachung kann rund um die Uhr erfolgen
  • Kann im Falle einer Straftat den Ermittlungen der Polizei dienen

Das folgende Szenario gibt es in Deutschland häufiger, als du vielleicht glaubst. Man kommt aus dem Urlaub nach Hause und die Wohnung oder das Geschäft wurden ausgeraubt.

Wertgegenstände aller Art sind verschwunden – und mit ihnen wahrscheinlich auch die Täter. Eine Überwachungskamera hätte sie womöglich bereits durch ihr bloßes Vorhandensein abgeschreckt. Im Schadensfall kann sie der Polizei wertvolle Hinweise liefern.

Wir halten Überwachungskameras deshalb für einen hilfreichen Gegenstand, um sich dauerhaft gegen Einbrüche, Diebstahl, Vandalismus oder Ähnlichem zu schützen. Der Wert der gestohlenen oder beschädigten Gegenstände steht meist in keinem Verhältnis zu den Anschaffungskosten einer einfachen Überwachungskamera.

Wo und wann ist der Einsatz einer Überwachungskamera erlaubt?

Der Einsatz einer Überwachungskamera ist an gesetzliche Vorgaben gebunden. Diese hängen davon ab, wo und für welchen Zweck du eine Überwachungskamera installieren willst.

Möchtest du eine Überwachungskamera zu Hause nutzen, so sind einige Dinge zu beachten. Grundsätzlich ist die Innenüberwachung deines Hauses oder deiner Eigentumswohnung problemlos möglich.

Allerdings solltest du Gäste darauf hinweisen, dass du dein Heim videoüberwachst. Ansonsten verletzt du das „Recht auf informationelle Selbstbestimmung“. Das bedeutet, dass jede Person selbst entscheiden darf, wann und wie Dinge des persönlichen Lebens offenbart werden.

Wenn du die Kamera außen an deinem Haus anbringst musst du ein paar weitere Dinge berücksichtigen. Achte darauf, dass du wirklich nur dein Grundstück filmst – Überwachung von Straßen oder öffentlichen Gehwegen ist nicht erlaubt.

Ebenso solltest du sicherstellen, dass deine Kamera kein Nachbargrundstück erfasst. Dabei zählt übrigens auch die bloße Vermutung des Nachbarn, du könntest sein Grundstück filmen, als Verstoß gegen das Persönlichkeitsrecht.

Achte deshalb vor allem bei schwenkbaren 360 Grad Kamera darauf, dass du unter keinen Umständen das Nachbargrundstück erfassen könntest. Diesen Nachweis musst du auch deinem Nachbarn erbringen. Wir empfehlen dir deshalb, für den Zweck der Grundstücksüberwachung mit einer Outdoorkamera auf die Schwenkfunktion zu verzichten.

Outdoor-Überwachungskamera

Bei der Nutzung von Outdoor-Überwachungskameras musst du darauf achten, dass du die Privatsphäre deiner Nachbarn nicht störst. (Foto: Neurolink / pixabay,com)

Solltest du Mieter in einem Mehrfamilienhaus sein, so ist die Videoüberwachung nur in der eigenen Wohnung zulässig. Das Anbringen einer Überwachungskamera im gemeinschaftlichen Treppenhaus ist beispielsweise nicht gestattet, solange nicht ALLE Bewohner dieser Maßnahme zugestimmt haben.

Aus gewerblicher Sicht gelten die gleichen Bestimmungen, wie für die Videoüberwachung zu Hause. Wichtig ist hierbei ebenfalls der Hinweis für Kunden und Mitarbeiter, dass eine Videoüberwachung stattfindet. Solltest du in Betracht ziehen, bestimmte Bereiche deines Unternehmens zu überwachen, so sind weitere Bedingungen zu beachten.

Wichtig ist, dass die Verhältnismäßigkeit der Videoüberwachung gegeben ist. Eine Überwachung des Tresorraums ist beispielsweise mit den hohen Geldbeträgen, welche sich darin befinden, zu begründen. Eine Dauerüberwachung von Tresen oder der Kasse ist nicht verhältnismäßig und sollte daher unterbleiben.

Absolut tabu ist die Überwachung von Toiletten, Umkleideräumen oder sonstigen Orten, an denen Personen ihre Intimsphäre preisgeben.

Für Kamera-Attrappen gelten übrigens dieselben Regelungen, wie für echte Kameras. Das heißt, auch wenn es sich nur um eine Attrappe handelt darfst du diese niemals außerhalb der gesetzlichen Bestimmungen einsetzen!

Das Speichern der Videoaufnahmen sollte generell auf wenige Tage beschränkt werden (Faustregel: 72 Stunden). Ausnahme ist das reine Filmen des Privatgrundstücks, hierbei greift keine besondere gesetzliche Löschungsfrist.

Letztlich sei noch angemerkt, dass die Videoüberwachung gesetzlich ein umstrittenes Thema ist. Oft werden Urteile auf den Einzelfall bezogen gefällt, pauschale Aussagen zur Erlaubnis von Kameras sind deshalb nur begrenzt möglich.

Welche Alternativen gibt es zu einer Überwachungskamera?

Die Alternativen zu Überwachungskameras sind stark begrenzt. Technische Alternativen sind so gut wie nicht vorhanden. Einige Personen greifen deshalb auf Hunde oder Wachpersonal zurück oder setzen diese unterstützend ein.

Eine mögliche Alternative zur Überwachungskamera wäre beispielsweise ein Wachhund. Dieser würde sich zumindest zum Schutz des eigenen Grundstücks eignen.

Für Geschäfte wäre eine menschliche Lösung in Form von Wachpersonal eine Alternative. Sicherheitsleute können kaum permanent das ganze Geschäft im Blick haben, dafür können Sie im Falle eines bemerkten Diebstahls aktiv eingreifen.

Überwachungskameras zeichnen dagegen lediglich die Tat auf, können aber nicht intervenieren. Wiederum fehlt bei „lebendigen“ Überwachungsmöglichkeiten die Dokumentationsfunktion in Form von gespeicherten Aufnahmen. Für die Überwachung von Geschäften eignet sich daher die Kombination aus Livekameras und Wachpersonal besonders gut.

Wie funktioniert eine Überwachungskamera?

Überwachungskameras funktionieren grundsätzlich wie jede herkömmliche Kamera. Sie filmen durch ein Objektiv und übertragen das Gefilmte live und/oder auf ein Speichermedium. Es gibt jedoch einige Unterschiede in Art und Weise und Umfang der Funktionen.

Zunächst lassen sich Überwachungskameras in analoge und IP Kameras unterscheiden.

Bei analogen Kameras erfolgt die Übertragung über ein Kabel (meistens ein Koaxialkabel) auf ein TV-Gerät. Theoretisch kann dann mithilfe eines HDMI Kabels das übertragene Bild auf einen PC oder ein Notebook weitergeleitet werden.

Die Aufzeichnung erfolgt in der Regel durch einen Digitalrekorder. Zusätzlich benötigt die analoge Überwachungskamera eine Stromversorgung, die über ein Netzteil bereitgestellt wird.

Eine IP Kamera (oder Netzwerkkamera) kann über eine Internetverbindung in ein bestehendes Netzwerk integriert werden. Du kannst sie entweder als WLAN Kamera installieren oder direkt per LAN Kabel mit deinem Router verbinden.

In beiden Fällen registriert man die Kamera im Netzwerk, wodurch sie als Gerät eingetragen wird und eine eigene IP Adresse erhält (daher der Name).

Anschließend kann man auf die Kamera zugreifen. Dies geschieht entweder direkt im Webbrowser oder über die mitgelieferte IP Kamera Software.

Das Aufzeichnen erfolgt meistens über die Festplatte des PCs oder die kamerainterne SD Karte. Ein zusätzlicher Rekorder bietet sich ebenfalls als Variante an. Die Stromversorgung erfolgt entweder durch ein Netzteil oder POE („Power over Ethernet“).

Weiterhin erlauben verschiedene Überwachungskameras eine Nutzung über das Mobilfunknetz (sogenannte GSM Kameras). Hierbei können Bilder direkt auf das Smartphone oder das Tablet übertragen werden. Zugriff auf die Kamera bietet eine meist vom Hersteller mitgelieferte App.

Für den nächtlichen Einsatz eignen sich Überwachungskameras mit Infrarot Funktion (auch IR Kamera genannt). Dabei wird die Kamera durch Infrarot-LEDs oder Infrarot Scheinwerfer unterstützt. Die Kamera liefert dann ein Schwarzweiß-Bild an das angeschlossene Endgerät und ermöglicht so eine Videoüberwachung auch bei vollkommener Dunkelheit.

Einige Kameras sind mit einem Bewegungssensor ausgestattet. Dieser sorgt dafür, dass die Kamera erst mit dem Aufzeichnen beginnt, wenn sie Bewegungen in ihrem Einsatzbereich wahrnimmt, und das sich bewegende Objekt gegebenenfalls verfolgt.

Optional können solche Überwachungskameras dann zusätzlich einen Alarm auslösen, wenn der Bewegungsmelder reagiert.

Nicht zu verwechseln mit dem Bewegungssensor der Kamera ist die Bewegungserkennung im Rekorder. Diese Funktion bieten nahezu alle Überwachungskameras mit Aufzeichnungsfunktion. Stell dir vor, du überwachst 2 Wochen lang deine Wohnung während du im Urlaub bist.

Hättest du Lust, dir 336 Stunden Videomaterial anzusehen, um zu prüfen ob etwas vorgefallen ist? Deshalb erkennt die Kamera automatisch, wenn sich etwas im Bild bewegt und vermerkt dies im Film auf dem Rekorder. So können die Nutzer sofort sehen, zu welchen Zeiten die Kamera eine Bewegung registriert hat.

Welche Auflösung sollte eine Überwachungskamera haben?

Die gewählte Auflösung der Überwachungskamera sollte dem Zweck gerecht werden, für den sie gekauft wurde. Grundsätzlich kann zwischen SD (Standard Definition), HD (High Definition) und 4K (Ultra-HD) unterschieden werden.

Eine Überwachungskamera mit SD Auflösung ermöglicht das einfache Erkennen von Objekten oder Handlungen. Probleme treten allerdings auf, wenn Details wichtig sind. Hierfür ist die SD Auflösung oft zu niedrig.

Besser zur Erkennung von Feinheiten geeignet ist eine Überwachungskamera mit HD. Diese liefert auch beim Heranzoomen mit beispielsweise einer PTZ Kamera gestochen scharfe Bilder. Eine HD Kamera wird in der Bildqualität nur noch von einer 4K Kamera übertroffen.

Die auch als Ultra HD bezeichnete Auflösung macht sogar Piercings und kleinste Tattoos erkennbar und ist bei Ermittlungen eine große Hilfe bei der Identifizierung der Täter und der Aufklärung der Straftat.

Sollte ich ein Überwachungskamera Set kaufen?

Ein Überwachungskamera Set macht besonders dann Sinn, wenn du mehrere Bereiche gleichzeitig überwachen willst. Zusätzlich bietet ein Set den Vorteil, dass meistens alle Geräte kompatibel zueinander sind und es günstiger ist, als alle Teile einzeln zu kaufen.

Ein Überwachungskamera Set besteht zumeist aus einer bestimmten Anzahl an Kameras, einem passenden Rekorder zur Aufzeichnung und dem notwenigen Zubehör (wie Kabel) zur Installation des Überwachungssystems.

Die Zahl der Kameras unterscheidet sich je nach Set. Es gibt Sets mit nur zwei Kameras, einige Profi Hersteller bieten sogar Sets mit 20 Kameras an.

Solltest du also mehrere Bereiche überwachen wollen, könnte ein Videoüberwachungsset eine gute Lösung für dich sein. Wir empfehlen dir allerdings darauf zu achten, dass die angebotenen Gegenstände im Set zueinander kompatibel sind. Informiere dich dazu am besten vor dem Kauf beim jeweiligen Anbieter.

Entscheidung: Welche Arten von Überwachungskameras gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich können Überwachungskameras nach ihrer Bauweise oder nach ihrer Funktion unterschieden werden. Wenn du dich für die unterschiedlichen Funktionsweisen interessierst, kannst du weiter unten im Ratgeber nachschauen. Die gängigsten Bautypen sind:

  • „Klassische“ Überwachungskamera
  • Dome Kamera
  • Mini Kamera
  • PTZ Kamera

Jeder Bautyp hat seine eigenen Vorteile und Nachteile – abhängig davon, wo und wofür du die Überwachungskamera einsetzen willst.

Ob zu Hause oder in der Firma, ob innen oder außen, ob tagsüber oder nachts – die Einsatzmöglichkeiten von Überwachungskameras sind vielfältig.

Wir möchten dir deshalb im Folgenden dabei helfen, die optimale Überwachungskamera für deine Zwecke zu finden. Dafür stellen wir zunächst die oben genannten Bautypen genauer vor und zeigen dir die jeweiligen Vor- und Nachteile.

Was ist eine „klassische“ Überwachungskamera und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Die klassische Überwachungskamera ist auffällig und sofort erkennbar. Ihr Vorteil liegt in ihrer Offensichtlichkeit, die eine abschreckende Wirkung hat.

Es handelt sich hierbei um eine Kamera in einem Gehäuse, meistens an einem schwenkbaren Arm montiert. Diese Art Überwachungskamera kennst du vermutlich von den meisten Symbolen, die auf Videoüberwachung an einem Ort hindeuten.

Sie wird besonders oft an öffentlichen Plätzen oder von Firmen genutzt, die ihr Gelände schützen möchten. Für die Innen-Überwachung ist sie aufgrund ihrer Prominenz eher nicht geeignet.

Vorteile
  • Abschreckende Wirkung
  • Durch Gehäuse vor Wetter geschützt
  • Individuell ausrichtbar
Nachteile
  • Überwachungsbereich begrenzt
  • Überwachter Bereich leicht zu erkennen
  • Schlecht gegen Vandalismus geschützt

Klassische Überwachungskameras sind meistens statisch installiert. Das bedeutet, sie überwachen ständig nur genau den Ort, auf den sie ausgerichtet wurden. Das hat den Vorteil, dass potenzielle Täter vom Begehen einer Straftat in diesem Bereich abgeschreckt werden.

Klassische Überwachungskamera

Klassische Überwachungskameras nehmen meist nur einen bestimmten Standpunkt auf. Sie sollen hauptsächlich zur Abschreckung dienen. (Foto: pixabay / pexels.com)

Allerdings ist leicht zu erkennen, wohin die Überwachungskamera zeigt. Du solltest daher bei der Verwendung einer solchen Kamera darauf achten, dass kein toter Winkel entsteht. Eventuell sind zur vollständigen Überwachung eines Ortes mehrere Kameras dieser Bauart notwendig.

Was versteht man unter einer Dome Kamera und welche Vorteile und Nachteile bringt sie mit sich?

Eine Dome Kamera kennst du wahrscheinlich am ehesten aus dem Supermarkt oder aus öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Bezeichnung kommt von dem englischen Begriff „dome“, was auf Deutsch übersetzt „Kuppel“ bedeutet und auf die Bauform dieser Überwachungskamera hindeutet.

Die Dome-Kamera verbirgt sich hinter einer halbrunden Kuppel, deren Glas oft dunkel getönt ist. Für die Innenüberwachung wird die Kuppel mit einem Gehäuse aus Kunststoff hergestellt. Für die Outdoor Anwendung werden die Kameras zum besseren Schutz meist mit einem Metallgehäuse versehen.

Vorteile
  • Ausrichtung nicht erkennbar
  • Flexibel einsetzbar
  • Besser gegen Vandalismus geschützt
Nachteile
  • Vergleichsweise teuer
  • Schlecht für Nachtsicht geeignet
  • Hoher Installationsaufwand

Dome Kameras haben eine noch größere Abschreckungswirkung als klassische Überwachungskameras. Durch die Tönung der Scheibe ist nicht zu erkennen, wohin die Kamera ausgerichtet ist.

Das ist ein Vorteil, der das Risiko, bei einer Straftat gefilmt zu werden, deutlich erhöht. Durch das zurückhaltende Design können Dome Kameras sehr gut sowohl innen, als auch außen eingesetzt werden. Die Kuppel schützt die Kamera zusätzlich vor Manipulation und Vandalismus.

Wie sieht eine Mini Kamera aus und welche Vorteile und Nachteile hat dieser Bautyp?

Wie ihr Name schon verrät ist die Mini Überwachungskamera sehr klein. Sie wird vorrangig zur verdeckten Videoüberwachung oder als Türkamera verwendet. Oft werden Minikameras in gewöhnliche Gegenstände eingebaut. Beliebte Minikamera-Verstecke sind beispielsweise Kugelschreiber, Rauchmelder oder Uhren.

Vorteile
  • Sehr gut getarnt
  • Preisgünstig
  • Einfach zu verwenden
Nachteile
  • Stark begrenzter Überwachungsraum
  • Wenig flexibel in der Ausrichtung
  • Oft nur niedrige Auflösung

Minikameras eignen sich besonders gut zur verdeckten Videoüberwachung. Sie befinden sich größtenteils in der unteren Preiskategorie und sind deshalb optimal für Personen mit geringem Budget.

Die Tarnung ist abhängig von dem Gegenstand, in welchem sich die Kamera befindet. Deshalb ist diese Art der Überwachungskamera vor allem für den heimischen Einsatzbereich oder die Firma geeignet. Bitte beachte beim Einsatz von versteckten Kameras die dazu geltenden gesetzlichen Vorschriften!

Was ist eine PTZ Kamera und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Eine PTZ Kamera ist eine steuerbare Kamera. PTZ ist eine englische Abkürzung und steht für „pan“ (dt.: schwenken), „tilt“ (dt.: neigen) und „zoom“ (dt.: vergrößern).

Solche Überwachungskameras können entweder manuell oder automatisch bestimmte Objekte oder Personen erfassen und verfolgen. Der Überwachungsbereich und die Größe des Bildausschnitts können durch die PTZ Funktion jeder Situation angepasst werden.

Vorteile
  • Besonders geeignet für Live-Überwachung
  • Großer Funktionsumfang
  • Kann automatisch Ziele erfassen und verfolgen
Nachteile
  • Sehr teuer
  • Erfordert oft zusätzliches Personal zum Bedienen der Kamera

Die PTZ Kamera eignet sich vorrangig für ständig bewachte Plätze oder Objekte, bei denen das Wachpersonal die Kamera auf bestimmte Personen oder Ereignisse ausrichten kann.

Solche Überwachungskameras können auch eine Autotracking Funktion besitzen. Das bedeutet, sie erkennen automatisch Personen oder Bewegungen und richten ihren Fokus optimal danach aus.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Überwachungskameras vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Überwachungskameras vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Gerät für dich eignet oder nicht.

Die wichtigsten Kriterien sind:

  • Einsatzgebiet
  • Größe der Kamera
  • Verbindungstyp
  • Nachttauglichkeit
  • Auflösung / Reichweite / Blickwinkel
  • Installationsaufwand
  • Bewegungserkennung
  • Alarm
  • Mikrofon

Im Folgenden werden die einzelnen Kriterien genauer erläutert, sodass du einen Eindruck gewinnst, worauf du beim Vergleichen der Kameras achten solltest.

Einsatzgebiet

Klassischerweise werden Überwachungskameras in Modelle für den Indoor und in Modelle für den Outdoor Gebrauch unterschieden. Dennoch gibt es auch einige Kameras, die für beide Einsatzbereiche geeignet sind.

Minikameras sind zum Beispiel aufgrund ihrer Größe, ihres geringen Bildwinkels und ihrer Empfindlichkeit in aller Regel nur in der Innenüberwachung im Einsatz.

Klassische Kameras sind aufgrund ihrer Größe und ihrer Robustheit meistens in der Außenüberwachung zu sehen. Je nachdem, welchen Einsatzbereich du überwachen willst, solltest du darauf achten, dass die Kamera auch für den jeweiligen Bereich ausgestattet ist.

In der Außenüberwachung ist es besonders wichtig, dass die Kamera gut gegen Wetter und gegen möglichen Vandalismus geschützt ist.

Ueberwachungskamera mit WLAN

Überwachungskameras gibt es auch mit einer kabellosen WiFi-Verbindung.

Größe der Kamera

Überwachungskameras kannst du, wie bereits erläutert, durch ihren Bautyp unterscheiden. Dabei spielt auch die Größe der Kamera eine wichtige Rolle, denn eine Minikamera ist zum Beispiel wesentlich kleiner als eine klassische Überwachungskamera.

Die Größe deiner Überwachungskamera sollte sich mit dem Zweck vertragen, den sie in deinem Gebrauch erfüllen soll. Möchtest du beispielsweise eine Kamera, die offenkundig sichtbar ist und abschreckend wirken soll? Dann wäre eine klassische Außenkamera das richtige für dich.

Willst du dagegen deine Wohnung überwachen, aber eine klassische Kamera ist einfach viel zu prominent und passt so gar nicht zu deiner Einrichtung? Dann ist der Bautyp „Minikamera“ eine unauffällige Lösung für dich.

Hierbei sei noch angemerkt, dass es durchaus auch kleine klassische Kameras gibt. Verlasse dich deshalb nicht nur auf die gewöhnliche Größe der verschiedenen Bautypen, sondern achte bei der Auswahl deiner Überwachungskamera auf die vom Hersteller angegeben Maße!

Verbindungstyp

Überwachungskameras können mit einer Netzwerkfunktion ausgestattet sein, was sie für den Betrieb über das Internet eignet. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit der analogen Verbindung, die meist über ein Koaxialkabel erfolgt.

Die oft als Netzwerkkameras bezeichneten Überwachungskameras mit Internetfunktion stellen über W-LAN eine Verbindung zu deinem Router her. Dort werden sie als Gerät registriert und du kannst dir die Livebilder der Kameras zum Beispiel über deinen Browser ansehen. Einige Kameras lassen sich auch mit einem LAN Kabel an den Router anbinden.

Der Vorteil bei IP Kameras ist die Möglichkeit, die Bilder auch über das Smartphone oder Tablet von unterwegs abrufen zu können. Die Qualität der Verbindung ist allerdings sehr stark von deiner Netzwerkleitung und der Übertragungsrate abhängig.

Es kann vorkommen, dass entweder die Überwachungskamera selbst dein Netz ausbremst, oder sie aufgrund anderer Geräte in deinem Netzwerk nur eine schlechte Verbindung herstellen kann.Du solltest dich daher informieren, ob du über ausreichend Netzwerkkapazität für eine Netzwerkkamera verfügst.

Analoge Verbindungen sind in der Regel sehr stabil, bieten allerdings weniger Spielraum für das Abrufen der Überwachungsbilder auf externen Endgeräten.

Die Performance einer IP-Kamera hängt maßgeblich von dem Netzwerk ab, mit welchem sie verbunden wird. Achte deshalb darauf, dass dein Netzwerk ausreichend schnell und nicht überlastet ist, damit deine Kamera optimal funktionieren kann.

Nachttauglichkeit

Die meisten Überwachungskameras auf dem Markt sind mit Infrarot ausgestattet. Das ermöglicht eine Überwachung auch bei Dunkelheit. Es gibt allerdings Unterschiede, wie gut eine Kamera für den Einsatz bei Nacht geeignet ist.

Es gibt Überwachungskameras, die speziell für den Einsatz bei Dunkelheit gebaut sind. Diese büßen in der Regel weder an Qualität der Bilder, noch an Reichweite ein, wenn die Kamera vom Tag- in den Nachtmodus schaltet.

Solltest du also bevorzugt bei Nacht oder im Dunkeln überwachen wollen, empfehlen wir dir eine Überwachungskamera mit leistungsstarken Infrarot-LEDs.

Wenn dein Fokus nicht auf der nächtlichen Überwachung liegt, solltest du trotzdem darauf achten, dass die Kamera in der Dunkelheit auch erkennbare Bilder liefert. Wie gesagt sind die meisten Kameras mit einer Nachtfunktion ausgestattet, es kommt aber nicht nur auf das Vorhandensein, sondern auch auf die Qualität der gelieferten Bilder an.

Auflösung / Reichweite / Blickwinkel

Die Auflösung einer Überwachungskamera beeinflusst maßgeblich die Bildqualität. Der Begriff Reichweite wird von Herstellern meistens mit zwei konkreten Werten angegeben – Nachtsicht Reichweite und empfohlene WLAN Reichweite. Der Blickwinkel einer Kamera legt fest, wie breit der Bereich ist, den die Kamera erfasst. Er wird in Grad gemessen.

Die verschiedenen Auflösungen haben wir bereits im Ratgeberteil erläutert. Solltest du einen Raum oder einen Ort überwachen, bei dem sich Personen auch relativ weit weg von der Überwachungskamera aufhalten könnten, so ist es wichtig, dass die Auflösung hoch genug ist, um diese trotzdem noch zu erkennen.

Je nachdem wie detailliert du die Person oder das Objekt erkennen möchtest, kannst du auf eine HD oder sogar Full HD Kamera zurückgreifen.

Die Nachtsicht Reichweite gibt an, in welcher Entfernung Objekte oder Personen mithilfe der Infrarot-LEDs noch gut erkennbar sind. Die empfohlene WLAN Reichweite bezeichnet die maximale Distanz, die der Hersteller zwischen Router und Kamera empfiehlt, sodass die Verbindung noch stabil bleibt.

Der Blickwinkel einer Kamera legt fest, welcher Bereich dabei überhaupt von ihr eingefangen wird. Es gibt Weitwinkelkameras, die einen Überwachungsbildwinkel von bis zu 180 Grad aufweisen.

In der Regel liegt der Blickwinkel einer Kamera zwischen 30 und 80 Grad. Je höher der Blickwinkel, desto mehr fängt die Kamera ein. Wenn du einen sehr großen Raum überwachen willst, bieten sich Überwachungskameras mit Weitwinkel an.

Dabei solltest du darauf achten, dass auch die Auflösung der Kamera hoch genug ist, um gute Bilder im gesamten Überwachungsbereich zu liefern.

Installationsaufwand

Wie aufwändig die Installation einer Überwachungskamera ist, ist sicherlich teilweise ein subjektives Kriterium. Es gibt aber dennoch Unterschiede in der Zeit und dem notwendigen technischen Knowhow, die für das Einrichten von Überwachungskameras benötigt werden.

Jeder Überwachungskamera liegt in aller Regel eine Anleitung des Herstellers bei, die dir erklärt, wie du die Kamera einzurichten hast. Einige gehen einen Schritt weiter und legen eine Software dazu, die dich per Video-Tutorial durch die Installation führt.

Noch weniger legen sogar Software bei, mit der die Kamera fast vollkommen automatisch eingerichtet und nutzbar gemacht werden kann.

Oft sind Minikameras sehr einfach zu installieren. Sie erfordern meistens keine Befestigung an Wand oder Decke und können deshalb mithilfe von bereits genannter Software sehr einfach und sehr schnell eingerichtet werden. Schwieriger gestaltet sich zum Beispiel die Installation einer Dome Kamera.

Auch wenn diese womöglich funktionell einfach über Software eingerichtet werden kann, so muss sie in der Regel fachmännisch an der Decke befestigt und verkabelt werden, wozu ein wenig handwerkliches Können gefragt ist.

Bevorzugst du also eine schnelle und unkomplizierte Installation, dann achte beim Kauf der Kamera auf beigelegte Installations-Software oder kabellose Stromversorgung (zum Beispiel durch Batterie oder Akku).

Bewegungserkennung

Die meisten Überwachungskameras sind mit einer Bewegungserkennungsfunktion ausgestattet. Das bedeutet, sie registrieren automatisch Bewegungen in ihrem Sichtfeld. Unterschiede gibt es in der Art und Weise, wie die Kamera mit der erkannten Bewegung umgeht.

Die gängigste Funktionsweise von Überwachungskameras hinsichtlich der Bewegungserkennung ist diejenige, bei der die Kamera die ganze Zeit filmt. Wird der Bewegungsmelder ausgelöst „markiert“ die Kamera dies entweder im gespeicherten Material oder sendet sofort ein Alarmsignal.

Es gibt aber auch Kameras, die wirklich erst dann mit der Aufzeichnung beginnen, wenn Bewegung im Überwachungsbereich stattfindet. Letzteres ist eher nicht zu empfehlen, da die Bewegungserkennung eine rein technische Funktion darstellt.

Fällt sie aus, würde die Kamera überhaupt nichts mehr aufzeichnen. Passiert dies im falschen Moment, hast du keinerlei Videomaterial zur Verfügung. Wir empfehlen daher beim Kauf der Kamera darauf zu achten, dass sie trotz Bewegungserkennung dauerhaft aufzeichnen und/oder Livebilder senden kann.

Alarm

Einige Überwachungskamera bieten eine Alarmfunktion. Diese sorgt entweder dafür, dass bei Bewegungserkennung direkt an der Kamera ein Alarm ausgelöst wird, oder du wirst zum Beispiel per Mail über die Bewegungserkennung informiert.

Ein Alarm direkt an der Kamera ist sinnvoll, wenn du absolut vermeiden willst, dass irgendetwas oder irgendjemand sich im Blickwinkel der Kamera aufhält. Andernfalls ist die Gefahr eines Fehlalarms sehr hoch, da der Bewegungsmelder oft relativ empfindlich ist und schon durch kleinste Bewegungen ein Alarm ausgelöst wird.

Die dezentere Variante ist die Möglichkeit, sich im Falle einer Netzwerkkamera von dieser per Mail oder App benachrichtigen zu lassen, wenn diese eine Bewegung in ihrem Bildbereich registriert. Du kannst dann gegebenenfalls direkt von deinem Smartphone, Tablet oder Notebook auf die Livebilder deiner Überwachungskamera zugreifen.

Mikrofon

Überwachungskameras werden in den meisten Fällen wegen der Bilder beziehungsweise Videos gekauft, die sie liefern können. Aber was, wenn du einen Bereich auch akustisch überwachen willst? Einige Hersteller haben dafür ein Mikrofon in ihre Kameras verbaut. Dieses zeichnet zusätzlich zu den Bildern auch den Ton im Überwachungsbereich auf.

Ein Mikrofon macht vor allem dann Sinn, wenn du an Geräuschen oder Gesprächen im Überwachungsbereich interessiert bist. Primär empfiehlt sich die Mikrofon Ausstattung bei Kameras für den Innenbereich, da Außenkameras Wind, Wetter und anderen Umwelteinflüssen ausgesetzt sind, die die Tonaufnahme sehr einfach stören können.

Es gibt auch Überwachungskameras, die über eine sogenannte Gegensprechanlage verfügen. Damit kannst du persönlich durch die Kamera zu Personen sprechen, die sich im Überwachungsbereich aufhalten. Im Alarmfall stellt das eine oft effektive Möglichkeit dar, um unerwünschte Gäste schnell zu vertreiben.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Überwachungskamera

Wo werden Überwachungskameras am häufigsten eingesetzt?

Die meisten Überwachungskameras weltweit werden in Großbritannien eingesetzt (schätzungsweise zwischen 5 und 6 Millionen, Stand 2016). Generell werden Geschäfte, Supermärkte, öffentliche Plätze und Gebäude, sowie stark befahrene Kreuzungen und Verkehrswege am häufigsten überwacht.

In Deutschland wurden im Jahr 2014 Einzelhändler zum Einsatz von Videoüberwachung in ihren Geschäften befragt. Nur knapp über 9% gaben an, keine Überwachungskameras zu nutzen.

In Österreich hat sich die Zahl an Überwachungskameras in Einkaufszentren und auf öffentlichen Plätzen von 2006 bis 2013 beinahe verzehnfacht (Stand 2013 gab es ca. 1 Million eingesetzte Kameras).

Weiterhin sind öffentliche Verkehrsmittel, selbstständig arbeitende Industriemaschinen und von Wildtieren aufgesuchte Plätze häufig videoüberwacht.

Wie installiert man eine Überwachungskamera?

Eine Überwachungskamera kannst du entweder selbst installieren, oder eine professionelle Firma beauftragen. Letztere Lösung ist allerdings oft teuer. Wir empfehlen deshalb bei einfachen Kameras den Einbau mithilfe einer Schritt-für-Schritt Anleitung.

Solche Anleitungen zum Einbau der Kamera werden oft vom Hersteller direkt beim Kauf der Kamera mitgeliefert. Solltest du zusätzliche Unterstützung bei der Installation und Einrichtung der Überwachungskamera brauchen, gibt es im Internet verschiedene Ratgeberseiten oder Videoanleitungen, die dir dabei helfen, deine Kamera fachgerecht zu installieren.

Wie tarne ich meine Überwachungskamera?

Du kannst bereits fertig getarnte Überwachungskameras im Handel erwerben. Solltest du deine Kamera im Nachhinein tarnen wollen, ist ein wenig Kreativität und handwerkliches Können gefragt.

Wie bereits beschrieben sind Minikameras die Spitzenreiter in Sachen Tarnung. Der Fantasie sind hierbei nahezu keine Grenzen gesetzt, ob Rauchmelder, Brille, Stift oder Wanduhr – die Minikamera lässt sich so gut wie keine andere Überwachungskamera für das menschliche Auge unsichtbar machen.

Schwieriger wird die effektive Tarnung bei größeren Kameras, wie zum Beispiel einer klassischen Außenkamera. Hier ist es wichtig, dass nicht nur die Kamera, sondern auch etwaige Kabel und Halterungen ebenfalls getarnt werden.

Steine oder Vogelhäuser sind Beispiele, wie man eine Überwachungskamera tarnen kann. Wichtig dabei ist, dass die Kamera durch die Tarnung nicht in ihrer Funktion beeinträchtigt wird.

Wieso sind Spinnen das größte Ärgernis für Besitzer einer Überwachungskamera?

Besonders Besitzer von Infrarot Kameras kennen das Problem: freche Spinnen weben die komplette Linse zu, sodass die Infrarot Kamera nachts blind ist und durch die Netze außerdem ständig die Bewegungserkennung ausgelöst wird.

Eine wirklich hundertprozentige Lösung dieses Problems gibt es nicht. Manche nutzen Insektenabwehrspray (bitte nicht direkt auf die Linse sprühen!), andere versuchen die Kamera durch Drahtapparaturen für die Spinnen unattraktiv zu machen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://de.ccm.net/faq/2091-wie-funktionieren-ueberwachungskameras


[2] http://de.wikihow.com/Eine-Überwachungskamera-im-Haus-installieren

Bildnachweis: pixabay / simell1968

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