Willkommen bei unserem großen Produkt Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Wassermelder. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich besten Wassermelder zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Wassermelder kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kleine günstige Wassermelder im Haushalten, helfen schon dabei sich vor großen Wasserschäden zu schützen. Sie lassen sich vor allem da platzieren, wo man meist keinen offensichtlichen Wasserschaden sehen kann.
  • Die kleinen Haushalts Gadgets gibt es mittlerweile überall zu kaufen und mit einer WLAN Funktion lassen sie sich am Smarthome Netzwerk anschließen, so bekommt man auch außerhalb des Hauses eine Benachrichtigung, was zuhause gerade passiert.
  • Die Wassersensoren sind am Gerät direkt oder an einem externen Kabel installiert. Wer sich überlegt einen Wassermelder zu kaufen sollte auf das Einsatzgebiet achten und auf die Zusatz Funktionen.

Wassermelder Test: Das Ranking

Platz 1: ABUS Wassermelder weiß

Der Wassermelder des Hersteller ABUS hat einen Alarm in der Lautstärke von 85 Dezibel. Die Sensoren des Melders befinden sich am Gerät und durch ein extra Kabel kann der Sensor verlängert werden. Das mitgelieferte Kabel hat eine Länge von 150m.

Das Gerät ist sehr robust gebaut und hält Stürze von 1,5m stand. Durch seine 9V Block Batterie hat dieser Wassermelder eine Laufzeit von ca. 3 Jahren. Dieses Modell befindet sich in der unteren Preiskategorie und ist ein Top- Produkt vom Preis-Leistungsverhältnis.

Platz 2: GROHE Sense | Smarthome – intelligenter Wassersensor | batteriebetrieben

Beim Modell der Marke GROHE handelt es sich um ein Smarthome- fähiges Gerät. Bei austretendem Wasser erhält man eine Push-Benachrichtigung. Weiters kann dieses Gerät auch die Temperatur- und Feuchtigkeitsdaten messen und warnt wenn die eingestellten Daten über- oder unterschritten werden.

Die Sensoren sind bei diesem Wassermelder direkt am Gerät angebracht, bei Kontakt mit Wasser schlägt der Melder Alarm und deutet mit seiner LED Leuchte auch hin, falls das akustische Signal mal ausfallen sollte. Dieses Gerät ist ein wenig preiswertig, doch ein passendes Gadget im Smarthome Sortiment.

Platz 3: mumbi WM100 Wassermelder – Wasser Melder für gefährdete Bereiche wie Küche, Bad und Keller

Der Wassermelder von Mumbi eignet sich ideal für das Bad, die Küche und den Keller. Um Fehlalarme zu vermeiden, meldet das Gerät erst einen Alarm wenn alle drei Sensoren mit Wasser in Berührung kommen.

Der Alarm hat eine Lautstärke von 85 Dezibel. Das Gerät lässt sich mit einem nassen Tuch testen und nur durch die Entfernung der 9V Batterie wieder abstellen. Der Melder lässt sich überall positionieren und gibt Sicherheit.

Ratgeber: Fragen mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Wassermelder kaufst

Was ist ein Wassermelder?

Ein Wasseralarm ist ein elektronisches Gerät, das einen Alarm auslöst, wenn der Flüssigkeitssensor mit Wasser in Kontakt kommt.

Diese Geräte sind in Häusern (insbesondere in Kellern) sehr nützlich, um vor Wasserschäden und Schimmelbefall durch undichte Wasserleitungen, zerbrochene Sanitärinstallationen, einen verstopften Abwasserkanal oder Abfluss durch ein starkes Gewitter zu schützen.

Wer sich überlegt einen Wassermelder zu kaufen, verhindert große Wasserschäden Zuhause. (Bildquelle: pexels.com/ Kaboompics)

Langsame Leckagen an Geräten und Sanitärarmaturen bleiben oft unbemerkt. Überschüssige Feuchtigkeit und Wasser aus einem langsamen Leck können die Böden und Wände des Hauses stark beschädigen.

Ein Wassermelder informiert schon, wenn ein Feuchtigkeitsproblem vorliegt.

Wie funktioniert ein Wassermelder?

Es gibt zwei Arten von Wassermeldern, passive und aktive. Der Passivmelder verwendet eine 9-Volt-Batterie. Der Wassermelder hat einen Feuchtigkeitssensor der auf dem Boden drei Elektronen hat und den elektrischen Widerstand misst.

Es wird ein Alarm ausgelöst, wenn dieser Sensor nass wird. Feuchte Orte oder hohe Temperaturen können die Lebensdauer der Batterie verringern. Daher sollte der Detektor regelmäßig überprüft werden, ob er ordnungsgemäß funktioniert.

Aktive Wassermelder können ein einzelnes Gerät bedienen oder das ganze Haus steuern. Dieses System erzeugt auch einen Alarm und schaltet die Wasserversorgung automatisch ab.

Für wen eignet sich ein Wassermelder?

Ein Wassermelder eignet sich prinzipiell für jedermann. Die vielen Vorzüge machen den Melder für das Wasser zu einem der beliebtesten Smart Home Gadgets, die man derzeit erstehen kann.

Vor allem aber eignet sich ein Wassermelder für Haushalte, die kein Geld für hohe Wasserschäden ausgeben möchten.

Mit einem Wassermelder können große Schäden vermieden werden, die durch Flutwasser in jedem Haus entstehen können.

Wenn man an die Folgen von Überschwemmungen denkt, fällt einem zunächst der Sachschaden ein, doch auch körperliche Schäden können entstehen. Personen deren Gesundheit auf den Herzen liegt sollten sich daher auch einen Wassermelder zulegen.

Selbst wenn die Situation nicht gravierend ist und man schnell Wasser ablässt, Fußboden, Wände oder Möbel trocknen, ist die Gefahr von Schimmelbildung sehr hoch.

Durch Feuchtigkeit vermehren sich Schimmelpilzsporen innerhalb von 24 Stunden nach einem Leck. Sie verschmutzen die Luft und bedrohen die menschliche Gesundheit.

Niesen, Allergien und sogar Asthma können durch Pilze ausgelöst werden. Schimmelpilze lassen sich nur sehr schwer entfernen, da sich die Sporen überall dort ausbreiten, wo Feuchtigkeit vorhanden ist.

Im unteren Video wird nochmal betont, weshalb sich die Anschaffung eines Wassermelders auszahlt:

Was kostet ein Wassermelder?

Je nach gewünschten Extra Funktionen neben der einfachen Meldung bei zu viel Wasser, der Qualität und dem Gehäuse schwanken die Preise zwischen 10 und 60€.

Preis Extras
Bis 20€ Sirene, 85 dB, 9 V batteriebetrieben, aus Kunststoff
Bis 40€ Smart Home fähig, 1,5 V batteriebetriben, 77dB, aus Kunststoff, Temperatur beständig
Bis 60€ Smarthome fähig, Netz- und Batteriebetrieben, 90 dB, Fernzugriff möglich, Temperatur beständig

Welche weiteren Kaufkriterien zu beachten sind, die den Preis auch beeinflussen findet man weiter unten in diesem Artikel.

Wo kann ich ein Wassermelder kaufen?

Wassermelder gibt es in Kaufhäusern, in Supermärkten und im Fachhandel, als auch in vielen Online-Shops zu kaufen. Oftmals findet man beim Discounter kostengünstige Wassermelder.

Unseren Recherchen zufolge werden in diesen Online-Shops die meisten Wassermelder gekauft:

  • Amazon.de
  • Conrad.de
  • Idealo.de
  • Devolo.de
  • Ebay.de
  • Gigaset.de

Wer auf der Suche nach einem Küchenradio ist, dem wird auffallen, dass es eine große Menge an Marken und Herstellern gibt. Beliebte und empfehlenswerte Marken sind:

  • Abus
  • Blaupunkt
  • Grohe
  • Honeywell
  • Homematic
  • Mumbi
  • Summit
  • VisorTech

Entscheidung: Welche Arten von Wassermelder gibt es und welche ist die Richtige für dich?

Wenn du dir ein Wassermelder zulegen möchtest, gibt es mehrere Arten zwischen denen du dich entscheiden kannst:

  • Batteriebetriebener Wassermelder
  • Wassermelder mit Kabel

Der Einsatz der unterschiedlichen Arten von Wassermeldern bringen jeweils Vor- und Nachteile mit sich.

Je nachdem, was du bevorzugst und wofür du den Wassermelder nutzen möchtest, eignet sich eine andere Art für dich. Durch den folgenden Abschnitt möchten wir dir die Entscheidung erleichtern.

Was zeichnet einen batteriebetriebenen Wassermelder aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Batteriebetriebene Modelle funktionieren, wie der Name schon sagt, nur mit einer Batterie und haben den Vorteil, dass sie überall montiert werden können.

Man kann dieses Gerät auf den Boden stellen, oder mit einem Klebestreifen an etwas befestigen und schon ist es betriebsbereit.

Bei einem batteriebetriebenen Wassermelder befindet sich der Sensor im eigentlichen Gerät, statt dem Sensor können auch sogenannte Fühler angebracht sein.

Vorteile
  • Sensor direkt am Gerät, kein Montageaufwand
  • Flexible Platzierung des Wassermelders
  • Akustischer Alarm bei Erkennung von Wasser
Nachteile
  • Wenig flexibel bei der Montage
  • Hoher Wasserstand beschädigt das Gerät
  • Liegt eventuell im Weg herum

Was zeichnet einen Wassermelder mit Kabel aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Die Wassermelder die mit einem Kabel kommen, müssen an der Wand, an einen Schrank oder einem anderen Gegenstand montiert werden.

Sie garantieren Stabilität, wenn alles richtig montiert wurde. Es ist zu beachten, dass das Kabel eine ausreichende Länge hat.

An diesem Modell hängt ein Kabel dran, der Sensor der später eine Meldung bei dem Kontakt mit Wasser alarmieren soll, ist im Kabel drinnen eingebaut. Das Kabel muss den Boden berühren, damit der Sensor seinen Zweck erfüllen kann.

Vorteile
  • Für große Bereiche geeignet
  • Erkennt Wasser auf der gesamten Kabellänge
  • Akustischer Alarm bei Erkennung von Wasser
  • Gerät bleibt bei hohem Wasserstand unbeschädigt
  • Es müssen keine Batterien gewechselt werden
Nachteile
  • Wenig flexibel bei der Montage
  • Wenn das Kabel nicht mehr funktioniert, kann das Gerät kein Signal geben
  • Es muss eine Steckdose in der Nähe sein
  • Die Geräte mit einem externen Sensor sind meist teurer

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Wassermelder vergleichen und testen

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Wassermelder vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmter Wassermelder für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Material
  • Montage
  • Sensor
  • Lautstärke
  • WLAN
  • Zusatz Funktionen

In den folgenden Absätzen erklären wir dir, worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt.

Material

Die meisten Wassermelder bestehen aus Kunststoff, es gibt jedoch auch Modelle aus Aluminium. Wichtig ist beim Kauf zu beachten, bei welchem Ort das Gerät zum Einsatz kommt und dass dar Wassermelder keinerlei Dellen aufweist.

Montage

Vor dem Kauf sollte man sich Gedanken darüber machen, wo der Wassermelder hinkommen soll.

Je nach dem zu bedienenden Ort ist es wichtig, dass der Anbieter auch das für die Montage nötige Material mitliefert und auf Montagevorrichtungen Rücksicht genommen wird.

Sensor

Es ist zu bedenken, dass bei großräumigen Flächen der Sensor am Kabel angebracht sein sollte. An den Kabel befinden sich die sogenannten Messfühler.

Eine höhere Messfühlerzahl sorgt auch für eine sicherere Meldung bei einem Wasserschaden. Je länger und je mehr Fühler aus dem Wassermelder sind, desto größer der Überwachungsbereich.

Lautstärke

Den Zweck erfüllt der Wassermelder nur, wenn er einen entsprechenden Ton abgibt der von einer Person im Haushalt wahrgenommen wird, damit es zu keinem Schaden kommt.

Der Alarm sollte mindesten 85 Dezibel laut sein, damit er im ganzen Haus gehört werden kann.

WLAN

Wassermelder mit WLAN Funktion ermöglichen es das Gerät in das Smart-Home Netz aufzunehmen und vom Smartphone aus steuerbar zu machen.

Wenn man also einen „smarten“ Wassersensor hat, kann der eine Smartphone-Benachrichtigungen rausschicken, wenn jemand zuhause ist oder auch nicht.

Mit dem Smartphone lässt sich über eine WLAN Funktion der Wassermelder sogar steuern und sendet Push Benachrichtigungen. (pixabax.com / geralt)

Zusatz Funktionen

Zusätzlich zum Schutz vor Überflutungen enthalten einige Wassermelder eine Temperaturwarnungen, sodass man sich keine Sorgen um gefrorene Rohre und extreme Temperaturen machen muss.

Einige Modelle können auch die Luftfeuchtigkeit kontrollieren.

Weiters gibt es noch Wassermelder die über LED verfügen, die aufleuchten, wenn das Gerät einen Leck entdeckt oder Batterie- oder Verbindungsprobleme aufweist.

Trivia: Wichtige Fakten rund um das Thema Wassermelder

In diesem Abschnitt befinden sich häufig gestellte Fragen, die sich Konsumenten nach dem Kauf eines Küchenradios stellten.

Wie und Wo montiere ich einen Wassermelder?

Am Besten montiert man einen Wassermelder bei Geräten im Haushalt die mit Wasser betrieben werden. Zum Beispiel unter einem Geschirrspüler, wo es oft zu einem unbemerkten Wasseraustritt kommt.

Auch die Waschmaschine die sich zumeist im Keller befindet könnte für einen Wasserschaden sorgen.

Die Waschmaschine oder auch der Trockner sind meist unbeaufsichtigt in Betrieb und da kann schon schnell mal was passieren, bei dem der Wassermelder helfen kann einen großen Schaden zu verhindern.

Defekte Duschen, Badewannen, Toiletten sind jedoch die Wasserschaden Gefahr Nummer 1.

Unter der Dusche oder Badewanne ist es schwer zu erkennen ob ein Rohr geplatzt ist und wenn man es erkennt, ist es meistens schon zu spät.

Deshalb sollte man es auf jeden Fall in Erwägung ziehen einen Wassermelder unter die Dusche anzubringen.

foco

Wusstest du, dass das Badezimmer der beliebteste Ort für den Wassermelder ist?

Im Badezimmer gibt es mehrere Einsatzgebiete für Wassermelder. Dort gibt es Wasserleitungen zu Waschbecken, Badewanne und Dusche.

Was soll ich machen wenn mein Wassermelder nicht mehr funktioniert?

Wassermelder können aus den verschiedensten Gründen nicht mehr funktionieren.

Problem Lösung
Gerät gibt bei Wasserkontakt kein Alarm Sensor überprüfen, ob er vielleicht blockiert wird, ob der externe Sensor kaputt ist. Wenn nichts hilft, dann muss das Gerät ausgetauscht werden.
Batterie ist leer Neue Batterien in das Gerät hineintun bzw. überprüfen ob alles richtig angesteckt ist

Sollten die aufgelisteten Probleme dadurch auch nicht gelöst sein, ist es ratsam das Gerät auf äußerliche Schäden zu überprüfen und bei großen Mängel zum Fachexperten zu bringen bzw. sich auf die Garantie des Gerätes beziehen.

Wie wartet man einen Wassermelder?

Oft ignorierte oder vergessene Wassermelder sind nicht wartungsfrei und müssen regelmäßig gewartet werden.

In der Regel müssen die Systeme alle 3 oder 6 Monate geprüft werden, abhängig von dem installierten System und der Umgebung, in der das System installiert ist.

Oft wird vergessen, dass das System zur Erkennung von Wasserlecks aus einem bestimmten Grund installiert wurde.

Nur wenn man einen Spezialisten für die Dichtheitsprüfung in Anspruch nimmt, um Systemprüfungen und Wartungsarbeiten durchzuführen, kann man sicher sein, dass der Wassermelder einen ausreichenden Schutz für dein Zuhause bietet.

Wie man aus einem Rauchmelder einen Wassermelder machen kann, sieht man in diesem Video:

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.vergleich.org/wassermelder/

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Leckageschutz

[3] https://www.loxwiki.eu/display/LOX/Wassermelder

Bildquelle: 123rf.com / Pornchai Jaito

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